Militärseelsorge: Gott lässt leichter sterben


Bild:ISAF Headquarters Public Affairs Office

Michael Kardinal v. Faulhaber, Erzbischof von München und Freising

Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes.Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung

Das Spannungsfeld von Religion und Gewalt stand im Mittelpunkt eines Studientages des „Instituts für Religion und Frieden“ und des Forums für Weltreligionen in der Landesverteidigungsakademie am Mittwoch in Wien. Der Studientag stand unter dem Titel „Der gefallene Gott? Religion und Atheismus im Gefolge bewaffneter Konflikte“. Zur Sprache kamen dabei aktuelle militärische Konfliktherde und die Rolle, die der Religion in diesen Konflikten zukommt – wie etwa gegenwärtig in Syrien – aber auch Fragen religiös verbrämter Gewalt.

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So unterstrichen Bischofsvikar Werner Freistetter, Militärpfarrer Harald Tripp, der orthodoxe Militärseelsorger Alexander Lapin und der ehemalige Generaltruppeninspektor Karl Majcen unisono, dass die Religionen dem Militär gerade angesichts des Friedensdienstes, den Soldaten leisten, nicht ablehnend oder gar feindselig begegnen sollten.

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2 Comments

  1. Es spricht die Pfaffenbrut:
    „Soldaten, warum fürchtet ihr euch denn vor dem Tod ? Wo ihr doch sowieso einmal sterben müsst ! Also, ran an die Buletten, Gott will es! Und vor allem, er lässt euch leichter sterben.

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  2. Die Herren sollten ihre Zombielogie noch einmal studieren. Die katholische Dogmatik als Grundlage des Christentums kennt keinen Friedensdienst, dagegen ist die Missionierung der Anders- und Ungläubigen notfalls mit Waffengewalt untrennbarer Teil des Glaubens. Papst Alexander VI hat zwischen regelmäßigen Besuchen im privaten Vatikanbordell noch die Zeit gefunden solche Dinge in der Bulle Dum Diversas und der Bulle Inter Caetera für alle Zeiten zu regeln

    Kardinal Meisners Kriegswerbung (Frankfurter Rundschau) ist katholisches Dogma (No.381), einzig der Kriegsdienst, Fasten und Almosen an die heilige Kirche garantieren gläubigen Christen ewigen göttlichen Lohn: „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen… In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“. Ähnlich posaunt Bischof Overbeck: „Die Anwendung von Gewalt bedürfe eines gefestigten Gewissens und eines klaren Charakters sowie Gottvertrauen.“

    Die gerechten Kriege der Religionen mit Genoziden, Ethnoziden und Massakern haben zu 95% Christen mit gesegneten Waffen geführt, angestachelt von ihren Kirchenschranzen. Die haben den Soldaten Gottes glorreiche Siege versprochen, die bösen Feinde verdammt, die Opfer verhöhnt und den Überlebenden den letzten Cent für neue Kirchen geraubt. Die bösen Feinde haben die gleichen Versprechen oft von der gleichen Kirche bekommen – totale Verarschung gläubiger Idioten.

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