Erzbistum Köln: Kliniken weisen Vergewaltigte ab – Scheiß Katholen-Moral

Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung wurden, werden nach Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ in einigen katholischen Krankenhäusern des Erzbistums Köln nicht mehr behandelt. Foto: dpa

Eine vergewaltigte Frau ist von zwei Kölner Krankenhäusern in katholischer Trägerschaft abgewiesen worden. Hintergrund ist eine Ablehnung von Beweissicherung sowie der „Pille danach“. Sie widerspricht den Grundsätzen der katholischen Kirche.

Von Peter BergerKölner Stadt-Anzeiger

Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung wurden, werden nach Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ in einigen katholischen Krankenhäusern des Erzbistums Köln nicht mehr behandelt. Im Dezember war eine 25-Jährige in zwei Kölner Kliniken, die von der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria geführt werden, abgewiesen worden. Die junge Frau war offenbar bei einer Party auf den Kölner Ringen mit K.O.-Tropfen betäubt worden und erst einen Tag später auf einer Parkbank in Stadtteil Kalk wieder zu sich gekommen.

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„gloria.tv“ : Kreuzzeichen aus Tuvalu

Screenshot brightsblog
Screenshot brightsblog

Das Hetzportal kreuz.net ist zwar inzwischen offline, dafür hat die Kirche jetzt Ärger mit der fundamental-katholischen Internetseite gloria.tv. Das Bistums-Fernsehen der Diözese Würzburg kündigte dem Portal bereits jegliche Zusammenarbeit auf, die Fernseh-Stelle der Deutschen Bischofskonferenz prüft derzeit ähnliche Schritte.

Von Rudolf NeumaierSüddeutsche.de

Neben der frohen Botschaft, dem Evangelium, verbreitet das fundamentalistische Internet-Portal gloria.tv Nachrichten. Vergangene Woche berichtete die Sprecherin zum Beispiel über eine Nachfolgerseite von kreuz.net. Zur Erinnerung: Die antisemitische und homophobe Seite kreuz.net geriet wegen ihrer menschenverachtenden Inhalte ins Visier der Justiz und schaltete sich Anfang Dezember ab, weil sich die Schlinge um ihre anonymen Urheber immer enger zusammenzog. Und was sagt die vorgeblich katholische Seite gloria.tv zum kreuz.net-Epigonen? Sie feiert ihn als „mutigen Katholiken“.

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Weiht Holocaust-Leugner Williamson demnächst Bischöfe?

Richard Williamson, Bild: Katholisches Magazin

Die Anzeichen verdichten sich, daß  Richard Williamson demnächst unrechtmäßig Bischofsweihen spenden wird. Im Oktober 2012 war der in England lebende Brite Williamson wegen „wiederholten Ungehorsams“ aus der Priesterbruderschaft St. Pius X. ausgeschlossen worden.

Von Giuseppe Nardi Katholisches Magazin für Kirche und Kultur

Williamson war einer der vier Priester, die 1988 von Erzbischof Marcel Lefebvre, dem Gründer der traditionalistischen Piusbruderschaft, zu Weihbischöfen geweiht wurden. Die Weihen sind gültig, erfolgten jedoch gegen den ausdrücklichen Willen von Papst Johannes Paul II. Sie führten zum Bruch mit Rom, während sich Erzbischof Lefebvre und die vier geweihten Bischöfe die Exkommunikation zuzogen. Daß die Exkommunikation nicht mehr fortbesteht, wurde Anfang 2010 vom Heiligen Stuhl festgestellt. Sie ebneten den Weg zu Einigungsgesprächen und einer kanonischen Anerkennung der Piusbruderschaft durch die katholische Kirche. Eine solche war der Piusbruderschaft bereits Mitte der 70er Jahre entzogen worden.

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Kardinal Koch über ‚das grundlegende Problem‘ der Piusbruderschaft

Kurt Koch (Mai 2009). Bild: wikipedia/ Rabanus Flavus

Kurt Kardinal Koch im Zusammenhang mit der antijüdischen Äußerung des Piusoberen Fellay: „Wenn eine Gruppe ein Konzil und ein Lehramt nicht akzeptiert, so muss sie sich fragen, wie sie sich als katholisch sehen kann“.

Von Armin Schwibach kath.net

Kurt Kardinal Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen sowie der Kommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum, nahm Stellung zu den Erklärungen des Oberen der Priesterbruderschaft St. Pius X., Weihbischof Bernard Fellay, nach denen „Juden, Freimaurer und Modernisten“ die Feinde der Kirche sind und sich einer Aussöhnung zwischen der Bruderschaft und dem Heiligen Stuhl widersetzen.

Unmissverständlich erklärte Koch laut einer Meldung der Nachrichtenagentur SIR der italienischen Bischofskonferenz vom 15. Januar: „Es besteht kein Zweifel in der katholischen Kirche, dass die Erklärung ‚Nostra aetate’ (über die Beziehungen mit den anderen Religionen) auch heute noch gilt“

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Großrabbiner: Abtreibung jüdischer Kinder ist „Mord“

Bild: Katholisches Magazin

Eine Lebensrechtsorganisation wurde von beiden Großrabbinern Israels ausgezeichnet. In einem offenen Brief an alle israelischen Rabbinen erklärten die beiden wichtigsten geistlichen Autoritäten des Landes, Rabbi Yona Metzger, der Oberrabbiner der aschkenasischen Juden, und Rabbi Shlomo Moshe Amar, der Oberrabiner der sephardischen Juden, daß sie „die Aktivitäten von Efrat, zum Schutz des Lebens der Kinder Israels für äußerst wichtig“ halten.

Von Giuseppe NardiKatholisches Magazin für Kirche und Kultur

Großrabbiner unterstützen Lebensrechtsgruppe Efrat

„In den 30 Jahren ihres Bestehens, wurden dank dieser Organisation Zehntausende von Föten gerettet. Allein im vergangenen Jahr wurden etwa 4000 gerettet“, so die beiden Großrabbiner.

Die Mitarbeiter von Efrat versuchen schwangere jüdische Frauen von einer Abtreibung abzuhalten, indem sie Krankenhäuser und Kliniken besuchen und auch finanzielle Hilfe anbieten.

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Evangelikale ehren Katholen-Dodo Lütz

Der katholische Theologe, Mediziner und Bestsellerautor Manfred Lütz. Foto: PR

Wenn wir Jesus Christus als Zentrum des christlichen Glaubens haben, werden konfessionelle Unterschiede unwichtig. Davon ist der katholische Theologe, Mediziner und Bestsellerautor Manfred Lütz (Köln) überzeugt. Christus sei das Wesentliche überhaupt.

idea.de

Weil das viele evangelikale Christen begriffen, hätten sie innerhalb der Ökumene auch den größten Schritt im Miteinander mit katholischen Christen getan. Er selbst fühle sich von Evangelikalen oft mehr verstanden als von Besuchern von Katholikentagen, sagte Lütz am 15. Januar im Christlichen Gästezentrum Württemberg in Schwäbisch Gmünd. Dort wurde ihm vom Evangelischen Gemeinschaftsverband Württemberg, die Apis, der „Hoffnungsträger-Preis 2012“ verliehen.

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