Maria, göttliche Insemination, Super-Emanzipation und Walter Mixa


Bischof Walter Mixa zelebrierte das Pontifikalamt anlässlich des Hochfests „Mariä Empfängnis“ in der Neumarkter Stadtpfarrkirche St. Johannes. Foto: Meyer

Beim Betrachten des Bildes und Lesen des Textes stieg in mir so ein Kitzel empor, welches unweigerlich in einem homerischen Gelächter explodiert. Kennt ihr sicherlich. Man kann sich nicht dagegen wehren, anfänglich unterdrückbar kommt der Ausbruch des Lachens unweigerlich.

Da stehen 5 Männer um einen Altar und zelebrieren das katholische Hochfest „Maria Empfängnis.“ Zumindest bei den beiden rechts stehenden Priestern zuckt der Gedanke durch den Kopf, wo haben die ihren Rollator stehen, hat die Kirche einen Defibrillator im Bestand? Warum lässt der HERR, der immerhin bei Maria einen formidablen Blowjob hingelegt hat und so die göttliche Besamung durchführte, solches Siechtum zu. Mitleid kommt auf, die armen Kerle.

Und dann müssen sie auch noch so eine obskure Geschichte der Jungfrauengeburt öffentlich vertreten, wo doch selbst in Jugendzeitschriften steht wie Kinder gemacht werden. Ungöttlich natürlich.  Frauen gelten in der katholischen Kirche als das Einfallstor des Teufels. Unergründlich erscheint den Herren der Kirche der weibliche Körper, sie bluten 5 Tage und sind noch am Leben, das kann nur mit dem Teufel zugehen.

Wie dem auch sei, Maria ist die Frau aller Frauen, Josef der ewig Gehörnte, jedenfalls solange die katholische Kirche ihre abstrusen Geschichten als vermeintliche Wahrheiten verkauft. Warum geht der Herr so einen umständlichen und noch dazu unsicheren Weg um seinen Sohn auf die Erde zu bekommen? Das wissen nur die Apostel, wie eben Walter Mixa. Als Bischof der katholischen Kirche steht er in direkter Verbindung zu den Aposteln Jesu.

Walter Mixa:

. „Sie ist Glaubensbereiterin und Fürsprecherin in guten und bösen Zeiten“,…

Bei den beiden rechtsstehenden Herrn versagt dann wohl die Führsprache Mariens in bösen Zeiten.

Das folgende, von Herrn Mixa Gesagte ist an alle Katholikinnen adressiert, die renitent genug sind und in der Hierarchie der katholischen Kirche Macht ausüben wollen, gar Priester oder Bischof, Kardinal oder Papst werden wollen. Habemus mamma wäre doch ein feiner Ruf über den Petersplatz, eines Tages.

Walter Mixa:

„Durch Erwählung Marias haben wir es in der katholischen Kirche nicht nötig, eine Super-Emanzipation aufzubauen. Durch eine Frau kam nämlich Gott zu uns“,…

Typisch Mixa, er lässt den Begriff der „Super-Emanzipation“ ungeklärt im Dunkeln liegen. Genug gelacht, nach der Empfängnis und einer Trächtigkeit von etwas mehr als zwei Wochen kommt ja der Gottessohn zur Welt.

nordbayern.de

11 Comments

  1. Quote von Willie’s Kommentar:

    Bibeltext, Johannes 2,4: “Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau?” oder auch “Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?”

    Also für mich hört sich das abwertend an, fast ein bisschen schwul. Kann es sein, dass die Katoliban deswegen so gereizt und sauer reagieren, wenn es um Homosexualität geht. Ihr großer Meister schwul, das hat gerade noch gefehlt. 🙂
    Warum werden Schwule überhaupt so aggressiv bekämpft, wenn die Schwarzröcke selbst so viele in ihren eigenen Reihen haben?

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  2. Maria, die nie getaufte Jüdin, als Maskottchen der Katholen…. lol

    Ich antworte mal mit einem Bibeltext, Johannes 2,4: „Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau?“
    oder auch „Jesus spricht zu ihr: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?“

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  3. Evolutionäre Blindgänger, die anderen Menschen was vom Ficken erzählen wollen. Halt die typischen Katholiban: Immer geht’s um’s Ficken – und warum man es nicht tun soll. Monothematischer Monotheismus.

