Sandy Hook Elementary School: Westboro Baptisten danken Gott

Westboro
Screenshot on Twitter: brightsblog

Der Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School ereignete sich am Vormittag des 14. Dezember 2012 im US-Bundesstaat Connecticut in der Kleinstadt Newtown, rund 100 Kilometer nordöstlich von New York City. Als Täter identifizierten die Behörden den 20-jährigen Adam Lanza aus Newtown. Bei dem Amoklauf kamen mindestens 28 Menschen ums Leben, darunter 20 Kinder, die Schuldirektorin und die Mutter des Täters, der sich anschließend selbst tötete.

Humanist News

Dieses Massaker zum Anlass nehmend kündigte die Westboro Baptist Church über Twitter an, eine Mahnwache an der Sandy Hook Elementary School abhalten zu wollen. Sie wollen zu Gott zu singen um ihm dafür zu danken, dass er seine gerechte Strafe vollstreckt habe.

Auf ihrer Webseite schildert die Westboro Baptist Church ihre Vorfreude, dass die Anzahl der Opfer möglichst noch steigen solle. So steht dort, “Danke Gott, für den (die?) Täter an der Sandy Hook Elementary School, Newtown, Connecticut.”

Die Westboro Baptist Church bezieht sich dabei auf diese Bibelstelle:

23 Und er ging hinauf nach Bethel. Und als er den Weg hinanging, kamen kleine Knaben zur Stadt heraus und verspotteten ihn und sprachen zu ihm: Kahlkopf, komm herauf! Kahlkopf, komm herauf!
24 Und er wandte sich um, und als er sie sah, verfluchte er sie im Namen des HERRN. Da kamen zwei Bären aus dem Walde und zerrissen zweiundvierzig von den Kindern.
25 Von da ging er auf den Berg Karmel und kehrte von da nach Samaria zurück.

Mit diesem Gebet zu Gott beendet die Westboro Church das Thema vorerst: “Bitte Gott, beraube diese Nation all seiner Kinder”.

Irakischer Großayatollah erlässt Fatwa gegen Christen

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Sayyid Ahmad al Hassani al Baghdadi

„Bekehrung zum Islam oder Tod“
Am selben Tag, an dem in Bagdad die wiederaufgebaute syrisch-katholische Kathedrale feierlich neu eingeweiht wurde, erließ ein schiitischer Großayatollah gegen die Christen des Irak eine Fatwa.

Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Die Christen hätten sich zum Islam zu bekehren oder seien todeswürdig. Die katholische Kathedrale war am 31. Oktober 2010 Schauplatz eines blutigen Attentats geworden. Ein Al-Kaida-Kommando griff die Kirche an, als die Christen dort eine Heilige Messe feierten. 58 Katholiken kamen bei dem Angriff ums Leben, darunter zwei Priester. Der schiitisch-irakische Großayatollah Sayyid Ahmad al Hassani al Baghdadi gab seinen Mordaufruf gegen Christen in einem Interview mit dem ägyptischen Fernsehsender Al Baghdadia bekannt.

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Verhütungsgesetz Philippinen: Kirche verliert Kreuzzug und droht

Eine Nichtregierungsorganisation betreibt sexuelle Aufklärung in Manila. Bild: reuters

Das philippinische Parlament hat für einen erleichterten Zugang zu Verhütungsmitteln gestimmt. Der Gesetzesentwurf gilt als sehr umstritten.

Von Hilja Müllertaz

Der Showdown im philippinischen Kongress dauerte quälende sechs Stunden. Erst um zwei Uhr früh stand am Donnerstag fest, dass das sogenannte Reproductive Health Bill in zweiter und vorentscheidender Lesung angenommen worden war. 14 Jahre war das erbittert umkämpfte „Verhütungsgesetz“ im Abgeordnetenhaus hin- und hergeschoben worden. Erst als Präsident Benigno Aquino, selbst ein Unterstützer des Gesetzes, letzte Woche den Abgeordneten die Leviten las, kam Bewegung in die Angelegenheit.

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Friedensbotschaft: Der Heilige Geist hat dem Papst gekündigt

B16_HexereiPapst veröffentlicht Botschaft zum Weltfriedenstag 2013: Friedensstifter sind diejenigen, die das Leben in seiner Ganzheit lieben, verteidigen und fördern

kath.net

„Der Friede ist kein Traum, keine Utopie: Er ist möglich.“ Dies schreibt Papst Benedikt XVI. in seiner diesjährigen Botschaft „Selig, die Frieden stiften“ zur Feier des Weltfriedenstages am 1.1. 2013. Der Papst betont, dass „jeder Mensch und jede Gemeinschaft – religiösen wie zivilen Charakters, im Erziehungswesen wie in der Kultur – berufen ist, den Frieden zu bewirken“. Friedensstifter, so schreibt das geistliche Oberhaupt von mehr als einer Milliarde Menschen, „sind diejenigen, die das Leben in seiner Ganzheit lieben, verteidigen und fördern“, doch „wie kann man denn meinen, den Frieden, die ganzheitliche Entwicklung der Völker oder selbst den Umweltschutz zu verwirklichen, ohne daß das Recht der Schwächsten auf Leben – angefangen bei den Ungeborenen – geschützt wird?“ Papst Benedikt kritisiert „die Begünstigung eines angeblichen Rechts auf Abtreibung und Euthanasie“ sowie den Versuch, die Ehe zwischen Mann und Frau „rechtlich gleichzustellen mit radikal anderen Formen der Verbindung“ und betont weiter die Rolle der Familie als einem „der unverzichtbaren Gesellschaftsträger in der Verwirklichung einer Kultur des Friedens“.

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