Baptisten-Lümmel Jody Hice: Weniger Waffen in den USA wären verheerend


Jody Hice, Bild: wonkette.com
Jody Hice, Bild: wonkette.com

Christian Gonder sprach mit dem populären Baptisten-Prediger Dr. Jody Hice: mehr Sicherheit durch weniger Waffen?

Kreis Anzeiger

Der schmale Mann mit der sanften Stimme sieht aus wie der typische Ostküsten-Eierkopf aus einem Woody-Allen-Film. Lässig schlendert er durch den Gemeindesaal seiner Baptistenkirche, begrüßt Brüder und Schwestern und verschwindet anschließend im Königreichssaal. Dr. Jody Hice, 52, ist ein amerikaweit bekannter Pfarrer, Schriftsteller sowie Radio- und Fernsehmoderator. Als Kandidat der Republikaner kandidierte er 2010 für ein politisches Mandat in Washington – scheiterte aber knapp. Vor allem in den Südstaaten, im sogenannten „Bible Belt“, wo die Baptisten ihren Schwerpunkt haben, gilt Hice als feste Größe. Christian Gonder sprach mit ihm über Konsequenzen des Massakers an Kindern in Newtown.

Doktor Hice, wie viele Kinder müssen noch sterben, bevor US-Politiker das liberale Waffengesetz in Amerika verschärfen?

Eine Verschärfung des Waffenrechts hätte verheerende Folgen für die amerikanische Nation, die seit der Verabschiedung der Verfassung 1791 das fundamentale Freiheitsrecht besitzt, Schusswaffen zu tragen. Den Gründungsvätern ging es damals weder ums Jagen noch um das Recht auf Selbstverteidigung. Der zweite Zusatzartikel ist ein Widerstandsrecht, konstituiert in Lockes Gesellschaftsvertrag und absolut notwendig. Nur eine bewaffnete Gesellschaft kann sich gegen eine tyrannische Regierung wehren, die uns unsere Freiheit rauben will.

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2 Comments

  1. @Rolo
    Du hast unseren verbeamteten Spinner und Dumpfdödel mit Pensionsanspruch nicht erwähnt, der gerade wieder sein schießenden Weisheiten im Kölner Dom verkündet

    Kardinal Meisners Kriegswerbung (Frankfurter Rundschau) ist ein RKK Dogma (No.381) und fordert Kriegsdienst, Fasten und Almosen an die heilige Kirche um gläubigen Christen ewigen göttlichen Lohn zu garantieren: „Ein Volk könne nur beruhigt sein, wenn es wisse, dass die Waffen zur Verteidigung und Erhaltung des Friedens in Händen seien, deren Köpfe und Herzen um ihre Verantwortung vor Gott und der Welt wissen… In betenden Händen‘ sei die Waffe vor Missbrauch sicher“.

    Erst wenn alle Christen mit Pistolen und Sturmgewehren bewaffnet sind, dann kann auf den fiesen intellektuellen Angriff auf unsere geistig unterbelichteten Christen mit Gottes Macht und ewiger Güte zurückgeschossen werden. Was klingelt da bei mir im Gedächtnis, „ab 05:450 Uhr wird zurück geschossen und Bombe mit Bombe vergolten“ sagte einst der gläubige Katholik Adolf Schickelgruber

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  2. Eines muss man dem Spinner lassen. Seine Einstellung entspricht exakt den Vorgaben seines heiligen -Buches der Bücher-. Mord und Totschlag und der „Gütige und Barmherzige im Himmel“ ist zufrieden. Das sich, für irdische Fahnenträger seines Schlages, daraus ergebende Geschäftsprinzip liegt auf der Hand. Möglichst vielen Dummdödeln Verunsicherung, Angst und Seelenpein unterjubeln! Wahrlich, es funktioniert, die Kassen klingeln! Wenn man dann eventuell auch noch in der Waffenbranche mit mixt, lohnt der Einsatz doppelt und dreifach.

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