Pius-Brüder, ein offener Brief an Gauck, rassistisch und braun gefärbt

pius_briefpius.info

Der Bundespräsident Gauck hat am 25. Dezember eine optimi-
stische oder besser gesagt nichtssagende Weihnachtsansprache gehalten.

Der hier veröffentliche offene Brief an den Bundespräsidenten stammt aus der Feder eines traditionstreuen Katholiken und Lesers von pius.info.

Er zeigt, dass der Bundespräsident ziemlich alles verschwiegen hat, was wirklich wichtig gewesen wäre, und dass es für Katholiken und Christen ziemlich wenig Grund zu blauäugigem Zukunftsoptimismus gibt, wie Herr Bundespräsident glauben machen will.

Am Fest des heiligen Stefanus 2012

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Gauck,

dieses Schreiben ist öffentlich. Sie haben die Bürger zu mehr Zivilcourage aufgefordert. Ein jeder beginne bei sich selbst.

„Gerade aus, gerade durch“ war der Wahlspruch des Freiherrn vom Stein. Ihre unbegründet-optimistische Weihnachtsrede entsprach dieser Wegweisung nicht, auch haben Sie vorsichtigerweise nur offene Türen eingerannt.

Da wir in einem Land mit multikultureller Bevölkerung leben, vermeiden wir immer öfter bestimmte Plätze oder Stadtteile, da sie „no-go-areas“ für Einheimische geworden sind. Manche haben schon Angst, bei Dunkelheit ihre Wohnung zu verlassen.

Niemand wirft Ihnen vor, das zufällig missglückte Attentat mit einer Nagelrohrbombe verschwiegen zu haben. Allerdings bin ich überzeugt, Sie hätten bei einem anderen politischen Hintergrund laut anklagend Ihre Stimme erhoben.

In einer Zeit wachsender Unsicherheit auf Straßen, in Bahnhöfen oder auf Märkten verweisen Sie politisch korrekt auf die falschen Schuldigen („wir“ sind die Täter!). Sie zeigen sich solidarisch mit allen Zureisenden, aber nicht mit uns, der hier angestammten Bevölkerung.

Den Himmel des Vaterlandes haben wir zerschlagen, bald holen wir uns blutige Füße auf seinen Splittern. Die demographische Entwicklung ist so verheerend, dass die Einheimischen in absehbarer Zeit in der Minderheit sein werden. Nicht nur die Kinderfeindlichkeit des deutschen Volkes ist sprichwörtlich geworden. Über unserem sterbenden Volk hängt das blutige Damokles-Schwert des Paragraphen 218, der immerwährende Kindermord an den Ungeborenen!

Die blasphemischen Angriffe auf christliche Kirchen sind kaum noch Fußnoten in der öffentlichen Diskussion. Das, was mir heilig ist, wird bespuckt, darüber wird uriniert, fäkuliert und ejakuliert. Christus wird mit Kot beworfen, der Heilige Vater wird zum „Kuttenbrunzer“, ich bin Mitglied einer „Kinderfickersekte“, denn deutsche Richter haben diesen Ausdruck für die katholische Kirche mit der Meinungsfreiheit begründet. Geht es noch dreckiger? Dieser Staat gibt uns Katholiken den Säuen preis!

Kein Wort hierzu von Ihnen, einem ehemaligen Pastor, in Ihrer Ansprache!

Als die Schweineoperette „Corpus Christi“ vor einigen Jahren durchs Land tourte, versteckten sich Schweinepriester hinter dem Popanz „Freiheit der Kunst“. Ein Rabbiner sagte damals, er wollte nicht mehr in diesem Land leben, wenn damit sein Gott gemeint wäre. Wohin sollte ich emigrieren?

Wenn EU-Granden und Pastoren, deren gemeinsame Schnittmenge in marxistischem Gedankengut liegen dürfte, die kirchenschändende Pussy-Riot-Truppe zu ihren Heroen kürt, dann hat der Begriff von „apokalyptischer Dekadenz“ des Herrn M. von Gersdorff den Kern getroffen (JF 11.12.12).

„Rührend“ ist hingegen die Rücksichtnahme unserer Ältesten auf die Gefühle der Muslime. Obgleich der Islam zur Hälfte eine politische Ideologie ist, darf nur äußerst sensibel vorgegangen werden. Ein von Steuergeldern finanziertes Institut in Berlin, das sich der Erforschung des Islam widmet, musste der Freiheit der Forschung abschwören, da ihm sonst die Gelder verweigert worden wären. Ein Institut im Saarland (Inarah), das zur Erforschung der Geschichte des Islam hervorragende Arbeit leistet, wird staatlich ausgegrenzt.

