Mexiko: Katholische Jesus-Fans brauchen Ampel um sich zu schützen


© Flickr.com/pure9/сс-by-nc

Die katholische Kirche Santa Teresa de Avila im mexikanischen Monterrey ist mit einer fünf Meter hohen Betonmauer eingeschlossen, und die Kirchenfenster sind mit dem Metallgerüst wegen regelmäßiger Schießereien draußen verschlossen worden.

Radio Stimme Russlands

Neun Wächter patrouillieren das Kirchgelände rund um die Uhr. Zudem wurde am Kirchenausgang eine Ampel installiert, um Gemeindemitglieder davor zu warnen, was draußen passiert.

Das rote Licht bedeutet, dass der Schusswechsel oder ein Polizeieinsatz im Gange ist, das gelbe Licht signalisiert, dass in der Nähe der Kirche verdächtige Fahrzeuge oder bewaffnete Menschen erschienen, das grüne Licht zeigt, dass das Verlassen der Kirche sicher ist.

Rund 8.000 Menschen besuchen jeden Sonntag die katholische Kirche Santa Teresa de Avila in Monterrey. Statistiken zufolge wurden in Mexiko 2012 bei Kämpfen von Banden oder bei deren Auseinandersetzungen mit der Polizei mehr als 1.100 Menschen getötet.

1 Comment

  1. Überschrift nicht besonders beraht, äh helle,

    aber Hauptsache, bei jeder Ungelegenheit auf die „Jesus-Fans“ die innere Sch…, äh Befindlichkeit ablassen wollen.

    So ne Art heiliger Krieg gegen den vermeintlichen Fehlglauben muß das hier sein, wenn der Pfad irgendeines Anscheins von Argumentation so weit verlassen wird.
    Es gibt sicher genug an den Kirchen (inklusive Curch of Science and Church of Scepticism) usw. zu kritisieren.
    Aber das ist sicher die Schuld der „Jesus-Fans“, das Sie sich etwas einfallen lassen zu ihrem Schutz und nicht etwa von Jesus gerettet werden, sagt sich höhnisch Kevin Bright.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.