Petition der GWUP gegen staatliche Waldorf-Schule in Hamburg

gwupIn Hamburg könnte es bald eine staatliche Waldorfschule geben – im Rahmen eines Schulversuchs, der im Schuljahr 2014/2015 starten soll. Waldorfpädagogik wird leider immer wieder fälschlicherweise für eine harmlose, antiautoritär-fortschrittliche Erziehungsform gehalten.

GWUP auf change.org

 

Wir von der GWUP (Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) hingegen sehen in der Waldorfpädagogik eine gefährliche Ideologie, die anti-aufklärerisches, anti-wissenschaftliches und im schlimmsten Fall sogar rassistisches Gedankengut vermittelt. Der Schaden, den eine solche Erziehung bei Kindern und Jugendliche anrichten kann, ist kaum abzuschätzen. Wir warnen daher ausdrücklich davor, der Waldorfpädagogik in Form eines Schulversuchs noch größeren Zulauf zu bescheren und ihr vielleicht sogar ein offizielles politisches Gütesiegel zu verleihen.

Die Waldorfpädagogik wurde durch Rudolf Steiner begründet und ist eng mit der Anthroposophie verbunden. Alle grundlegenden Konzepte der Waldorfpädagogik beruhen auf Steiners esoterischen Thesen, die durch moderne wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegt sind.

Waldorfschüler werden durch den Klassenlehrer in vier Grundcharaktere (Temperamente) eingeteilt. Der Waldorflehrer soll das Karma seiner Schüler erkennen und ihren Lebensweg entlang dieses angeblichen Karmas führen. Aus dem Lehrer wird eine Führerfigur gemacht, kritisches Hinterfragen und eigenständiges Entwickeln von Ideen spielen dabei keine Rolle.

Nach Steiners Lehre wird in den ersten sieben Lebensjahren bloß der physische Leib entwickelt, das Kind ahmt angeblich nur nach, was es in seiner Umwelt vorfindet. Demgemäß steht das bloße Auswendiglernen und Wiedergeben im Zentrum des Unterrichts. Vom 8. bis zum 14. Lebensjahr soll sich ein „Ätherleib“ entwickeln, das Kind ist angeblich noch immer nicht in der Lage, begrifflich zu denken. Die Fähigkeit, Zusammenhänge kognitiv zu verstehen, wird den Kindern abgesprochen. Der Unterricht, auch der naturwissenschaftliche, soll noch reinen Erlebnischarakter haben.

Der Lehrplan der Waldorfpädagogik folgt in seinem Ablauf Steiners Kulturstufentheorie. Dahinter verbirgt sich ein Gedankengebäude mit rassistischen, sozialdarwinistischen Merkmalen. Der einzelne Mensch vollzieht demnach in seiner Entwicklung die Entwicklung der Menschheit nach. Die Entwicklung der Menschheit beginnt laut Steiner in Atlantis, befindet sich gegenwärtig in der 5. „Germanisch-Angelsächsischen Kulturepoche“ und endet mit der 7. ,der „Amerikanischen Kulturepoche“, die angeblich 5733 n. Chr. beginnt.

Wir wünschen uns eine Schulbildung, in der man die Vielfalt der wissenschaftlichen Erkenntnis vermittelt wird, anstatt sich mit der Wiedergabe alter Mythen und Märchen zufriedenzugeben. Wir wünschen uns eine Schulbildung, die Kindern Freude und Staunen über eine Welt lehrt, die man untersuchen, erforschen und verstehen kann. Wir wünschen uns eine Schulbildung, in der Kinder ermutigt werden, sich selbst, ihre Lehrer und das bisher Erforschte zu hinterfragen, zu testen und zu korrigieren. Mit der Waldorfpädagogik sind diese Wünsche nicht vereinbar. Wir fordern daher eindringlich, vom geplanten Schulversuch Abstand zu nehmen und statt esoterischer Lehren ein aufgeklärtes, modernes, wissenschaftliches Weltbild ins Zentrum der Schulbildung zu stellen.

Zur Petition

 

Ägypten: Lieber Diktatoren als gewählte Islamisten

Die Diskussion bei Intelligence Squared in New York am 4. Oktober 2012.

Wer ist schlimmer, Präsident Mohammed Mursi, der gewählte Islamist, der danach strebt in Ägypten das islamische Recht anzuwenden, oder Präsident Hosni Mubarak, der ehemalige Diktator, der ausgebootet wurde, weil der eine Dynastie starten wollte?

