Missbrauch in katholischer Kirche: „Erschütternde Ergebnisse“


Der Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, der Trierer Bischof Stephan Ackermann (M.): „Keine zufalls- oder überfallartige Taten“ ©DAPD

Priester haben ihre sexuellen Übergriffe auf Minderjährige zumeist vorsätzlich geplant – und sich Opfer sogar gegenseitig zugeschoben. Der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Kirche, Bischof Ackermann, zeigt sich „entsetzt und beschämt“.

Von Daniel DeckersFrankfurter Allgemeine

Der Missbrauchsbeauftragte der katholischen Kirche in Deutschland, der Trierer Bischof Stefan Ackermann, hat den Willen bekräftigt, die wissenschaftlichen Bemühungen um Aufarbeitung der sexuellen Gewalt im Raum der Kirche „zeitnah und solide“ fortzusetzen. „Wir werden das Versprechen einlösen, das wir den Opfern gegeben haben“, sagte Ackermann am Donnerstag aus Anlass der Vorstellung des Abschlussberichts der Telefonhotline für Betroffene sexuellen Missbrauchs.

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2 Comments

  1. Neu an der Sache ist nur, dass sich der Ackermann so überrascht zeigt

    Der Priester Don Riccardo Seppia aus Genua ist seit 1994 pädophile, HIV positiv und Kokain süchtig. Seine Telefonbestellung neuer Opfer im Alter bis zu 10 Jahren bei einem Seminaristen belegt den RKK-Menschenhandel. Der Erzbischof Angelo Bagnasco hat getreu der Papst-Anweisung nichts vom Missbrauch und Menschenhandel gewusst und beschwört dies trotz mehrerer Zeugenaussagen, die seine frühzeitige Unterrichtung belegen.

    Was für eine billiges Schmierentheater. Gut 160 Kardinäle, Erzbischöfe und Bischöfe sind durch sexuellen Mißbrauch belastet, teilweise im großen Stil mit Hunderten von Fällen. Da will der Mann absolut nichts gewußt haben und ist ja so überrascht

    Etwa 70 der 109 US-Bischöfe betreiben aktive Vertuschung, bis 2002 werden nur 350 pädophile Priester entlassen, 218 im Jahr 2002. Die Erzdiözese Philadelphia entlässt bis 2011 lediglich 21 ihrer vielen Priester, Monsignore William Lynn deckt 22 Jahre lang pädophile Priester und vertuscht deren sexuellen Missbrauch, er erhält nur 7 Jahre Gefängnis. Ähnlich handeln Diözesen wie Boston, Fort Worth, San Diego, Davenport, Portland, Louisville usw.

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  2. -Das Versprechen einzulösen, welches sie den Opfern gegeben haben- wäre nur möglich, wenn sich dieser gesamte, verlogene Verein in Luft auflösen würde und zwar möglichst rasch, damit die Opfer das auch noch erleben dürften !
    „Verprechen einlösen“ und „Religion“, ist ein Widerspruch in sich, also völlig unumsetzbar.

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