Islam: Doug Sanders und der Mythos der Überfremdung


So wie im 19. Jahrhundert Karl Marx zufolge «das Gespenst des Kommunismus» in vielen Köpfen als Alptraum herumgeisterte, hat sich heute eine andere Vorstellung von der Zukunft ausgebreitet.

Westfälische Nachrichten

Irgendwann würden so viele Muslime zugewandert sein, dass sie die Mehrheit in den westlichen Ländern bilden. Nüchtern und vor allem auf Basis konkreter Zahlen will der kanadisch-britische Autor Doug Saunders in «Mythos Überfremdung» damit aufräumen.

«Einwandererfrauen haben umso weniger Kinder, je länger sie in Frankreich leben», heißt es da aus dem Land mit der größten muslimischen Bevölkerung in Westeuropa (vier Millionen). Saunders hat fleißig, penibel und auf vertrauenerweckende Weise Statistiken sowie Prognosen gesammelt. Danach soll sich zum Beispiel die Geburtenraten von Muslimen und Nicht-Muslimen im Jahr 2030 auch in Deutschland angeglichen haben.

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2 Comments

  1. Je besser die Menschen in ihrer Wissens- und Leitungsgesellschaften Westeuropas integriert sind und das elementare Wissen für Beruf, Gelderwerb und Lebensführung beherrschen, je mehr sind Wohlstand, Rechtssicherheit und soziale Vorsorge verbreitet und die Säkularisierung als die Befreiung vom Aberglauben dominiert. Die humanitäre multikulturelle Gesellschaft kann nur Erfolg haben, wenn einzelnen Gruppen auf die wahnhafte Durchsetzung ihrer religiösen Grundsätze verzichten und die anderer Gruppen nicht per Blasphemiegestz und Scharia verteufeln.

    Neben einer freien und unabhängigen Wissenschaft ist die gesellschaftliche Anerkennung der dafür Tätigen wichtig, ohne dass sich analpabetische Religioten wegen ihrer paranoiden Verweigerung der Realität beleidigt fühlen dürfen. Je mehr sich Theokratur, Despotismus, Nepotismus unter einem all-wissenden Oberhirten mit seinen absolut wahren Mythen etabliert und den Menschen eine absurde Moral als Ersatz für Wissenschaft und Medizin aufzwingt, je fataler reduziert ein Dämonenkult eine Wissens- und Leitungsgesellschaften auf den Stand von Ziegen- und Kamelhirten mit Not und Elend und tyrannisiert den unbeteiligten Rest der Gesellschaft mit Gewalt, Korruption, Erpressung und Mord als Kultur der Willkür.

    Länder mit Hochtechnologie erzeugen 35.000 – 50.000 US$/Einwohner/Jahr an BIP, islamische Länder dagegen 500 – 5.000 US$/Einwohner/Jahr. Die Wirtschaft islamischer Länder besteht aus Kleinhandel, handwerklichem Kleingewerbe und ausgelagerten „Werkbänken“ westlicher Konzerne. Technologien durch Forschung sowie Massenproduktion und Fließbändern sind fast unbekannt. Internationale Konzerne beschäftigen in den Hochtechnologie Ländern unter 10% der Arbeitnehmer, betreiben aber 30 – 50% der Forschung und sichern damit die Arbeitsplätze.

    Der kulturelle Unterschied muslimer Immigranten ist nicht nur durch Ausbildung für Ungelernte zu überbrücken, die Akzeptanz elementarer Normen der Gesellschaft ist wichtiger. Es gibt weder eine islamische Wirtschafts- noch eine Sozialpolitik, mit nicht an den Problemen einer Gesellschaft orientierten Fatwas und heiligen Koranverse bestimmen Imame nach eigenem Bedarf und Vorgaben des erleuchteten Despoten eine beliebige Politik.

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