Zollitsch kennt nur eine Religionsfreiheit – Seine

Robert Zollitsch fordert mehr Toleranz. Foto: Patrick Seeger Bild: Foto: dpa

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat die islamischen Staaten zu Religionsfreiheit und einer «Kultur echter Toleranz gegenüber Christen» aufgerufen.

Südkurier

«Wir müssen feststellen, dass es in fast keinem der muslimischen Länder wirkliche Religionsfreiheit gibt», sagte der Freiburger Erzbischof der Nachrichtenagentur dpa. Zwar habe sich die Lage der Kirche in manchen Ländern verbessert, insgesamt aber stehe das orientalische Christentum unter wachsender Bedrängnis. Christen würden von radikalen Muslimen verfolgt und ausgegrenzt. Sie würden daran gehindert, ihre Religion auszuüben. Das bereite große Sorge.

Deutsche Bahn stoppt Friedenslicht aus Bethlehem

Das Licht von Bethlehem: Eigentlich ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Foto: dpa

Ein übereifriger Zugbegleiter stoppt in Wächtersbach das Friedenslicht aus Bethlehem. Mit derben Worten fordert er die Sankt-Georg-Pfadfinderinnen auf, den Zug mitsamt der in einem Spezialbehälter aufbewahrten Flamme zu verlassen.

Von Jutta RippegatherFrankfurter Rundschau

Dass Schaffner minderjährige Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis in der Pampa aussetzen, soll ja hin und wieder vorkommen. Doch jetzt hat es ein Zugbegleiter geschafft, das Friedenslicht aus Bethlehem bei seiner Bahnreise in die Welt zu stoppen. In Wächtersbach im Main-Kinzig-Kreis setzte der Schaffner dem ökumenischen vorweihnachtlichen Brauchtum ein abruptes Ende. Die katholische Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg verließ vorzeitig die Regionalbahn. Das Licht von der Geburtsstätte Jesu, das sie in Fulda geholt hatten, wollten sie eigentlich bis nach Hanau tragen.

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Kristina Schröder(CDU): Der, die, das Gott und das liebe Papst

Kristina Schröder, Bild: brightsblog
Kristina Schröder, Bild: brightsblog

In einem Interview hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder erklärt, dass „der Gott“ auch „das Gott“ heißen könne – aus Gründen der Geschlechtsneutralität. Aus ihrer eigenen Partei hagelt es nun Kritik von allen Seiten.

Frankfurter Allgemeine

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist mit einer Äußerung über „den lieben Gott“ bei Unions-Politikern auf Kritik und Unverständnis gestoßen. In einem Interview der Wochenzeitung „Die Zeit“ hatte Schröder erklärt, der bestimmte Artikel bei der Redewendung „der liebe Gott“ sei eigentlich egal, man könne genauso gut auch „das Gott“ sagen.

Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer reagierte empört. „Dieser verkopfte Quatsch macht mich sprachlos“, sagte die CSU-Politikerin der „Bild“-Zeitung. „Ich finde es traurig, wenn unseren Kindern aus lauter Unsicherheit und political correctness die starken Bilder genommen werden, die für ihre Phantasie so wichtig sind.“

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