Religiot Bill Donohue: Barack Obama sollte auf „Das Kapital“ schwören


Bill Donohue, Bild: atheistnexus
Bill Donohue, Bild: atheistnexus

Der Präsident der Katholischen Liga der USA ist ein ausgesprochen idiotischen Exemplar seiner katholischen Zunft. Der Hassprediger, der auch schon mal Kindesmissbrauch durch katholischen Pfaffen begründet, ist für seine klaren Feindbilder bekannt. Barack Obama hat die Ehre ein erklärter Feind des Katholiban zu sein.  Obamas Unterstützung für gleichgeschlechtliche Ehen ist dem Herrn ein Dorn im Auge.

Homosexuelle sowieso. Sind sie doch lebende Exemplare einer unvollkommenen Schöpfung. Das imago dei hat mehrere Risse, Schwule und Lesben sind für einige verantwortlich.

In einer Presseerklärung, vom Ende der letzten Woche, fordert Donohue nun, Obama solle auf Karl Marx‘ „Das Kapital“ schwören, statt auf die Bibel. Der Zusammenhang zwischen der berühmten Analyse der politischen Ökonomie, der Bibel und vor allem Homosexualität erschließt sich nicht so recht. Da muss man die gedrehten und gespleissten Gedankengänge eines Katholen-Hirns besitzen. Rational ist das nicht begründbar.

Wie die New Civil Rights Movement bekanntgab, ist die Presseerklärung des Religioten auf die öffentliche Kontroverse um den Pastor Pastor Louie Giglio zurückzuführen. Giglio war auserwählt worden den Segen bei der Inauguration des Präsidenten zu sprechen. Mit Bekanntwerden einer antischwulen-Predigt, aus den 90iger Jahren, trat er vom Amt zurück. Homosexualität ist Sünde, so wird es in der Bibel dargestellt. Donohue sieht nun Giglio als Opfer, als christliches noch dazu, weil er für die Positionen der Bibel steht und nichts anderes. Wer Homosexuelle als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft einstuft, versündigt sich an der Bibel und sollte nicht auf sie schwören. Für Donohue ist Homosexualität gleichbedeutend mit Inzest, genauso sündig und verboten. Alternative Lebensformen sind abzulehnen. Die Ehe zwischen Mann und Frau sind der Standard, den es gilt einzuhalten.

Eins wird deutlich, ein Land, dass sich solch obskurer Rituale wie den Bibel-Schwur bedient, hat es nicht besser verdient.

1 Comment

  1. Nur 5% der US-Ingenieure bezeichnen sich als Christen, aber 55% der US-Amerikaner sehen sich als gläubig. Für 57% ist die Evolution real, 38% glauben an die biblische Schöpfung, der Rest hat dazu keine Meinung. Während 61% der Demokraten an die Evolution glaubt, sind es nur 43% der Republikaner. Der „Science and Engineering Indicator“ belegt, die Mehrheit der US-Amerikaner ist zu dämlich zwischen Wissenschaft und religiöser Pseudowissenschaft zu unterscheiden. Man gibt vor sich für Wissenschaft zu interessieren, 54% wussten nicht einmal, dass die Erde 1 Jahr braucht die Sonne zu umkreisen. Im Land des „homeschooling“ als die Bildung der Zukunft werden Religioten auf der flachen Erdenscheibe gezüchtet. Die sozialen Probleme im bigotten „US-Bibel Belt“ der USA sind ungleich höher und wirtschaftlich fataler als in den nordöstlichen Staaten, die den europäischen Kulturen strukturell ähnlich sind.

    Die Pisa-Resultate aus dem Jahr 2006 sind sehr viel schlechter als die von 2000, die USA rangiert weit hinter den 12 westlichen Top-Nationen. Christliche gebildete Studenten werden an den Eliteuniversitäten wie Harvard, Stanford, Princeton, Yale usw. nicht zugelassen, von Firmen nicht eingestellt oder wegen fachlicher Unfähigkeit gefeuert. Die Universität-of-California akzeptiert keine Absolventen christlicher Schulen wie etwa der vielen Association-of-Christian-Schools-International, das vermittelte Wissen erfüllt nicht die Anforderungen eines Universitäts Studiums. Die Wertung wird der University-of-California in einem Gerichtsverfahren als zulässig bestätigt, die Klage eines abgelehnten Studenten gegen die Universität wird verworfen.

    Je besser die Menschen in ihrer Wissens- und Leitungsgesellschaften Westeuropas integriert sind und das Wissen für Beruf, Erwerb und Lebensführung akzeptieren und beherrschen, je mehr sind Wohlstand, Rechtssicherheit und soziale Vorsorge verbreitet und die Befreiung vom Aberglauben und rückständigen Kulten dominiert. Neben einer unabhängigen Wissenschaft ist gesellschaftliche Anerkennung der wissenschaftlich Tätigen wichtig, ohne dass sich analpabetische Religioten bei paranoider Verweigerung der Realität beleidigt fühlen, Sonderrechte beanspruchen und Menschenrechte negieren dürfen. Je mehr sich Theokratur, Despotismus, Nepotismus unter all-wissenden Oberhirten mit absolut ewig wahren Mythen etablieren und den Menschen eine absurde Moral als Ersatz für Wissenschaft und Medizin aufzwingen, umso fataler reduziert ein Dämonenkult die Gesellschaft auf den Stand von Ziegen- und Kamelhirten mit Not und Elend und tyrannisiert den unbeteiligten Rest mit Gewalt, Korruption, Erpressung und Mord zur Kultur auf Basis von Willkür und Korruption.

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