Religion und Klimaschutz


Geograf Dieter Gerten hat die Zusammenhänge zwischen Religion und Klimawandel untersucht. © dpa

Klimawandel ist keine Glaubenssache, aber der Umgang damit zum Teil schon, meint Dieter Gerten vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Religion beeinflusse den Klimaschutz häufig zum Guten, manchmal aber auch zum Schlechten, erläutert er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa.

Hannoversche Allgemeine

Inwiefern unterstützen Religionen den Klimaschutz?
Religionen sagen oft aus einer anderen Sichtweise das, was wir als Naturwissenschaftler auch sehen: Beim Klimawandel und anderen globalen Themen laufen wir auf schwerwiegende Probleme zu oder haben sie schon. Im Christentum gibt es dabei einen sehr starken Blick auf die Armen, weil Klimawandel vor allem sie treffen wird. Und das ist natürlich für Christen ein sehr starkes Motiv, etwas gegen die Erderwärmung zu tun. Es gibt auf Gemeinde-Ebene sehr viele Aktivitäten, aber auch von Bischöfen. Sogar der Papst hat zum Klimaschutz aufgefordert.

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2 Comments

  1. Wir haben es hier mit dem Verständis von „Wissenschaft“ durch die Religioten zu tun, also wie verstehe ich etwa von dem ich überhaupt keine Ahnung habe. Der all-wissende Titan der Demenz im Vatikan gibt dazu als Alzheimer-Kleiderpuppe den entscheidenden Hinweise, Gott braucht mehr Zeit

    Wissenschaft ist eine im Ergebnis neutrale Methodologie des Zweifels, sie nutzt Theorien, Tests, Hypothesen, Fakten und Fossilien wieder und wieder auf der Suche nach begründbaren Erklärungen für eine allen Forschenden frei zugängliche und beliebig nachprüfbare Realität. Freies Denken im Zweifel als zentrales Element neuer Erkenntnis reduziert die Theologie zur Pseudo-Wissenschaft, die gegenseitig aus 4350 Religionen kopiert und dabei nicht lernfähig ist. Zweifel am Glauben werden mit Ausschluss bis zum Mord bestraft.

    Die christliche „Wahrheit“ ignoriert jegliche Realität und historische Fakten. Die Ignoranz der Religiotie aus Unfähigkeit gilt medizinisch als Wahn und bis hin zur psychopathologischen Schizophrenie, bei welcher der Wähnende leidet oder als unzumutbar für seine Mitwelt in der Gummizelle endet. Durch Drohung mit Dämonen, Verdammnis und Höllenpein sichert sich religiöser Humbug seine zahlenden Idioten und belegt so eigene Zweifel am Glauben „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der – Drohung, Drohung, Drohung“.

    Mit welch geistigem Kaliber man es in der religiös dominierten Klimadebatte zu hat, belegt ein US-Superreligiot. Der US-Abgeordnete John Shimkus vom Energie- und Handelsausschuss negiert den Klimawandel: „Gott hat Noah fest versprochen, so etwas geschieht nach der großen Flut nie wieder.“ Ein Prospekt unter Ex-Präsident G.W. Bush jun. erklärt die Grand Canyon Entstehung durch die Sintflut, Kreationismus steht für gute Regierung, wahres Familienleben und eine gute Wissenschaft – wobei gut immer nur das sein kann was die Bibel sagt – oder aus krasser Dummheit verschweigt

    Es sind durchweg Menschen, die geistig nie über den Status von „Hansel und Gretel“ hinaus gekommen sind und sich fragen, ob man nicht Rotkäppchen wegen schwerer Mishandlung des Wolfes beim zuständigen Tierschutz anzeigen sollte.

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