El Salvador: Kirche schließt „Pakt“ mit den Mara-Mördern


Gesichtstätowierungen sind ein Merkmal von Mara-Mitgliedern Bild:AFP

Morde, Vergewaltigungen, Drogen- und Menschenhandel: Die Mara-Gangs terrorisieren El Salvador. Eine Friedensinitiative der katholischen Kirche verspricht erstmals Erfolge im Kampf gegen die Gewalt.

Von Tobias KäuferDIE WELT

Der Mann, der in El Salvador alles verändert hat, trägt ein lilafarbenes Gewand. Langsam schreitet der schmächtige Besucher die Reihe der Häftlinge ab. Er reicht den tätowierten Gefangenen die Hand, spricht mit ihnen ein paar Worte.

Bischof Fabio Colindres ist mittlerweile ein gern gesehener Gast in der Haftanstalt von Ciudad Barrios, einer Kleinstadt im Osten des Landes. Er verhandelt seit Monaten mit den gefährlichsten Verbrechern des Landes. Seine Gesprächspartner sind Mörder, Waffenschieber, Vergewaltiger, Drogendealer, Schutzgelderpresser und Menschenhändler.

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3 Comments

  1. Gleich und gleich gesellt sich gern.
    Eine Gruppe der Verbrecher nutzt die Hände und Waffen, die andere Worte, Täuschung und Irreführung. Kriminell sind alle beide.

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