Bonifatiuswerk: Kreuzzug gegen unkatholischen Schoko-Weihnachtsmann von Coca-Cola

Weihnachtsmann
Protestantisch und von Coca-Cola gegen den katholischen Weihnachtsmann von Riegelein

Weihnachtsmänner, Nikoläuse, alles aus Schokolade. Die Darstellung der bedruckten Aluminium-Folien ist der katholischen Kirche ein Dorn im Auge. Die Deutungshoheit, wie ein Schoko-Weihnachtsmann auszusehen hat ist vom Bonifazius-Werk der Katholen okkupiert. Roter Mantel, weißer Rauschebart ist nicht gottgefällig. Der Nikolaus sei eine protestantische Abwandlung unter dem Einfluß des Zuckerwasser-Herstellers Coca-Cola.

Seit 10 Jahren nun führt die katholische Kirche einen Kreuzzug gegen die schokoladige Verballhornung des heiligen Nikolaus. Der, ganz im Sinne religiösen Eifertums von ihr beansprucht wird. Der Nikolaus ist Bischof, mit katholischen Farben und trägt einen Hirtenstab. Letzterer ist natürlich besonders gut geeignet unbotmäßige Kinder und Erwachsene zu verprügeln. Einen dicken, prall mit Geschenken gefüllten Sack trägt er nicht, katholische Bischöfe sind da wohl eher etwas ausgelutscht.
„Die katholische Kirche engagiert sich für den Nikolaus, weil er ein Symbol für Nächstenliebe und selbstloses Handeln ist.“ So der Programmgeschäftsführer des Internetportals katholisch.de Dr. David Hober, zur BILD-Zeitung. Verlogener und bigotter geht es kaum. Aber so ist es mit der Christenheit. Die fiktive Geburt des Gottessohnes soll im Dezember anstehen und man konzentriert sich auf Bettelbriefe und versucht zum Konsumwahn des anstehenden Festes noch ordentlich bare Münze einzuloben. Der heilige Nikolaus, welcher ist nicht so richtig klar, ob der aus Myra oder aus Sion, egal, weinerlich erinnert man an den Gottessohn um ihm Rahmen der christlichen Nächstenliebe das eigene Säckel zu füllen.
Der größte Immobilienbesitzer des Landes beklagt den Kommerz, welcher hinter dem Weihnachtsfest stehe, Werte des Christentums dürfen da nicht fehlen.

Es geht um Alles, der Schoko-Weihnachtsmann hat katholisch auszusehen. Vorschlag an die Industrie, Weihnachtsmänner die aussehen wie Meisner oder Zollitsch wären der Renner, geändert werden muss da nicht viel und der genießende Verbraucher kann mit Genuss seinen Schoko-Weihnachtsmann schlachten. Rein symbolisch natürlich. Die Verpackung ist Müll, nackt sehen sie alle gleich aus, von brauner Farbe. Ein Schuft wer Böses dabei denkt.

Streit um den Schoko-Weihnachtsmann

Rabbi Yitshak Ehrenberg: „Nichtreligiösität ist eine Art von Antisemitismus“

RABBINER YITZHAK EHRENBERG, Bild Hagalil.com

Beschneidung in Deutschland

Das Thema Beschneidung spaltet Deutschland; spätestens seit das Kölner Landgericht urteilte, dass die Jahrtausende alte Tradition von Muslimen und Juden in Deutschland strafbar ist.

N24

Michel Friedman ist unterwegs und hakt nach: Warum werden Kinder überhaupt beschnitten? Welches Recht haben die Eltern dazu? Was steckt hinter der plötzlichen Kritik am religiösen Ritual? Wie reagieren die Betroffenen?

Michel Friedman spricht mit Juden und Muslimen, trifft einen Rabbi, besucht eine Moschee und spricht mit den Menschen in Deutschland. Was ist des Volkes Meinung? „Das ist doch Barbarei!“ – so die klare Haltung auf der einen Seite. „Das ist meine private religiöse Entscheidung“ – so die deutliche Antwort auf der anderen Seite.

Zur Reportage/Film

Matusseks katholisches Gejammer

Matthias Matussek , Bild gloria.tv

Matthias Matussek (58), «Spiegel»- und Buchautor, findet den Vorwurf «eigenartig», mit seinem Buch «Das katholische Abenteuer» nur eine Marktlücke entdeckt zu haben. «Wenn ich mir unbedingt ein populäres Sujet aussuchen wollte, dann doch etwas anderes als den Katholizismus! Wer für den eintritt, der begeht öffentlich Selbstmord», sagte Matussek dem «Hamburger Abendblatt» (Mittwoch).

Gloria.tv

Muslimische Autoren hätten es in den Feuilletons leichter. «Wenn es in unserer Gesellschaft um Glauben geht, sind viele ja peinlich berührt. Wieso eigentlich? Es gab immer schon Autoren, die im Echoraum des katholischen Glaubens tolle Romane abgeliefert haben.» Dazu zähle etwa der amerikanische Autor Walker Percy (1916-1990).

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Esel für die Apostel

bmw-730d
NMW 730d. So könnte Meisners Dienstwagen aussehen.
Bild: zumann.com

Dienstwagen der Kirche: Rote Karte für die Bischöfe
Die Dienstwagen der Kirchen sind zu groß und klimabelastend

Von Johannes AdamBadische Zeitung

„In Gottes Namen fahren wir“, heißt es in einem Kirchenlied. Kaum zu glauben aber, dass der altehrwürdige Choral auch bereits das Verkehrsmittel meint, mit denen das geistliche Bodenpersonal heutzutage durch die Lande braust. Just die Chefetage hat, wie uns seit diesem Mittwoch bekannt ist, gesündigt. Denn: Die Mehrheit der deutschen Bischöfe und Kirchenvertreter fährt, wie ein Dienstwagencheck der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ergab, nach wie vor zu große, klimabelastende und spritfressende Karossen.

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