Von Daniel Pipesdanielpipes.org

Weiter gefasst: Wird eine liberale, demokratische Ordnung eher unter der Herrschaft islamischer Ideologen entstehen, die mit Hilfe der Wahlurne an der Macht bleiben oder mit habgierigen Diktatoren ohne eine konkrete Agenda, die über das eigene Überleben und die Macht hinaus geht?

Morsis neuestes Handeln bietet eine Antwort, denn es weist nach, dass Islamisten noch schlimmer sind als Diktatoren

Das Thema kam Anfang Oktober in einer interessanten Diskussion für Intelligence Squared U.S. auf, als Reuel Marc Gerecht von der Foundation for the Defense of Democracies und Brian Katulis vom Center for American Progress für „Lieber gewählte Islamisten als Diktatoren“ argumentierten, während Zuhdi Jasser vom American Islamic Forum for Democracy und ich für das Gegenteil eintraten. Nun, niemand argumentiert wirklich „für“ jemanden. Das andere Team begrüßte die Islamisten nicht, wir feierten mit Sicherheit nicht die Diktatoren. Die Frage war eher, welche Art Herrscher das geringer der beiden Übel ist und in Richtung Demokratie geprügelt werden kann.

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„Free Minds“ Uni Münster: Islamzentrum für Märchenhafte Schönfärberei

Die „Free Minds“ befürchten in Bezug auf die Auseinandersetzung mit dem Islam an der Uni Schönfärberei. Foto: kv

Die „Free Minds“, eine Gruppe von Studentinnen aus islamischen Familien, die die religiöse Praxis, wie ein Mitglied sagt, als „frauenfeindlich“ und „menschenverachtend“ erfahren haben, tanzten gestern morgen bei Minusgraden vor dem Schloss zum Disco-Hit „Its my Life“. Die „Free Minds“ demonstrieren gegen das Zentrum für islamische Theologie an der Universität.

Von Karin VölkerWestfälische Nachrichten

Hier solle, was die politische Ausrichtung des Islam angehe, „märchenhafte Schönfärberei betrieben“ werden, so der Vorwurf der anonym auftretenden Frauen, die von einigen männlichen Sympathisanten, darunter ein Weihnachtsmann, unterstützt wurden.

Der Papst über die verändernde Kraft des Christentums in den Amerikas

Höllenhunde_Indianer
Spanische Höllenhunde werden auf Indianer gehetzt

Am Sonntagabend hat der Papst im Petersdom die Teilnehmer des Kongresses „Ecclesia in America“ gegrüßt, der in diesen Tagen im Vatikan stattfindet. Bei dieser Gelegenheit erinnerte Benedikt XVI. an die aktuellen Herausforderungen auf dem amerikanischen Kontinent – darunter den Säkularismus, die Armut und den Drogenhandel.

münchner kirchenradio

Die Gläubigen seien aufgerufen, die Neuevangelisierung zu leben, die auf der Liebe und Wahrheit in Christus basieren müsse, so der Papst. Der Kongress findet genau 15 Jahre nach der Sonderversammlung der Weltbischofssynode für Amerika statt, die Benedikts Vorgänger damals einberufen hatte. Das nachsynodale Schreiben „Ecclesia in America“, das Johannes Paul II. im Januar 1999 in Mexiko übergab, habe schon damals Schwierigkeiten vorweggenommen, die auch heute noch akut seien, so Benedikt XVI.:

„Da schreiten zum Beispiel der Säkularismus, aber auch bestimmte religiöse Gruppen immer weiter voran, was zu vielen Problemen führt. Auch die Erziehung zur Kultur des Lebens bleibt eine dringende Notwendigkeit, weil sich eine verbreitete Mentalität gegen die Würde der Person richtet und die Einrichtung der Ehe und der Familie nicht schützt. Wie können wir außerdem nicht besorgt sein über schmerzliche Phänomene wie Emigration oder Gewalt, organisierte Kriminalität, Drogenhandel, Korruption oder Waffenhandel? Und was sollen wir erst angesichts der haarsträubenden Ungleichheit sagen und angesichts der Armut, die von zweifelhaften wirtschaftlichen, politischen und sozialen Maßnahmen sogar noch geschürt wird?“

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Auf einem offenen Markt in Guatemala sind Fleischstücke von Indianern zum Verkauf als Lebensmittel für spanische Hunde erhältlich – eine vertraute Szene in der gesamten Karibik. Bilder: forum.religionskritik.de