Atheisten:“Wir morden nicht, wir stehlen nicht, wir glauben nicht!“


Papst Benedikt XVI. empfängt die Heiligen Drei Könige im Petersdom (Bild: dpa / picture alliance / Alessandro Di Meo)

Wer sich unmittelbar vor Weihnachten nicht religiös bedrängt fühlt, muss ein starkes Nervenkostüm haben und gut eingerichtet sein mit dem Wechsel der Gezeiten – oder in einer Welt leben, in der die neue Zudringlichkeit der Religionen noch nicht angekommen und Weihnachten nichts weiter als ein Familienfest ist, das man irgendwie abarbeitet wie jedes Jahr.

Von Gesine PalmerDeutschlandradio Kultur

Es gibt sie noch, solche Welten, und das ist gut so. Aber ihre Inseln werden kleiner, und immer öfter müssen sie sich verteidigen, bei uns nicht weniger als in jenen anderen Ländern der Welt, in denen wir außer dem Islam noch Islamisten, außer den Juden noch Ultra-Orthodoxe, außer Russen noch Russisch-Orthodoxe und außer evangelischen Christen noch Evangelikale kennen.

Für manche Problemzonen der deutschen Öffentlichkeit könnte man, seit ‚wir Papst sind‘, auch von einer Zunahme der Katholikalen reden. Kürzlich hat Tanja Dückers auf diesem Sender richtig festgestellt, dass es neuerdings richtig schick sei, sich zur katholischen Frömmigkeit zu bekennen und mit ihr auch etwas wie einen Anspruch auf die einzig richtige Werthaltung zu verbinden.

Selbst Protestantin, finde ich es manchmal schwierig, darauf zu reagieren. Dabei tue ich mich mit meiner eigenen Kirche durchaus auch nicht leicht.

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5 Comments

  1. Jeremia17
    9 Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding; wer kann es ergründen? 10 Ich, der HERR, kann das Herz ergründen und die Nieren prüfen und gebe einem jeden nach seinem Tun, nach den Früchten seiner Werke.

    Heile du uns, HERR, so werden wir heil; hilf du uns, so ist uns geholfen; denn du bist unser Ruhm!

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  2. „Wir morden nicht, wir stehlen nicht, wir glauben nicht!“

    Ist das ein Zitat von Joseph Stalin?

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  3. @nickpol
    Das hier gezeigte Photo vom Ratzfatz ist nicht geschönt wie viele andere in der Presse. Da sind die Referenten immer eifrigst mit Photoshop am Werk und lassen den Typen bis zu 20 Jahre jünger aussehen. Dazu kommt offensichtlich noch die „Maske“, professionell wie im Fernsehen geschminkt um die Schatten des grellen Lichtes verschwinden zu lassen

    Bei dem obigen Photo zeigt sich sowohl das hohe Alter als auch der Zerfall der Persönlichkeit. Wer viel mit alten Menschen über 80 besonders in Heimen zu tun hat, der erkennt an wenigen Merkmalen in welchem Zustand der Typ ist, auch ob er überhaupt noch er selber ist.

    Ich habe mit meiner Schwiegermutter (91) mit 2 Menschen zu tun, die außer dem Namen wenig gemein haben. Beide Personen sind ohne jede Orientierung wo sie sind, was sie wollen und wie man dahin kommt. Eine ist die zerfallene Person innerlich kaputt ohne Konzept und von Agressionen geplagt, die Andere ist die mit Psychopharmaka bis zum Anschlag vollgepumpte Person, friedlich mit eher straffer Gesichtshaut, aber endlos hirnrissig dummes Zeug quatschend wie ein Wasserfall.

    Ich persönlich habe das Problem zu keiner der beiden Personen einen Zugang zu finden

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  4. Die Realität der Katholiban kümmert sich wenig oder gar nicht um die Verfassung. Staat und Religion sind getrennt – eine groteske Lachnummer angesichts Caritas, Diakonie, Religionsunterricht, theologischen Fakultäten der Universitäten und eine fast ununterbrochene Berieselung im superfrommen Staatsfernsehen (ZDF). Dazu kommen ein fromm schwurbelnder Bundesbegrüßungsonkel, Kanzlerin und die Religioten im Parlament bis hin zu roten Lackschuhe küssende Erbärmlinge mit Abgeordnetenstatus

    Die Religion beutet mit einem komplexen System von frommen Hofschranzen und Hofnarren den Staat aus, die Kosten in der BRD belaufen sich auf rund 20 Milliarden im Jahr. Besonders in Bayern kann kein Politiker etwas werden, der nicht fest in religiösen Kreisen verankert ist und einmal an der Macht diese Kreise entgegen der Gesetzeslage und seinem Amtseid feudal füttert. Sobald er seinem Amtseid gemäß den Schaden Religion vom Staat fernhält, wird er parteiintern abgewählt und durch einen frommen Religioten ersetzt

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