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  4. Und das wichtigste zum Schluss:

    Vor dem Segen vergaß er nicht, auf den Verkauf seines Buches „Selbstverständlich katholisch“ am Kirchenausgang hinzuweisen

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  5. @ Josef Sefton
    Josef, du bist tatsächlich noch um Vieles einfältiger als es dein Namensvetter aus Nazareth ganz offensichtlich war!
    Möglicherweise hatte aber ja auch deine Mutter ein Techtelmechtel mit dem Heiligen Geist, bevor dein Vater sie „heimholte“ ? Wer weiß ? Dann hätte man dich allerdings besser -Immanuel- nennen sollen. Unter Umständen wäre sogar ein gefragter Handwerker aus dir geworden. Du wärst dann bestimmt zur Genüge ausgelastet und könntest nicht mehr so viel dummdödeligen Bockmist unter die Leute streuen.

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  6. @Josef Sefton

    „Viele Juden sind umgebracht worden, weil sie nicht an die Jungfrauengeburt glauben konnten. Und ich kann das auch nicht.“ (Prof. Dr. Uta Ranke-Heinemann am 15.4.1987 im Marienwallfahrtsort Kevelaer gegenüber dem WDR…..danach verlor sie ihre katholische Lehrerlaubnis)

    http://www.theologe.de/keine_jungfrauengeburt.htm

    Der Kölner Kaberettist Jürgen Becker hat seinen „ReligionsTÜV -Bericht“ mit dem Titel „Was glauben Sie denn?“ herausgegeben. Darin beschreibt er, wie in der Antike eine Religion ohne Jungfauengeburt „quasi unverkäuflich war“. So verwundert es nicht, dass jede Religion die mehr Kundschaft gewinnen wollte, auf den JungfräulichkeitsTrick bei der Abstammung von einem „richtigen“ Gott zurückgriff:

    z.B.
    gautama buddha    um 600 v. Chr. von der Jungfrau MAYA geboren
    dionysos                 griechischer Gott, von einer Jungfrau geboren
    quirinus                   Heilsbringer der frühen Römerzeit, geboren von einer Jungfrau
    attis                          von der Jungfrau NAMA ca. 200 v.Chr. in Phrygien geboren
    indra                         um 700 v.Chr. von einer Jungfrau in Tibet geboren
    adonis                       babylonischer Gott, Sohn der Jungfrau ISHTAR
    krischna                   Hindu-Gottheit, ca. 1200 v.Chr. von der Jungfrau DEVAKI geboren
    zoroaster                ca. 1500 -1200 v.Chr. von einer Jungfrau geboren
    mithras                     von einer Jungfrau am 25. Dezember, ca. 600 v. Chr. geboren
    SAOSCHYANT             von einer im See badenden Jungfrau durch Zarathustra empfangen
    PLATON                       vom Gott Apollon und einer Jungfrau gezeugt
    PERSEUS                    die Jungfrau DANAE haben den Samen des Zeus schlafend als Goldregen empfangen

    Sogar noch das Salfränkische (sakrale) Merowingergeschlecht war nach Fredegar’s Bericht am Beginn des Mittelalters aus einer Jungfrauengeburt im Rhein/Maas/Schelde Mündungsdelta , damals Toxandrien genannt, hervorgegangen…. 😉

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  7. Haben die Pfaffen eigentlich keine leiblichen Mütter ? 😉 Wenn ja, wo bleibt da ihre Achtung vor dem Gebot -Du sollst Vater und MUTTER ehren- ? Halten Pfaffen ihre Mütter auch für Menschen 3.Klasse ? Gilt bei denen nur die (Jungfrau 🙂 ) Maria als makellos ? Oder wie oder was ? Haben diese komplexbeladenen Neurotiker nicht für 3 Pfennige normalen Menschenverstand ?
    Wie treudoof und kaputtgemacht oder aber abgebrüht und hinterfotzig muss ein Mensch eigentlich sein, der derartige, frauenfeidliche Bösartigkeiten , unter dem Deckmäntelchen -Religion-, anderen, leider in der Regel zu chronischem Denkverweigern erzogenen Menschen, professionell (sie selbst nennen es verschwurbelt „Berufung“) und ohne eine Spur von rot zu werden, unterjubelt ?

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  8. …und da kamen sie an eine Herberge und baten um Einlass, da Maria schwanger war und ein Kind bekam.
    Der Wirt sagte: „Ich habe keinen Platz und außerdem, was kann ich dafür?“
    Josef: „Ja meinst Du ich vielleicht?“

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  9. Als überzeugter Christ mein Zeugnis ist, dass Jesus ist immer noch Gott mit uns!

    Jesja 7:14
    Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.

    Matthäus 1
    18 Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist.

