Beschneidung: Weg mit den Menschenrechten

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Bild: turkishpress.de

Gedicht zur Abschaffung der Menschenrechte für Jungen in Deutschland:

Wetzt das Messer, singt ein Lied,
Ab die Vorhaut von dem Glied.
Kinder können sich nicht wehren,
darum müssen sie uns ehren.

Wir verstümmeln, wir beschneiden
Recht und Vorhaut; allen beiden
muss man hier den Garaus machen,
denn wir steh’n auf solche Sachen.

Und ihr Schreien hilft so wenig,
denn wer festhält, ist der König.
Wir bestimmen, was hier Recht.
Wer dagegen ist, ist schlecht.

Gründe sind uns ganz egal,
der Verstand, der kann uns mal.
Bist Du für ein intaktes Glied,
so bist Du gleich Antisemit.

Von U.Dunkel

Maria, göttliche Insemination, Super-Emanzipation und Walter Mixa

Bischof Walter Mixa zelebrierte das Pontifikalamt anlässlich des Hochfests „Mariä Empfängnis“ in der Neumarkter Stadtpfarrkirche St. Johannes. Foto: Meyer

Beim Betrachten des Bildes und Lesen des Textes stieg in mir so ein Kitzel empor, welches unweigerlich in einem homerischen Gelächter explodiert. Kennt ihr sicherlich. Man kann sich nicht dagegen wehren, anfänglich unterdrückbar kommt der Ausbruch des Lachens unweigerlich.

Da stehen 5 Männer um einen Altar und zelebrieren das katholische Hochfest „Maria Empfängnis.“ Zumindest bei den beiden rechts stehenden Priestern zuckt der Gedanke durch den Kopf, wo haben die ihren Rollator stehen, hat die Kirche einen Defibrillator im Bestand? Warum lässt der HERR, der immerhin bei Maria einen formidablen Blowjob hingelegt hat und so die göttliche Besamung durchführte, solches Siechtum zu. Mitleid kommt auf, die armen Kerle.

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Katholischer Islam

foto: apa, ap; montage: der standard

Advent – die Ankunft des Herrn – ist eine gute Zeit dafür, sich anzuschauen, wie Gott bei den Menschen ankommt. Auch in anderen Religionen. Der ehemalige Ottakringer Imam Mouhanad Khorchide liefert dazu einen guten Beitrag.

Von Wolfgang BergmannderStandard.at/ChurchWatch

Khorchide ist jener Islamgelehrte, der mit seiner Doktorarbeit ein erschreckend hohes Maß an Demokratieskepsis bei Islamlehrern in Österreich aufzeigte (ein Fünftel hält Islam und Demokratie für unvereinbar) und damit Reformen bei der Lehrerausbildung anstieß. Derzeit lehrt er als Professor für islamische Religionspädagogik in Münster. Nun legte er das auch für Nichtfachleute gut lesbare Büchlein „Islam ist Barmherzigkeit“ vor. Churchwatch empfiehlt es gerne als Weihnachtslektüre, aber auch zum Verschenken.

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J. Habermas: „Vom Schwinden der Solidarität und dem Wert des Glaubens“

Bild: Wolfram Huke/wikipedia CC-BY-SA-3.0.

Der Heinrich-Heine-Preisträger Jürgen Habermas sprach mit der RP ONLINE-Redaktion über die Macht der Philosophen, die Zukunft Europas und den Wert des Glaubens

Von Lothar SchröderRP ONLINE

Er gilt als einer der bedeutendsten Philosophen der Gegenwart: Jürgen Habermas (83). Am Freitag wird ihm in Düsseldorf der renommierte und mit 50.000 Euro dotierte Heinrich-Heine-Preis verliehen.

Zu Ihrem 80. Geburtstag fiel das Schlagwort von der „Weltmacht Habermas“. Stört Sie so etwas?

Habermas Das war ein schlechter Scherz. Mit ihren öffentlichen Stellungnahmen können Intellektuelle im besten Fall einen gewissen Einfluss ausüben. Macht haben sie nicht. Macht ist an Positionen gebunden, aufgrund deren man einen kompakten Willen gegen andere durchsetzen kann. Hingegen hängt der diffuse Einfluss von Intellektuellen nicht von einer Ermächtigung ab, sondern von der Überzeugungskraft ihrer Worte und auch von der Ausstrahlungskraft der Medien, über die sich die Worte verbreiten. Da ich mich beispielsweise nur in Zeitungen äußere, ist mein Einfluss schon aus diesem Grunde begrenzt.

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