Dr.-Titel für 49€ – Kirche machts möglich

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screenshot brightsblog

Das Braunschweiger Unternehmen Richvestor GmbH bietet als Dienstleistung die Verleihung von Doktor- und Professorentitel an. Auf ihrer Webseite schildert das Unternehmen, wie der Titel in wenigen Tagen ohne jegliche nachzuweisende Qualifikationen auf einfachste Art erworben werden kann. Ein Doktortitel ist ab 49 Euro erhältlich, für 79 Euro gibt es den Professorentitel. Wer sowohl Doktor, als auch Professor sein will, der kann das Kombiangebot um 99 Euro in Anspruch nehmen.

Humanist News

Richvestor ist hier allerding nur Vermittler und ist selbst nicht berechtigt Titel zu vergeben. Gegen eine Spende an eine eingetragene US-Kirche, wird von dieser Kirche der Titel vergeben, welcher auch hier gültig ist. Dieses Vorgehen ist vom Kultusministerium (Deutschland) rechtlich gedeckt.

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So wirds gemacht und durch die Fa. dem potentiellen Kunden erläutert.

 

Über den Titelkauf Ist der Kauf eines Titels so einfach möglich?

Grundsätzlich gilt: Sie kaufen bei uns keinen Titel. Sie beauftragen uns in Ihrem Namen eine Spende an eine eingetragene Kirche vorzunehmen. Diese Kirche ernennt Sie dann zum Ehrendoktor oder Ehrenprofessor, und bescheinigt dieses durch eine Urkunde. Als amtlich eingetragenes Unternehmen vermitteln wir in Ihrem Auftrag. Somit gehen Sie garantiert kein Risiko ein.

Ihr neuer Doktortitel Darf ich den Titel überhaupt in Deutschland tragen?

Die kirchlichen Ehrentitel dürfen Sie auch in Deutschland führen. Ausschlaggebend hierfür ist laut Kultusministerium, dass die verleihende Stelle im Ursprungsland zur Vergabe dieser Titel berechtigt ist. Wir korrespondieren mit amtlichen Kirchen aus den USA. Gegen eine Spende – die wir für Sie ausführen – werden Sie zum Ehrendoktor oder Ehrenprofessor ernannt.

Sie dürfen dann den Titel „ehrenhalber“ tragen, mit der lateinischen Kennzeichnung h.c. (honoris causa) zzgl. der verleihenden Stelle. Als Beispiel: Dr. h.c. Max Mustermann of Ministry, RV/USA oder Max Mustermann, Dr. h.c. of Ministry, RV Institute USA. Für die Einhaltung der rechtlichen Bestimmungen ist der Titelträger selbst verantwortlich.

Der Vorteil jedoch: Die Kennzeichnung h.c. ist kaum jemandem bekannt, somit ist die Wirkung zu anderen Titeln identisch.

Diener(DEA): „Die Todesstrafe für Homosexuelle lehnen wir selbstverständlich ab“ – Noch?

Dr. Michael Diener, Bild: DEA

Selbstverständlich stünde die Evangelische Allianz in Deutschland mit einem „Nein ohne jedes Ja“ schon grundsätzlich zu einer Ablehnung der Todesstrafe, und damit eindeutig und auch erst recht gegenüber homosexuell empfindenden oder Homosexualität praktizierenden Menschen weltweit, auch in Uganda.

Die Evangelische Allianz in Deutschland

Obwohl inzwischen gemeldet werde, dass die Androhung der Todesstrafe aus dem zur Abstimmung stehenden Gesetz in Uganda gestrichen sei, bleibe er bei seiner am 22. November geschrieben Position zum Gesetzvorhaben, schrieb Diener. „Auch ich betrachte dieses Gesetzesvorhaben in Uganda äußerst kritisch und halte es, sowohl mit den Menschenrechten, als auch mit Geist und Inhalt des christlichen Glaubens für unvereinbar“. Ebenso habe er Herrn Beck gegenüber seiner Bitte entsprechend zugesagt, dass die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) mit ihren internationalen Partnern in Uganda, Afrika und weltweit in Verbindung trete und den Protest zum Ausdruck bringe. Das habe vereinbarungsgemäß der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, auch getan und damit einen schon längst begonnen Dialogprozess fortgesetzt. Dass „evangelikale Christen“ oder die Evangelische Allianz in Uganda hinter diesem Gesetzesvorhaben stehe, was Beck mit seiner Anfrage impliziere, sei freilich unrichtig.

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Kretschmann: Keine laizistische Verbannung der Religionen

Foto: dpa

Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg und ZdK-Mitglied: Der Staat müsse die Religionsfreiheit der Bürger und der Glaubensgemeinschaften nicht nur schützen, sondern auch fördern

Kath.net

Für eine «positive und aktive Religionsfreiheit» sowie für eine «kooperative Trennung von Staat und Religionsgemeinschaften» hat sich der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Die Grünen) ausgesprochen. Einer «laizistischen Trennung und Verbannung des Religiösen» aus der Öffentlichkeit erteilte der Katholik in seinem Vortrag über das Verhältnis von Staat und Kirche am Donnerstagabend in der Katholischen Akademie in Berlin eine klare Absage.

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„Bisexuelle“ Antlantikkärpflinge: Klein, aber nicht dumm

Größe ist nicht alles, das beweisen die kleinen Männchen der Atlantikkärpflinge einfallsreich. Foto: Goethe-Universität

Getrickst wird auch in der Männerwelt unter Wasser. Warum Fische homosexuelles Verhalten an den Tag legen, haben Frankfurter Evolutionsbiologen herausgefunden.

Von Astrid LudwigFrankfurter Rundschau

Der Atlantikkärpfling ist ein Fisch – und zumindest so manches Männchen dieser Gattung ein echter Blender. Mitnichten lebt er im Atlantik oder in irgendeinem anderen salzigen Meer. Der wenige Zentimeter kleine Fisch treibt sich vielmehr in Flüssen in Mexiko herum, ist also ein tropischer Süßwasser-Geselle. Das Männchen legt Verhaltensweisen an den Tag, die mehr Schein als Sein sind – vor allem um die Kärpfling-Damenwelt zu beeindrucken. Der Grund, wie so oft: Sexualkontakte.

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