Diener(DEA): „Die Todesstrafe für Homosexuelle lehnen wir selbstverständlich ab“ – Noch?


Dr. Michael Diener, Bild: DEA

Selbstverständlich stünde die Evangelische Allianz in Deutschland mit einem „Nein ohne jedes Ja“ schon grundsätzlich zu einer Ablehnung der Todesstrafe, und damit eindeutig und auch erst recht gegenüber homosexuell empfindenden oder Homosexualität praktizierenden Menschen weltweit, auch in Uganda.

Die Evangelische Allianz in Deutschland

Obwohl inzwischen gemeldet werde, dass die Androhung der Todesstrafe aus dem zur Abstimmung stehenden Gesetz in Uganda gestrichen sei, bleibe er bei seiner am 22. November geschrieben Position zum Gesetzvorhaben, schrieb Diener. „Auch ich betrachte dieses Gesetzesvorhaben in Uganda äußerst kritisch und halte es, sowohl mit den Menschenrechten, als auch mit Geist und Inhalt des christlichen Glaubens für unvereinbar“. Ebenso habe er Herrn Beck gegenüber seiner Bitte entsprechend zugesagt, dass die Deutsche Evangelische Allianz (DEA) mit ihren internationalen Partnern in Uganda, Afrika und weltweit in Verbindung trete und den Protest zum Ausdruck bringe. Das habe vereinbarungsgemäß der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, auch getan und damit einen schon längst begonnen Dialogprozess fortgesetzt. Dass „evangelikale Christen“ oder die Evangelische Allianz in Uganda hinter diesem Gesetzesvorhaben stehe, was Beck mit seiner Anfrage impliziere, sei freilich unrichtig.

weiterlesen