BMI-Friedrich befürwortet deutschlandweiten Feiertag zum Reformationsjubiläum


Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) bei einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) am 12.Dsezember im Jakob-Kaiser-Haus in Berlin. © epd-bild / Rolf Zöllner

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) unterstützt die Forderung nach einem bundesweiten Feiertag zum Reformationsjubiläum 2017. Er würde es begrüßen, wenn die Bundesländer den Tag des 500. Reformationsjubiläums als gesetzlichen Feiertag anordnen würden, sagte Friedrich in einem Gespräch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). Man sollte den Anlass aber nicht mit dieser Frage überlagern, ergänzte er zugleich.

Von Corinna Buschow und Thomas Schillerepd

Der Reformationstag ist nur in den ostdeutschen Bundesländern mit Ausnahme Berlins gesetzlicher Feiertag. Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hatte im November gefordert, den 31. Oktober 2017 bundesweit zum Feiertag zu machen.

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2 Comments

  1. Was sollen wir denn am Reformationstag feiern?

    Martin Luther formuliert zukünftig wegweisend 1546 n.C. im Pamphlet „Von den Jüden und ihren Lügen“ den christlichen Antisemitismus unwissentlich als Vordenker von NAZI Reichsleiter Heinrich Himmler und Reinhardt Heydrich für deren Programm zur „Endlösung der Judenfrage“:
    „(1) Erstlich, daß man ihre Synagoga oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, daß kein Mensch einen Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, daß wir Christen seien und solch öffentlich Lügen, Fluchen und Lästern seines Sohnes und seiner Christen wissentlich nicht geduldet noch gewilligt haben..
    (2) Zum anderen, daß man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre. Denn sie treiben dasselbige drinnen, was sie in ihren Schulen treiben. Dafür mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun.
    (3) Zum dritten, daß man ihnen nehme alle ihre Betbüchlein.
    (4) Zum vierten, daß man ihren Rabbinern bei Leib und Leben verbiete, hinfort zu lehren.
    (5) Zum fünften, daß man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe. Denn sie haben nichts auf dem Lande zu schaffen, weil sie nicht Herrn noch Amtleute noch Händler oder desgleichen sind. Sie sollen daheim bleiben.
    (6) Zum sechsten, daß man […] nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold und lege es beiseite zum Verwahren. Und ist dies die Ursache, alles was sie haben haben sie uns gestohlen und geraubt durch ihren Wucher.
    (7) Zum siebten, daß man den jungen starken Juden und Jüdinnen in die Hand gebe Flegel, Axt, Karst, Spaten, Rocken, Spindel und lasse sie ihr Brot verdienen im Schweiß der Nasen. Man müßte ihnen das faule Schelmenbein aus dem Rücken vertreiben.

    Der evangelische Landesbischof und NSDAP-Mitglied August Marahrens zerstreut 1936 Zweifel an der Hitler-Treue „Wir wiederholen es an dieser Stelle ausdrücklich, dass wir unzählige Male seit dem Anbruch unseres nationalsozialistischen Staates öffentlich und feierlich erklärt haben: daß wir in Opferbereitschaft und Treue für diesen Staat einzutreten bereit sind. …Es ist also bis auf diese Stunde die Verdächtigung politischer Unzuverlässigkeit unbegründet und, von wo aus sie auch versucht werden sollte, nachdrücklich und feierlich abzuweisen.“ Anfang 1943 erklärt er öffentlich: „Die Rassenfrage ist als völkisch-politische Frage durch die verantwortliche politische Führung zu lösen. Sie allein hat das Recht, die notwendigen Maßnahmen zur Reinerhaltung des deutschen Blutes und zur Stärkung der völkischen Kraft zu treffen.“

    Welche moralische Ratte steht bei den Evangelen in den Startlöchern, um mit den Jubelchristen der EKD den neuen Antinsemitismus zu starten, etwa Herr Friedrich

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  2. Da hat sich der Herr Friedrich aber nicht mit der jüdischen Gemeinde abgestimmt. Dem Vordenker des Holocaust soll ein eigener Feiertag gewidmet werden … Herr Graumann, Frau Knobloch übernehmen sie bitte ….

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