Gestern, am Weihnachtstag, wurden uns Enthüllungen zur „Jesuslegende“ in der ARD präsentiert. Und die einfältigen Christen den Landes dürfen im neuen Jahr pauschal per GEZ brav für jene Sender bezahlen, die im Namen des „Bildungsauftrages“ das heilige Buch des Christentums mit den Füßen treten.

Warum werden nicht am muslimischen Opferfest Enthüllungen zu Herrn Mohammed geboten? Die Medienmacher weisen mit großem Engagement nach, dass Jesus „so“ nie gelebt hat. Keiner von ihnen hat je die Frage nach der historische Existenz von Herrn Mohammed gestellt. Eigenartig, nicht wahr?

Kürzlich hat ein kultursensibler Richter den mehrfach vorbestraften Sami M. trotz des Besitzes von 1,5 kg Heroin (!) nicht inhaftiert, da er so „haftempfindlich“ sei! Man könnte hierzu noch reichlich weitere Vorgänge nennen! Unser Rechtsstaat verteilt „Schurkenboni“, macht uns, das vormalige Volk, zu Bürgern einer minderen Klasse im Lande unserer Väter und jeden, der sich kritisch äußert, zum Ausländerfeind und Islamophoben.

Mut und aufrechter Gang – in welcher Bodenritze muss ich euch suchen? Haben die Deutschen immer nur Mut gegenüber Schwachen?

Die Verwüstungen im sittlichen Leben erkennen wir exemplarisch in der Familienpolitik (Patchwork statt Familie, entwurzeltes Gender statt Identität, frühkindliche Sexualisierung statt Liebe).

Die Funktionäre der Homosexuellen, die immer Toleranz fordern, diese aber anderen niemals einräumen, wurden Richter über Sitte und Anstand. Ihnen beugen sich sogar Kardinäle. Das alles ist nicht mehr meine Welt.

Die Zerstörung unserer finanziellen und wirtschaftlichen Grundlagen durch eine wahnwitzige Rettunsgschirmpolitik, wird von Ihnen schön geredet. Nennen Sie den Wahnsinn beim Namen! Reißen Sie dem Wolf „Solidarität“ den Schafspelz herunter!

Der Export liefe so prächtig, das sei ein Zeichen für unseren Wohlstand. Die Olivenhaine bezahlen uns aber nur noch mit Blüten, die in der florierenden Bad Bank „Target II“ in den Himmel wachsen. Je länger der Konkurs verschleppt wird desto bitterer das Ende! Wir verarmen in Kürze in einer heute kaum vorstellbaren Weise. Nicht einmal mehr die Tafelläden werden überleben! Das Geld wird jeglichen Wert verlieren. Die Zahngoldräuber sind in Frankreich bereits unterwegs.

Was glauben Sie, welche Treue dieser treulose Staat von seinen kleinen Bürgern noch zu erwarten hat?

Zivilcourage, wozu? Aus der Geschichte gelernt haben, wann? „Nibelungentreue“ bis zum Ende, für was?

Stefan George (heute feiern wird seinen Namenstag) wurde bereits 1907 der jetzige Zustand „geoffenbart“ (Der Widerchrist):

„Ihr jauchzet entzückt von dem teuflischen schein

Verprasset was blieb von dem früheren sein

Und fühlt erst die not vor dem ende.

Dann hängt ihr die zunge am trocknenden trog

Irrt ratlos wie vieh durch den brennenden hof

Und schrecklich erschallt die posaune.“

Mit freundlichen Grüßen

J.R.

Frieder Otto Wolf: „Rückkehr in die Zukunft“

frieder_o_wolfWenn sich Fragen nicht beantworten lassen, muss daran gearbeitet werden, sie neu zu stellen.

Dieser Sammelband mit philosophisch-politischen Texten von Frieder Otto Wolf macht deutlich, dass es wichtig bleibt, die Fragen der Herrschaftskritik, der Staatskritik und der Kapitalismuskritik konkret zu stellen – dass es aber nicht angeht, einfach dazu zurückzukehren, wie sie in den 1960er und 1970er Jahren gestellt worden sind.
Die Arbeit daran, eben diese elementaren Fragen neu zu stellen und damit gegen den herrschenden Albtraum vom ‚Ende der Geschichte’ wieder eine Zukunft zu gewinnen – in den großen Krisen die historischen Alternativen aufzuzeigen – wird in Texten aus den letzten dreißig Jahren und ausführlichen „Wiederbehandlungen“ (‚Retraktationen’) und einem Nachwort als zentrale Aufgabe einer radikalen Philosophie bearbeitet.
Ein Personenregister erleichtert das Navigieren in der breit angelegten Auseinandersetzung mit der vorliegenden kritischen Literatur.

