Islam als Feindbild


Für sein Buch „Die Feinde aus dem Morgenland. Wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet“ analysierte der Historiker Wolfgang Benz nicht nur die notorische Website „Politically Incorrect“, sondern interessiert sich mehr noch für islamophobe Einstellungen in der Bevölkerung und die scheinbar so sachlichen „Islamkritiker“.

Von Peter Bräunlein diesseits.de

Erschreckend ist die Sammlung des früheren Leiters des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, Wolfgang Benz, die er seinem aktuellen Buch zugrunde legt. Sie reichen von Äußerungen im Internet, u.a. auf Politically Incorrect, bis zum Mord an einer islamischen Ägypterin durch einen jungen Russlanddeutschen in einem Dresdner Gericht 2009. Zwar gibt es keine offenen Sympathiebezeugungen für den Mörder, aber echtes Bedauern über den Mord wird auch in keinem der zahlreichen Kommentare spürbar. Typisch sind Äußerungen wie: „Der Mord ist zu bedauern, allerdings gibt es jetzt eine islamische Gebärmaschine weniger.“ Häufig wird aus dem Russlanddeutschen – ohne jeden Beleg – ein Jude. Reaktionen in der liberalen Presse werden von den selbst erklärten „Islamfeinden“ als weiterer Angriff auf sie selbst, eine angeblich verfolgte Minderheit, gewertet.

weiterlesen

2 Comments

  1. Benz habe ich nicht gelesen, dafür Jahre in islamischen Ländern gearbeitet.

    Der Westen als Insel der Hochtechnologie kann nicht Heim der Muslimen sein, die müssen ihre Probleme endlich selber lösen und aufhören täglich viele Stunden mit Beten zu vergeuden. Länder mit Hochtechnologie erzeugen 35.000 – 50.000 US$/Einwohner/Jahr an BIP, islamische Länder dagegen 500 – 5.000 US$/Einwohner/Jahr. In Ägypten leben 25% der Menschen von 1 US$/Tag, knapp 60% sind Alphabeten. Die Wirtschaft islamischer Länder besteht aus Kleinhandel, handwerklichem Kleingewerbe und wenigen ausgelagerten „Werkbänken“ westlicher Konzerne. Massenproduktion mit Fließbändern sowie Technologien mittels Forschung sind unbekannt. Internationale Konzerne beschäftigen in den Hochtechnologie Ländern unter 10% der Arbeitnehmer, betreiben aber 30 – 50% der Forschung und sichern damit die Arbeitsplätze.

    Islamische Länder mit 25% der Weltbevölkerung haben kaum Intelligenz, naturwissenschaftliche Leistungen von Rang sind eher Zufälle. Der lernbeflissenen Jugend wird jede Abweichung vom heiligen Religionsdiktat brutal unterdrückt. Die Juden stellen nur 0,2% der Weltbevölkerung in Israel lebend. Das Land hat nur 3% Analphabeten im Vergleich zu 9% in Deutschland und knapp 75% in der islamischen Welt. Mit 145 Ernennungen stellen die wenigen Juden 26% der 555 Nobelpreise seit 1901 bzw. 17% der Noberpreisträger in den Natur- und Wirtschaftswissenschaft. Der weltweite islamische Kulturkreis mit 25% der Weltbevölkerung stellt dagegen nur 2 Nobelpreisträger – ein Verhältnis von 1:9000 als Beleg seiner intellektuellen Unfähigkeit und Degeneration durch 1.300 Jahre Inzucht innerhalb der Großfamilie als religiös geprägte Kultur.

    Liken

  2. Benz wird hoffnungslos überschätzt. Da selbst sachliche Kritik an der jüdischen Orthodoxie schon als Antisemitismus gilt. Sein Beruf bringt wohl Paranoia automatisch mit sich.
    Dabei sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass trotz offener Stereotypisierung in den USA z.Bsp. man erinnere sich an Eric Cartman aus South Park es dort zu keinerlei Pogromen kommt und auf absehbare Zeit auch nicht kommen wird.
    Das Gleiche gilt im Bezug auf den Islam.

    Personen die sich selbst das Etikett „Ist Muslim“ oder „Ist Jude“ anheften, verfolgen damit ja selbst eine gewisse Stereotypisierung der man als aufgeklärte Person nicht tolerant gegenüber stehen sollte.
    Personen die sich selbst mit Gottheiten und anderem ausgedachten Käse identifizieren möchten haben schon weil sie so etwas wollen einen ganz großen Sprung in der Schüssel.

    Das von außen Etiketten angeheftet werden, so wie im Schulhof ja schon wieder „Jude“ zu einem Schimpfwort geworden ist: „Du Jude!“ z.Bsp. ist was anderes. Aber mir ist „Du Muslim!“ noch nie als ein Schimpfwort begegnet bisher.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.