Missbrauchsstudie: Lässt katholische Kirche die Studie scheitern(Zensur)


Ihre Glaubwürdigkeit hat durch die Missbrauchsfälle gelitten: Doch die unbhängige Aufarbeitung des Skandals steht vor dem Aus.

Um die wissenschaftliche Aufarbeitung des Missbrauchsskandals in der katholischen Kirche ist heftiger Streit entbrannt. Das Projekt droht zu scheitern.

tagesschau.de

Auslöser ist ein Streit zwischen der deutschen Bischofskonferenz und dem mit einer umfassenden Studie beauftragten Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen in Hannover. Wie der „Trierische Volksfreund“ berichtet, hat die Kirche sich am Auftreten des renommierten Kriminologen Christian Pfeiffer gestoßen und sieht das Vertrauensverhältnis als zerrüttet an.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA wollte die Kirche die Veröffentlichung von Ergebnissen nachträglich reglementieren und notfalls verbieten, nachdem sich in den eigenen Reihen Widerstand gegen die Studie formiert hatte. Eine vorzeitige Kündigung wurde dem Institut angekündigt. Pfeiffer seinerseits ist über die nachträgliche Forderung der Kirche entrüstet, in die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen eingreifen zu können.

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6 Gedanken zu “Missbrauchsstudie: Lässt katholische Kirche die Studie scheitern(Zensur)

  1. In einem Brief an seine irischen Bischöfe wegen des schrecklichen Kindsmissbrauch in Kirchen und kirchlichen Eintichtungen jammert RatzeBene:: „Die schnelle Veränderung (der Gesellschaft) und die Säkularisierung (der Staaten) habe zu einem moralischen Verfall der Gesellschaft geführt“; er lastet diese Verantwortung seiner Kirche wolkig der Gesellschaft auf, im Volksmund als Ausruf „Haltet den Dieb!“ bekannt.  
      😉

    Seit 2000 Jahren ist Kindsmissbrauch in dieser Kirche aktenkundig und wird schon in der Apostellehre -Didache-  27 Jahre nach Jesu’s Tod beschrieben  – also noch vor den Evangelien- wurde die Pädophilie in der jungen Christengemeinde thematisiert: „Du sollst keine Buben verführen..und wirst vom Heil ausgeschlossen..“ Über die 2000 Jahre scheint die Pädophilie von Priestern aber „Liturgisch“ geworden zu sein?    😉 

    Papst Benedict XIV schaffte in 1741 mit der kirchlichen Anweisung  „Sacramentum Poenitentiae“ einen „Durchbruch“: Der Kindsmissbrauch wurde fortan zur „alleinig kircheninternen Angelegenheit“, das Volk gehe das nichts mehr an…..

    Kirchenhistoriker hatten herausgefunden, dass sich zu Beginn des 17. Jahrhunderts ein Art kirchlicher „Verschiebebahnhof „entwickelt hatte, in dem pädophile Priester befördert oder versetzt wurden, um Skandale in der Öffentlichkeit zu  vermeiden, Kirchenrechtsänderungen im Jahre 1917 und 1962 verstärkten diesen Hang zur Vertraulichkeit weiter, eine „Strafverfolgung“ der geistlichen Täter durch staatliche Behörden war nicht vorgesehen .  

    Unser vatikanscher „Grossinqisitor“ Kardinal Ratzinger war in seiner Münchener Zeit auch “ Rangiermeister “ für pädophile Priester in Deutschland gewesen. Im Jahre 2001 wurde von ihm die Vertraulichkeit des Kindsmissbrauch noch ausgeweitet, er machte daraus ein „Päpstliches Geheimnis“, so eine Art Vatikanisches „Cosmic Top Secret für Kindsmissbrauch“.  😉 

    Unter dem internationalen Druck immer neuer Missbrauchsskandale in aller Welt, legte Ratzinger „im Jahre des Herren 2003“  „in aller Stille“ neue Richtlinien vor, die die Bischöfe in Zukunft  nolens volens  mit lokalen Justizbehörden zusammenarbeiten liess. Dieses „Päpstliche Geheimnis“ jedoch, verliess aus „Gründen höchster Vertraulichkeit“ nie den Vatikan.  😉

