Kirchentagspräsident kritisiert Arbeitgeber Kirche


Gerhard Robbers, Bild: kirchentag.de

Der Präsident des Evangelischen Kirchentages, Gerhard Robbers, hat die Kirchen als Arbeitgeber kritisiert. Die Kirchen müssten „in ihren Einrichtungen ein Beispiel sein und besser wirtschaften – nicht mehr Geld verdienen, sondern ein Vorbild im Umgang mit den Beschäftigten sein“, sagte Robbers der „Zeit“-Beilage „Christ und Welt“.

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Es gebe „zu viele Betriebe, die das nicht sind.“ Die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände sind mit mehr als 1,2 Millionen Beschäftigten der größte Arbeitgeber nach dem Staat. Robbers, der an der Universität Trier Staatsrecht lehrt, forderte die Kirchen auf, enger mit Gewerkschaften zusammenzuarbeiten. „Mich macht betroffen, dass es über Jahrzehnte zwischen Kirche und Gewerkschaft eher Konfrontation gab als das Bewusstsein, dass man sich gemeinsam um Behinderte, Alte, Junge oder Verschuldete kümmern muss“, sagte er.

Bisher handeln die Kirchen Tarife in eigenen Kommissionen aus und verbieten Streiks und Aussperrungen. Vor vier Wochen hat das Bundesarbeitsgericht dagegen Streiks in Kirchen erlaubt, wenn die Gewerkschaften nicht an Tarifverhandlungen beteiligt sind. Wie Robbers sagte, will der kommende Evangelische Kirchentag im Mai in Hamburg Konzepte entwickeln, „in denen Gewerkschaften und Kirchen künftig partnerschaftlicher zusammenarbeiten können.“

2 Comments

  1. Der Mann sieht lediglich die Realität wie sie ist. Das Verbot von Streiks und Aussperrung ist nur der eher harmlose Teil der Kirchenpolitik. Das Grundproblem ist die Verweigerung der Menschenrechte, die RKK diskriminiert in Doppelmoral nach Geschlecht, Glauben, Handeln, Denken und Lebensweise als von Gott gewollt.

    Für die RKK-Piusbrüder mit dem Holocaust Leugner Bischof Richard Williamson sind die Menschenrechte ein Fanal des Atheismus. Staaten, die sich dazu bekennen befinden sich im Zustand der Todsünde.

    Professor Brad Bushman belegt in Versuchen am Institute-for-Social-Research/Michigan Texte mit göttlich befohlener Gewalt fördert Aggression. Gläubige werden gewalttätig wenn sie lesen oder hören wie in ihrem heiligen Buch Ausbeutung, Gewalt und Mord gefordert wird, Männer handeln gewalttätiger als Frauen. Fundamentalistische Varianten des Islams, Judentums und Christentums sind extrem gefährlich und nicht mit den Menschenrechten oder Toleranzgeboten zu vereinbaren. Paranoid wird der Dämonenkult zur ewigen Wahrheit erklärt, die bei Bedarf mit Ethnoziden (Kultur-Morden) und Genoziden (Völkermord) durchgesetzt wird. Der RKK Kult mit Göttern, Dämonen, Engeln, Untoten und der Hölle als Drohung steigert die Gewaltbereitschaft, zügelt Abweichler, fördert den Fremdenhass und weckt die Lust auf sexuelle Gewaltorgien.

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