Fromme Mormonen ohne christliche Theologie


mormon_tempelDie USA bleiben eine christlich geprägte Nation. Am frömmsten sind allerdings nicht die Protestanten oder die Katholiken, sondern die Mormonen. Das geht aus einer Umfrage des Gallup-Meinungsforschungsinstituts (Princeton/Bundesstaat New Jersey) hervor.

Arbeitskreis Religionsfreiheit der Evangelischen Allianz

Danach zählen rund 75,2 Prozent der 314 Millionen US-Amerikaner zu einer christlichen Kirche bzw. Glaubensgemeinschaft. Davon sind 23,3 Prozent Katholiken und 51,9 Prozent Protestanten sowie Angehörige anderer christlicher Gemeinschaften. 2,1 Prozent gehören der „Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“ (Mormonen) an. 1,7 Prozent sind Juden, 0,6 Prozent Muslime und 2,6 Prozent Angehörige anderer Religionsgemeinschaften. 15,6 Prozent sind nicht-religiös, und 2,2 Prozent machten keine Angaben bei den 326.000 Befragungen vom 2. Januar bis 30. November 2012. Während der Anteil der Christen leicht zurückgegangen ist, haben Mormonen, Juden und Muslime ein wenig zugelegt. Stärker gewachsen, nämlich um 0,6 Prozent, ist der Bevölkerungsanteil der Nichtreligiösen.

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1 Comment

  1. Die Mormonen haben sehrwohl ihre Form der Theologie

    Ihr Prophet ist ähnlich Jesus ein verurteilter Hochstapler und Betrüger, hat aber den riesigen Vorteil real existiert zu haben. Im März 1826 verurteilte ein Gericht in Bainbridge, New York den 21-jährigen Joseph Smith jr. als aufrührerische Person und Hochstapler. Im Prozess räumte er ein, dass er Mitbürger im großen Stil betrogen habe, indem er waghalsige Goldgräberexpeditionen in den Westen der USA zu nicht existierenden Claims organisierte, und dass er zudem öffentlich behauptet habe, dunkle nekromantische Kräfte zu besitzen.
    Der Glauben der Mormonen ist klassischer Religionswahn von geistig Behinderten, ohne jede Realität ist alles absolut und ewig wahr

    Joseph Smith behauptet im Jahre 1827 vom Engel Moroni über goldene Textplatten in fremden Schriftzeichen informiert worden zu sein. Mittels seiner Sehersteine Urim und Thummim, biblischen Namen die bereits Flavius Josephus verwendet, konnte er die Platten entziffern und das korrekteste Buch auf Erden übersetzen. In Gerichtsdokumenten gibt er sich am 19.3.1830 als Autor und Eigentümer aus, beansprucht also das Copyright. In einem Gerichtsprotokoll von Richter Neeley gab Joseph Smith an, seit etwa drei Jahren durch einen Stein zu schauen, um nach verlorenen Schätzen und Wertgegenständen zu suchen. Als Sprache der originalen Dokumente gibt Joseph Smith „reformiertes Ägyptisch“ an, eine nie existierende Sprache neben dem damals noch nicht entzifferten Altägyptisch, Hieratisch und Demotisch.

    Die Schriften von Joseph Smith als Bibelersatz sind paranoide Phantasien eines unzurechnungsfähigen Irren und haben mit historischen Texten nichts zu tun. Die im heiligen Buch Mormon handelten Personen und Völker sind alle frei erfunden. Die mormonische Gemeinschaft besteht unbeugsam darauf es handelt sich um eine authentische Geschichtsschreibung der Völker auf dem amerikanischen Kontinent.

    Im Buch Mormon sind die semitischen Vorfahren der pro-kolumbianischen Indianer aus Palästina ausgewandert. Nachdem Gott beim Turmbau zu Babel ihre Sprachen verwirrte, sind die Jarediten etwa um 2200 v.C. in Booten von Babylom nach Amerika gerudert. Für Joseph Smith sind die Indianer Amerikas jüdischer Abkunft aus dem antiken Jerusalem des Königreichs Judäa, ein Königreich das es nie gab. Das Paradies von Adam und Eva war in Missouri, unlogisch wie alles.

    Die hebräischen Amerikasiedler brachten ihre gesamte Kultur mit, dabei gab zu der Zeit weder Hebräer noch Althebräisch als ihre Schrift und Sprache, die erst 1200 Jahre später entstand. Nach 1000 Jahren in Amerika wurden alle Völker bis auf die Lamaniten vernichtet, nach Joseph Smith die Vorfahren aller amerikanischen Indianer. Kein Indianerstamm in Amerika hatte eine Sprache, die Ähnlichkeiten mit Althebräisch aufweist noch hat es je solche Gravuren in Ton oder Stein gegeben.

    Was noch fehlt in dem Märchen des Joseph Smith ist das Wirken von „Hansel und Gretel“, als sie mit Hilfe von „Rotkäppchen“ den Satan „böse Hexe“ im Backofen verbrennen

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