    Da fällt einem das römische Sprichwort sagt – der Fisch stinkt immer am Kopf zuerst. 😉

    Quelle: Australischer LehrFilm „Sex Scandal of the Catholic Church“  bei You Tube

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  2. Ist schon geil, der Kirche dabei zuzuschauen, wie sie sich immer weiter selbst demontiert.
    Man muss sich das mal vorstellen: Eine kriminelle Organisation, die von einem säkulären Institut (OK, Pfeiffer nicht, aber das Institut) untersucht werden soll, will diesem Institut vorschreiben, wie es bei der Recherche vorzugehen hat und was es hinterher zu veröffentlichen hat.

    „Ey Alder! Klar kannst Du alle Fälle in denen bedauerlicherweise jemand zu Tode gekommen ist untersuchen. Aber wehe, Du bezeichnest mich hinterher als Mörder! Produzier mich net! Ich weiss, wo Dein Haus wohnt!

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  3. Wie alle innerhalb der Brainwash Society RKK wissen, es handelt sich immer nur um Einzelfälle. Ein bäser Dämon konnte den heiligen Schutz des Priesters vom allerliebsten Jesulein überwinden, der Lattenjupp hat gerade irgendwo sehr aufwendig eine Seele gerettet.

    Die pädophilen US-Priester kosten die Kinderficker-Sekte 3 Milliarden US$ an Abfindungen durch gerichtliche Vergleiche mit 1,3 Mio. US$/Opfer. Der Jesuitenorden und 8 US-Bistümer sind dadurch insolvent. Eine der Sammelklagen beinhaltet 660 Mio. US$ an Entschädigung für 508 Opfer missbraucht von 448 pädophilen Priestern, 30% beschäftigt die RKK weiterhin. Die Kinderficker-Sekte zahlt 2009 n.C. 375 Mio. US$ an die Mißbrauchsopfer, die Anschuldigungen gegen Priester sind nur zu 2% falsch. Bei 803 Fällen ist im Vergleich zu 2008 der Missbrauch wieder deutlich gestiegen. Die Anzahl von Homosexuellen in US-Priesterseminaren ist höher als jemals zuvor. Etwa 40% der US-Priesternovizen bestätigen eine breite Homo-Subkultur in der Kinderficker Sekte sowie den Missbrauch von Alkohol und Drogen.

    Eine Studie des John Jay College der City-Universität New York im Auftrag der US-Bischöfe ergibt 5.948 der US-Priester (19 Bischöfe, 3206 Priester, 82 Nonnen, 194 Mönche, 47 Diakone, 18 Seminaristen) oder 5,4% missbrauchen bis 2010 etwa 15.736 Opfer sexuell. Nach Bilanz der US-Bischöfe von 2012 sind in den letzten 10 Jahren etwa 15.000 Personen am Missbrauch beteiligt. Etwa 70 der 109 US-Bischöfe betreiben aktive Vertuschung, bis 2002 werden nur 350 pädophile Priester entlassen, 218 im Jahr 2002. Die Erzdiözese Philadelphia entlässt bis 2011 lediglich 21 ihrer vielen Priester, Monsignore William Lynn deckt 22 Jahre lang pädophile Priester und vertuscht deren sexuellen Missbrauch, er erhält nur 7 Jahre Gefängnis. Ähnlich handeln Diözesen wie Boston, Fort Worth, San Diego, Davenport, Portland, Louisville usw.

    Eine Untersuchungskommission der Niederlande deckt 2011 bis zu 20.000 Fälle sexuellen Missbrauchs auf, verursacht von 800 Priestern, von denen 105 noch leben. Der Priester Bruder Andreas aus Heel steht unter Verdacht von 1952 bis 1954 etwa 37 psychisch kranke Jungen totgespritzt zu haben. Missbrauchte Jungen werden in katholischen Anstalten sterilisiert, um ihre homosexuellen Neigungen „zu heilen“. Im Bistum München sind 159 Priester, 15 Diakone, 6 Mitarbeiter und 96 Religionslehrer sexuell auffällig, nach einer Aktenvernichtung geht man von einer großen Dunkelziffer aus. Ein Priester des Bistums Regensburg hält sich in seiner privaten Unterkunft einen minderjährigen Ziehsohn, die Haushälterin wird 2010 von Bischof Müller per Abmahnung zum Schweigen verdammt. Die Missbrauchsbeauftragte Bergmann erhält 2010 in nur 6 Monaten 8.000 Meldungen von Missbrauch.

