Erpresst Scientology Travolta mit Schwulen-Outing?


Foto: Facebook/Ausschnitt Kronenzeitung
Foto: Facebook/Ausschnitt Kronenzeitung

Ein weiterer Auszug aus dem Lawrence Wright-Buch, diesmal der Boulevard: „Travolta in Sektenhölle gefangen wegen Homosexualität? – Angst vor Outing?“

Blog gegen Scientology

Die österreichische Kronenzeitung brachte in ihrer heutigen Printausgabe folgenden Artikel, der vieles um John Travolta und seiner Mitgliedschaft in Scientology erklärt und der sich auf das Buch Going Clear von Lawrence Wright bezieht:

„Musste John Travolta tatsächlich gegen seinen Willen Mitglied der ‚Church of Scientology‘ bleiben? Laut dem Enthüllungsbuch Going Clear: Scientology, Hollywood & the Prison of Belief von Autor Lawrence Wright trug es sich genauso zu. John war bereits Anfang der 80er-Jahre von der Sekte desillusioniert gewesen und wollte austreten. Doch der Star wurde massiv unter Druck gesetzt, beschreibt der Autor die ausweglose Situation: ‚Travolta hatte Angst, dass Scientology ihn als schwul outet.‘

In einer sogenannten ‚Auditing‘-Sitzung enthüllte der damals prominenteste Scientologe seine Homosexualität und wollte danach die Sekte verlassen und seinen Lover heiraten. Er verwarf die Idee aber nach kurzer Zeit. Travolta heirate 1991 Kelly Preston und ist noch immer Mitglied.“

4 Gedanken zu “Erpresst Scientology Travolta mit Schwulen-Outing?

  1. RBoeck

    Ich schließe mich ANdreasA an: diese Aussage macht wenig Sinn. Wäre dies die Wahrheit, so würde Travolta spätestens jetzt aussteigen und dabei alles Bestätigen und so weiter – doch das tut er nicht!
    Anmerkung: in Scientology geht es um Selbstveresserung. Und es sollte jedem klar sein, dass man jemanden nicht zu Selbstverbesserung zwingen kann. Das macht keinen Sinn!

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  2. Pingback: Stars und Scientology @ gwup | die skeptiker

  3. Nur für den Fall, dass es stimmen sollte:

    Scientology als „Prison of Belief“ zu bezeichnen, ist nicht gewagt, weil es zutrifft. Ähnlich wie auf Hunderte anderer totalitär strukturierter Gruppierungen und Sekten.
    Das eigentliche „Gefängnis“ sehe ich aber vielmehr darin, dass es immer noch „Erpressungspotential“ in der Homosexualität von Filmgrößen zu geben scheint. Offenbar ist unsere „ach so tolerante Gesellschaft“ doch nicht so tolerant, sondern in humanistischer Hinsicht stark zurückgeblieben.

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