Scientology lässt Anonymous-Mitglieder bis ins persönliche Umfeld verfolgen


Anonymous Berlin bei einem „Flash-Raid“ vor einem Scientology-Stand in Berlin … Bild: bloggegenscientology.wordpress.com

Dass Scientology keine Freude damit hat, wenn Anonymous in Berlin vor einem ihrer sogenannten „Stresstest-Stände“ auftaucht, kann man sich vorstellen: Sie sind derart Garant dafür, dass der Stand leer bleibt und die Einzigen, die Stress haben, die Scientologen sind.

Blog gegen Scientology

Aus Scientology-Sicht bedeutet dies natürlich eine permanente „Geschäftsstörung“ und es ist letztendlich auch nicht verwunderlich, dass Sabine Weber, Präsidentin von Scientology Berlin, in ihrem OSA-„Nähkästchen“ kramte und aus ihrer OSA-Sicht „fündig“ wurde.

Scientology bzw. OSA verteilt(e) einen Flyer über einzelne Anonymous-Mitglieder in Berlin, wo deren persönliche Daten veröffentlicht werden!

Scheinbar hatte man einzelne Mitglieder von Anonymous nach ihren Protestaktionen gegen Scientology beschattet und derart deren Adressen und Namen „ausfindig“ gemacht.

Die schwarz abgedeckten Teile beinhalten die persönlichen Daten der einzelnen Anonymous-Mitglieder und sind deshalb abgedeckt, da eine behördliche Ermittlung läuft. Sie beinhalten u.a. Namen, ein Bild ohne Maske, Berufsbezeichnungen, Adressen, Lebensumstände von Einzelnen.

Mehr in Kürze – hier einmal der Scientology-Flyer …