Erzbistum Köln: Kliniken weisen Vergewaltigte ab – Scheiß Katholen-Moral


Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung wurden, werden nach Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ in einigen katholischen Krankenhäusern des Erzbistums Köln nicht mehr behandelt. Foto: dpa

Eine vergewaltigte Frau ist von zwei Kölner Krankenhäusern in katholischer Trägerschaft abgewiesen worden. Hintergrund ist eine Ablehnung von Beweissicherung sowie der „Pille danach“. Sie widerspricht den Grundsätzen der katholischen Kirche.

Von Peter BergerKölner Stadt-Anzeiger

Frauen, die Opfer einer Vergewaltigung wurden, werden nach Recherchen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ in einigen katholischen Krankenhäusern des Erzbistums Köln nicht mehr behandelt. Im Dezember war eine 25-Jährige in zwei Kölner Kliniken, die von der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria geführt werden, abgewiesen worden. Die junge Frau war offenbar bei einer Party auf den Kölner Ringen mit K.O.-Tropfen betäubt worden und erst einen Tag später auf einer Parkbank in Stadtteil Kalk wieder zu sich gekommen.

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5 Comments

  1. Ich plädiere für die fristlose Kündigung.
    Und zwar eine fristlose Kündigung jeder Trägerschaft durch die katholische Kirche.
    Katholizismus widerspricht den ethischen Grundsätzen eines Rechtsstaates und einer aufgeklärt humanistisch abendländischen Zivilisation!

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  2. Ich bin dafür, der Kirche jegliche Trägerschaft zu kündigen und ferner grundsätzlich zu verbieten. Katholizismus widerspricht den ethischen Grundsätzen einer aufgeklärt humanistischen Gesellschaft.

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  3. Menschenverachtender, ja krimineller geht´s nicht mehr. Wie lange dürfen die denn ihr Unwesen noch treiben, was muß noch alles passieren ? Welche Menschen sind das, die dem Pack noch die Stange halten ?

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  4. Unterlassene Hilfeleistung durch ein von der öffentlich-rechtlichen Körperschaft Kirche beherrschtes Krankenhaus.

    Die gesetzlichen Krankenkassen müssten solch „asozialen“ Krankenhäuser solange von der Leistungsliste streichen, bis die Kirche den Krankenkassen notariell zusichert, sich fortan an deutsche und EU Gesetze zu halten und keine Notfälle mehr aus ideologischen Gründen abzuweisen.

    Der Bundestag müsste endlich die Säkularisierung der Kirchen beschliessen, damit dieser Spuk aufhört.

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    1. @rhenus, das ist Religionsfreiheit in ihrer nicht mehr zu übertreffenden Zuspitzung. Kinderficker passen in die moralischen katholischen Standards, Schwangerschaftsunterbrechung und die „Pille danach“ nicht.

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