Alles materiale Sein ist aufgehoben in der göttlichen Allmacht

hawkings_gottPraktisch gelebter Glaube ist mehr als private Seelentrösterei, die ohne Auswirkung auf die gelebte gesellschaftliche Realität bleibt

Von Aiman Mazyek Islam.de

Die Jahrtausend alten Fragen des Menschen nach dem Ursprung, Zweck und Ziel seines Daseins, welche die Menschheit in ihrer seelisch geistigen Entwicklung vorantreiben, haben für den Menschen stets große Bedeutung.

Erst aber durch die extrem starke materialistische Prägung in der Neuzeit scheint diese Frage vernachlässigbar geworden zu sein. Der rein materiell ausgerichtete Mensch sieht keinen Bedarf eines praktischen Glaubens. Er sieht seinen Ursprung ausschließlich in dem von den Wissenschaften aufgestellten Gesetzen von der Entstehung des Lebens auf dieser Erde, glaubt nur an das, was er an fassen oder der Experiment beweisen kann und sieht deshalb-folgerichtig-Sinn und Zweck seines Daseins ausschließlich in der Bedürfnisbefriedigung seines materiellen Seins.

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Spiritualität: Die falsche Rückkehr zur Religion

Quelle: en-wikipedia
Quelle: en-wikipedia

Es ist wieder schick, religiös zu sein. Den Agnostikern hingegen wird jedwede Moral abgesprochen. Dabei sind sie die wahrhaft Gläubigen.

Von Tanja DückersZEIT ONLINE

Es liegt nicht nur an der Weihnachtszeit, dass Zeitungen und Radiosendungen gerade vor religiösen Themen strotzen. Nein, bereits seit einigen Jahren ist es wieder schick, sein Kind taufen zu lassen, kirchlich zu heiraten, in den Gottesdienst zu gehen, die Kirchen als Hort von Anstand und Moral in einer „schnelllebigen oberflächlichen Zeit“ zu preisen und Atheisten als gefühlskalte Technokraten zu belächeln.

Das Bürgertum hat eine neue Lari-Fari-Religiosität entdeckt, vor allem den zeitgeistigen Katholizismus, der nicht viel fordert, aber dem Bekennenden ein wertebewusstes Image verschafft. Auffällig, wie viele Promis derzeit betonen, religiös – vor allem: katholisch – zu sein: Harald Schmidt, Günther Jauch, Stefan Raab, Alfred Biolek, Thomas Gottschalk, Markus Lanz, Joachim Löw, Franz Beckenbauer, der offenbar diverse Scheidungen nicht im Widerspruch zu den Lehren der katholischen Kirche sieht.

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Islam als Feindbild

Für sein Buch „Die Feinde aus dem Morgenland. Wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet“ analysierte der Historiker Wolfgang Benz nicht nur die notorische Website „Politically Incorrect“, sondern interessiert sich mehr noch für islamophobe Einstellungen in der Bevölkerung und die scheinbar so sachlichen „Islamkritiker“.

Von Peter Bräunlein diesseits.de

Erschreckend ist die Sammlung des früheren Leiters des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz, die er seinem aktuellen Buch zugrunde legt. Sie reichen von Äußerungen im Internet, u.a. auf Politically Incorrect, bis zum Mord an einer islamischen Ägypterin durch einen jungen Russlanddeutschen in einem Dresdner Gericht 2009. Zwar gibt es keine offenen Sympathiebezeugungen für den Mörder, aber echtes Bedauern über den Mord wird auch in keinem der zahlreichen Kommentare spürbar. Typisch sind Äußerungen wie: „Der Mord ist zu bedauern, allerdings gibt es jetzt eine islamische Gebärmaschine weniger.“ Häufig wird aus dem Russlanddeutschen – ohne jeden Beleg – ein Jude. Reaktionen in der liberalen Presse werden von den selbst erklärten „Islamfeinden“ als weiterer Angriff auf sie selbst, eine angeblich verfolgte Minderheit, gewertet.

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Huber: „Unternehmer nicht religiös belehren“

Wolfgang Huber (2010) Bild: wikipedia/DeFontenelle

Früherer EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber: «Wenn Unternehmer, was viele ja tun, sich ehrenamtlich engagieren, dann möchten sie faire Teilhabe an Verantwortung erleben, statt dass sie belehrt werden»

kath.net

Der evangelische Altbischof Wolfgang Huber hat die Kirche davor gewarnt, gegenüber Unternehmern und Führungskräften der Wirtschaft einen belehrenden Ton anzuschlagen. «Wenn Unternehmer, was viele ja tun, sich ehrenamtlich engagieren, dann möchten sie faire Teilhabe an Verantwortung erleben, statt dass sie belehrt werden», sagte der frühere EKD-Ratsvorsitzende am Donnerstag Welt Online. Es sei «für die Führungskräfte wichtig, sich von der Kirche ernst genommen zu fühlen».

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