    25 Und er (Josef) rührte sie (Mary) nicht, bis sie einen Sohn gebar; und er gab ihm den Namen Jesus.

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  10. Johann Most Die Gottepest
    Aus diesem Grunde hat er (Gott) auch nach seiner Erdenfabrikation zuerst das Licht und hernach die Sonne gemacht. Selbst ein „Hottentotte“ kann heutzutage einsehen, daß ohne Sonne auf der Erde kein Licht sein kann; aber Gott – hm! der ist ja kein „Hottentott“. Aber hören wir weiter! Die „Schöpfung“ war so weit ganz gelungen, aber es war immer noch kein rechtes „Leben in der Bude“. Der Schöpfer wollte sich amüsieren. Daher machte er endlich Menschen. Er wich dabei merkwürdigerweise ganz von seiner zuvor angewandten Praxis ab. Statt diese „Schöpfung“ durch ein einfaches „Es werde!“ zu bewerkstelligen, machte er ungemein viel Umstände beim „Schaffen“. Er nahm eine ganz prosaischen Lehmkloß zur Hand, modellierte daraus „nach seinem Ebenbilde“ eine Mannesfigur und „blies derselben eine Seele ein.“

    Gott läßt mit sich nicht spaßen. Ob seine Erzählungen wissenschaftlich klingen, oder sich wie alberner Quatsch anhören, er befiehlt, daß man daran glaube, widrigenfalls er es geschehen läßt, daß einen der Teufel (sein Konkurrent) holt, was sehr unangenehm sein soll. In der Hölle herrscht ja nicht nur beständiges Heulen und Zähneklappern, sonder es brennt auch ein ewiges Feuer, es nagt ein unermüdlicher Wurm und es stinkt ganz heillos nach Pech und Schwefel. Alledem soll ein Mensch ohne Leib ausgesetzt werden. Es schmort sein Fleisch, das er nicht bei sich hat; er klappert mit den längst ausgefallenen Zähnen; er heult ohne Hals und Lunge; seine in Staub zerfallenen Knochen benagt der Wurm; er riecht ohne Nase – und das alles ewiglich. Eine verteufelte Geschichte!

    Eines Tages tauchte nämlich ein gewisser „heiliger Geist“ auf. Es ging demselben, wie dem „Mädchen aus der Fremde“ – Niemand wußte, woher er kam. Der Bibelschreiber (nämlich Gott) sagt nur, er selber sei der heilige Geist. Man hat es also vorläufig mit einer zweieinigen Gottheit zu tun. Jener „heilige Geist“ kam auf den Einfall, in der Gestalt eines Täuberichs mit einem Frauenzimmer Namens Maria eine Bekanntschaft anzuknüpfen. Er „überschattete“ in einer süßen Stunde die Auserwählte seines Herzens, und siehe da, sie gebar ein Knäblein, was indessen, wie Gott in der Bibel ausdrücklich betont, ihrer Jungfräulichkeit durchaus keinen Abbruch tat. Der früher bemerkte Gott nannte sich nun Gott Vater, versicherte jedoch gleichzeitig, daá er nicht nur mit dem „heiligen Geist“, sondern auch mit Gottes Sohn vollständig identisch sei. Man denke! Der Vater war sein eigener Sohn, der Sohn sein eigener Vater, Beide zusammen auáerdem noch „heiliger Geist“. So gestaltete sich die „heilige Dreifaltigkeit“.

    Und nun armes Menschenhirn, halte Stand, denn was jetzt folgt, könnte ein Pferd umbringen! Wir wissen, daß Gott Vater beschlossen hatte, das Menschenpack zu frikassieren. Das tat dem Gott Sohn ungemein leid. Er (bekanntlich gleichzeitig Gott Vater) nahm die ganze Schuld der Menschen auf sich und ließ sich, um seinen Vater (bekanntlich gleichzeitig Gott Sohn) in seiner Raserei zu beschwichtigen, von jenem zu erlösenden Gesindel zu Tode schinden – natürlich nicht ohne nachträglich wieder frisch und froh in den Himmel zu fahren. Diese Aufopferung des Sohnes (der Eins ist mit dem Vater) machte dem Vater (der Eins ist mit dem Sohn) einen solchen Höllenspaß, daß er sofort eine allgemeine Amnestie erließ, welche zum Teil noch heute in Kraft ist.
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    Was sagt die demente Kleiderpuppe im Vatikan dazu
    „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist.“
    Bei dem Versuch diese Heilsgeschichte zu begreifen haben sich die Schwurbler aus reiner Verzweiflung zu Kinderfickern entwickelt, etwas Freude im Leben muss sein

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  11. Auch hier gilt D. Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach…“,
    Aus Wikipedia:
    „Heute heißt es Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria. Es wird am 8. Dezember gefeiert, neun Monate vor dem wohl älteren Fest Mariä Geburt.“
    Hangi (überzeugter Atheist)

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