Deutsche Bahn stoppt Friedenslicht aus Bethlehem


Das Licht von Bethlehem: Eigentlich ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Foto: dpa

Ein übereifriger Zugbegleiter stoppt in Wächtersbach das Friedenslicht aus Bethlehem. Mit derben Worten fordert er die Sankt-Georg-Pfadfinderinnen auf, den Zug mitsamt der in einem Spezialbehälter aufbewahrten Flamme zu verlassen.

Von Jutta RippegatherFrankfurter Rundschau

Dass Schaffner minderjährige Fahrgäste ohne gültigen Fahrausweis in der Pampa aussetzen, soll ja hin und wieder vorkommen. Doch jetzt hat es ein Zugbegleiter geschafft, das Friedenslicht aus Bethlehem bei seiner Bahnreise in die Welt zu stoppen. In Wächtersbach im Main-Kinzig-Kreis setzte der Schaffner dem ökumenischen vorweihnachtlichen Brauchtum ein abruptes Ende. Die katholische Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg verließ vorzeitig die Regionalbahn. Das Licht von der Geburtsstätte Jesu, das sie in Fulda geholt hatten, wollten sie eigentlich bis nach Hanau tragen.

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