Wahl Dodo des Monats Dezember 2012


Dodo des Monat Dezember 2012
Dodo des Monat Dezember 2012

Die Kandidaten für die Wahl zum Dodo des Monats 2012:

  1. Hans-Peter Friedrich(CSU), „Religiösen CSU-Minister ärgern Polit-Prediger.“
  2. Kristina Schröder(CDU), „Der, die, das Gott und das liebe Papst.“
  3. Winfried Kretschmann(Grüne), „Keine laizistische Verbannung der Religionen.“
  4. Gerhard L. Müller, „Politischer Atheismus größte Gefahr für Europa.“
  5. Deutscher Bundestag, „Bundestag erlaubt rituelle Beschneidungen.“
  6. Volker Kauder(CDU), „…frömmelt sich den saudischen Islamismus schön.“
  7. Joachim Gauck, „Der Gau(c)kler sieht “Vulgärrationalismus.”
  8. Dieter Graumann, „Es herrscht ein Mangel an Respekt vor Religionen.“
  9. Aiman Mazyek, „Alles materiale Sein ist aufgehoben in der göttlichen Allmacht.“
  10. Ilse Aigner(CSU), „Kruzifix im Verbraucherministerium.“

Die Wahl ist bis zum 07. Januar 2013, 18:00 befristet. Mehrfachauswahl ist möglich. Der Gewinner wird am 08. Januar 2013, hier auf dem Blog, gewürdigt. Viel Spaß.


5 Comments

  1. Es fällt wirklich schwer, bei sich soviel Idiotie zu entscheiden … dennoch plädiere ich, mit ähnlichen Argumenten wie Uwe Lehnert, für die

    5. Deutscher Bundestag, “Bundestag erlaubt rituelle Beschneidungen.”

    Ein unverzeihlicher Kotau vor religiotischen, archaischen Riten, die Religioten sogar anscheinend die Hoheit über GG, Bürger- und Menschenrechte gewährt. Die nächsten Angriffe werden folgen bzw sind schon erfolgt.

    Kein weiterer Kommentar nötig.

    *stinksauer*

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  2. Es stimmt, dass diesmal die Wahl wirklich schwierig ist. Dennoch fand ich die Bundestagsentscheidung zu erlaubten Verstümmelung von männlichen Säuglingen und Kindern einen heute nicht mehr für möglich gehaltenen Schritt Richtung Mittelalter, sodass ich den Bundestag als Preisträger vorschlage. Ich bin in meinem unten wiedergegebenen Kommentar – zugegeben etwas sprunghaft das Thema einengend – nochmal auf die Beschneidung eingegangen, weil es eine ganz aktuelle Diskussion dazu gibt. Ausgelöst wurde die aktuelle Kontroverse durch ein Gedicht, das Ulf Dunkel von den Grünen, verfasst hatte. Mehr dazu siehe hier:

    http://www.welt.de/newsticker/news3/article112323133/Beschneidungsdebatte-Ulf-Dunkel-will-auf-Mandat-verzichten.html

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  3. Hier das corpus delicti:

    „Gedicht zur Abschaffung der Menschenrechte für Jungen in Deutschland

    Wetzt das Messer, singt ein Lied,
    Ab die Vorhaut von dem Glied.
    Kinder können sich nicht wehren,
    darum müssen sie uns ehren.

    Wir verstümmeln, wir beschneiden
    Recht und Vorhaut; allen beiden
    muss man hier den Garaus machen,
    denn wir steh’n auf solche Sachen.

    Und ihr Schreien hilft so wenig,
    denn wer festhält, ist der König.
    Wir bestimmen, was hier Recht.
    Wer dagegen ist, ist schlecht.

    Gründe sind uns ganz egal,
    der Verstand, der kann uns mal.
    Bist Du für ein intaktes Glied,
    so bist Du gleich Antisemit.“

    Ich finde das Gedicht treffend, witzig und würde es z.B. von ein Urban Priol oder Dieter Nuhr oder in der ZDF-heute-show vorgetragen, wäre es fernsehtauglich! Der gesäßbezogene Kraftausdruck von Herrn Dunkel fiel übrigens an anderer Stelle.“

    Diesen Kommentar von mir zu veröffentlichen, weigerte sich „Die Welt“. Das Gedicht hatte ich wiederholt, weil ein Kommentator bemängelte, dass man ja gar nicht wisse, welcher Text hier denn die Kontroverse ausgelöst hätte. Dieser wurde in dem Bericht der Zeitung nur mit den ersten zwei Zeilen erwähnt. Die Zahl der Kriecher und Duckmäuser ist offenbar nicht mehr zu zählen.

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