    Die irische Sektion der Kinderficker-Sekte hat ca. 43.000 Missbrauchfälle in christlichen Kinderheimen als Arbeitssklaven, Erntehelfer, Wäscherin usw. Die Kinder werden missbraucht oder sogar ermordet. Die 1,2 Milliarden € Entschädigung der Opfer zahlt der Steuerzahler, die Kinderficker Sekte lehnt jegliche Verantwortung ab. Dazu kommen weitere im November 2011 aufgedeckte 160 Missbrauchfälle der Kinderficker-Sekte. Die Zeugen Jehovas haben bei 5 Mio. Mitgliedern etwa 23.720 Fälle von sexuellem Missbrauch in Patterson/New York gespeichert.

    Ab welcher Zahl von nachgewiesenen Verbrechen hört ein Symptom auf ein Einzelfall zu sein, das sollte der GRÖDAZ (größter Dementer aller Zeiten) im Vatikan per Enzyklika verbindlich regeln. Sicher ist wohl, bei der RK komm da unendlich raus – also undefinierbar irgendwo im Nirwana

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  4. cnndrbrbr

    Die Studie scheitert nicht, sie zeigt klare Ergebnisse. Wer das „scheitern“ nennt, betreibt Vertuschung.
    „Die Studie soll aber wohl trotzdem fortgeführt werden. Ob mit Pfeiffer oder ohne“ – ich würde eher sagen: Ob mit Kirche oder ohne!

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  5. „Pfeiffer seinerseits ist über die nachträgliche Forderung der Kirche entrüstet, in die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen eingreifen zu können.“

    Der Mann ist wohl auch nur ein infantiler Träumer und Phantast, trotz seiner rein beruflichen Fähigkeiten. Im ewig wahren RKK Dogma No.56 ist genau vorgezeichnet was passiert, wenn Forschungsergebnisse für die Kinderficker peinlich werden:
    „Wer sagt, die menschlichen Wissenschaften müssten mit solcher Freiheit behandelt werden, dass ihre Behauptungen als wahr festgehalten und von der Kirche nicht verworfen werden könnten, auch wenn sie der geoffenbarten Lehre widersprächen, der sei ausgeschlossen.“

    Das hat der All-wissende und GRÖDAZ (größte Demente aller Zeiten) im Vatikan in seiner Enzyklika Spe-Salvi noch einmal bestätigt:
    „den positiven Beiträgen aus der Wissenschaft (ist) Rechnung zu tragen und zu Lösungen zu kommen, die in voller Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche stehen“.

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  6. Rolo

    Diese ausgekochten Gauner denken scheinbar die Zeiten der absoluten Macht wären für sie immer noch nicht vorbei. Die spielen sich auf wie im Mittelalter und zu den Zeiten der Inquisition. Wohlwissend, die ewig, lammdoofen Gutmenschen sind dermaßen „kaputtverreligiotisiert“, dass man, im Namen und auf das Angstkonto des -Allmächtigen-, nach wie vor mit ihnen anstellen kann was man will. Toll !!! Bei allem, inzwischen schon fast wieder in´s Lächerliche einzustufende Geschwafel um absolute Trennung von Kirche und Staat steht nur eines fest. Die Pfaffen lachen sich über die Blödheit ihrer unterwürfigen Fußlecker und billigen Wasserträger halb tot. Denn nur durch deren Devotismus kann die Kasse klingeln. Unsereinem bleibt nur noch, sich für die Zugehörigkeit zu einer Spezies, welcher diese Schwachköpfe leider auch angehören, furchtbar zu schämen.

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