Nikolaus Schneider kritisiert geheime Waffenexporte


Nikolaus Schneider (in Bad Neuenahr): Letzter Jahresbericht als Präses im Rheinland Bild: DPA

Im März endet nach zehn Jahren die Amtszeit von Nikolaus Schneider als Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. In seinem letzten Jahresbericht ging er mit der Bundesregierung ins Gericht. Der EKD-Ratsvorsitzende kritisierte Waffenexporte und die hohen Kosten der Energiewende.

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Der scheidende rheinische Präses Nikolaus Schneider hat die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung scharf gerügt. In seinem letzten Jahresbericht reichten die Themen von sozialer Gerechtigkeit bis hin zu Waffenexporten.

„Ich halte es für unverantwortlich, dass Länder wie Ägypten oder Saudi-Arabien mit Waffen auch aus unserem Land immer weiter aufgerüstet werden“, sagte Schneider vor der Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland.

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