Das Herrschaftsgehabe der Priester muss weg


Große Probleme der katholischen Kirche sind die Macht der Geistlichen und die Fehlinterpretation des Zölibats Foto: dapd

Der Wille der katholischen Kirche in der Aufklärung der Missbrauchsfälle ist groß. Auch vor ihren gewaltigen, grundsätzlichen Problemen darf die Diskussion nun keinen Halt machen.

Von Matthias KamannDIE WELT

Zweierlei ist der katholischen Kirche beim Thema Missbrauch zugute zu halten. Erstens: Sexualverbrechen an Minderjährigen finden sehr oft auch anderswo statt, zumal in Familien. Und dort sind die Schweigekartelle meist noch stabiler.

War daher zweitens der Vertuschungsvorwurf gegen die Kirche schon bisher einseitig, so zeigt sich nun anhand der soliden Auswertung der katholischen Hotline für Missbrauchsopfer, dass es in der Kirche großen Aufklärungswillen gibt.

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6 Gedanken zu “Das Herrschaftsgehabe der Priester muss weg

  1. Rolo

    Nicht nur das Herrschaftsgehabe müsste da weg. Aber solange es religiotisch indoktrinierte Lämmer gibt, werden die für sie zuständigen Hirten wenig Mühe aufwenden müssen, diese wie gewohnt auf Kurs zu halten. Aus diesem Grunde brauchen sie sich auch nicht darum zu scheren, ob ihr schmutziges Gewerbe, möglicherweise einmal schnell, von der Weltbühne verschwinden könnte. Eins steht allerdings auch fest: „Nichts hält wirklich ewig“. (Zum Glück ! 🙂 )

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  2. Willie

    Erstens: Sexualverbrechen an Minderjährigen finden sehr oft auch anderswo statt,…
    Die Kirchen, bes. die RKK, sind noch immer Bestandteil der Familie. Bei fast allen Familienfesten sitzen die Herren Pfaffen mit am Tisch und das getue mit den Messdienern ist ebenfalls ein miteinbeziehen, dazuzugehören, Familie vortäuschen

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  3. Die Kinderficker berufen sich auf den all-wissenden Demenzriesen im Vatikan, der Ga-ga Typ mit dem direkten Draht zum Oberzombie im Himmel. Mit den Befehlsverfügungen an die Bischöfe „Crimen Sollicitations” und „De Delictis gravioribus“ wurden die Randbedingungen festgelegt. Bedient Euch nach Lust und Begierde, es passiert Euch nichts. Allein in den USA haben das 19 Bischöfe, 3206 Priester, 82 Nonnen, 194 Mönche, 47 Diakone, 18 Seminaristen befolgt und gut 20.000 Minderjährige mißbraucht – natürlich alles nur Einzelfälle

    Der RKK Großinquisitor Ratzfatz schwurbelt all-wissend: „Wer nicht die unfehlbaren Inhalte des christlichen Glaubens ohne Zweifel, ohne Kritik und Vorbehalte annimmt, der hat einen persönlichen Defekt, ein ungenügend gebildetes Gewissen, eine sündige Verfasstheit, eine auf Vorurteilen beruhenden Geist der Kritik und huldigt der Untreue gegen den Heiligen Geist.“ Ein Christ der Kinderficker Sekte hat weder Moral noch eigenen Willen, unfähig sein Leben zu meistern agiert er als willenloser Zombie. Seine Glaubensinhalte zu hinterfragen oder selber zu denken gilt als teuflische Sünde, ganz besonders sich auf die Menschenrechte zu berufen.

    Religionen sind Phantasien psychopathologisch Kranker wie Martin Luther als Macho, Antisemit und Geistergläubiger, der Hochstapler Joseph Smith/Mormonen, C.T. Russell/Zeugen Jehovas, J.Kibwetere/Uganda, Josemaria Escrivera/Opus Dei, Jim Jones/Guyana, W.Miller/Adventisten, Ron Hubbard/Scientologen, F.Krebs/Neuapostel, L.Carroll/Kryon Kult, Sun Myong Moon/Moon Sekte usw. Die selbst ernannten heiligen Oberhirten haben meist eine Kindheit mit Gewalt, Mangel an Empathie, Missbrauch und sozialer Ausgrenzung erlebt, sie sehen sich selber als unsterblich, auserwählt, all-wissend, vollbringen Wunder, heilen Leiden, reden in Visionen mit dem himmlischen Zombie wie Jesus, Maria, Allah, Zeus usw. und empfangen seine Befehle.

    Die gehören zu Lebzeiten alle in eine geschlossene Anstalt, ihre treuen Gehilfen, Stiefellecker und Füsseküsser desgleichen

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  4. Reblogged this on Jerry's Blog und kommentierte:
    „Es ist gruselig, wenn Opfer erzählen, Geistliche hätten die Sexualverbrechen als besondere Form der Verbundenheit im Glauben verkleistert. So kann nur reden, wer sexualpsychologisch total gestört ist.“ Unten kann mann/frau ganzen Artikel in „Die Welt“ lesen.

    Das hat weder etwas mit Sexualpsychologie noch mit einer Störung zu tun, sondern einzig allein mit dem Täter. Diese Herangehensweise(Täterstrategie) ist gewollt und geplant und dient dazu das Opfer für seine eigenen Bedürfnisse einzuspannen und zwar so, dass das Opfer glaubt, dass es in Ordnung ist und es selbst will. Wäre der/die Täter_in ein Arzt_in oder Pfleger_in, so würde er/sie dem Kind glaubhaft erzählen, dass das, was sie da tun, eine Vorsorgeuntersuchung für irgend eine schlimme Krankheit ist.

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  5. „Es ist gruselig, wenn Opfer erzählen, Geistliche hätten die Sexualverbrechen als besondere Form der Verbundenheit im Glauben verkleistert. So kann nur reden, wer sexualpsychologisch total gestört ist.“ Unten kann mann/frau ganzen Artikel in „Die Welt“ lesen.

    Das hat weder etwas mit Sexualpsychologie noch mit einer Störung zu tun, sondern einzig allein mit dem Täter. Diese Herangehensweise(Täterstrategie) ist gewollt und geplant und dient dazu das Opfer für seine eigenen Bedürfnisse einzuspannen und zwar so, dass das Opfer glaubt, dass es in Ordnung ist und es selbst will. Wäre der/die Täter_in ein Arzt_in oder Pfleger_in, so würde er/sie dem Kind glaubhaft erzählen, dass das, was sie da tun, eine Vorsorgeuntersuchung für irgend eine schlimme Krankheit ist.

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