Heinz Buschkowskys Religions-Bullshistic – christlich-jüdische Traditionen


Der Neuköllner Bezirksbürgermeister hatte mit seinem Buch „Neukölln ist überall“ einen enormen Erfolg. Foto: pro

„Nicht ‚die Einwanderer‘ sind das Problem, sondern die soziale Schwäche vieler Einwanderer.“ Das erklärte der Bezirksbürgermeister für Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky, beim „Kongress christlicher Führungskräfte“. Der Politiker plädierte auch für eine Kindergartenpflicht.

pro Medienmagazin

Buschkowsky führte an, dass es millionenfach gelungene Integration in Deutschland gebe. Allerdings sei die Integrationspolitik in den vergangenen Jahrzehnten konzeptionslos gewesen, anders als beispielsweise in den USA, Kanada und Australien: „Dort fragt man Einwanderer danach, was sie zur Gesellschaft beitragen wollen und ob sie ein Teil der Gemeinschaft werden wollen.“ Dies sei in Deutschland verpönt. Dabei sei das eigentliche Problem nicht die Einwanderung, sonder die soziale Schwäche vieler Einwanderer auch in der zweiten und dritten Generation.

Einwanderer aus anderen Kulturkreisen müssten sich bewusst für die freiheitliche Gesellschaft entscheiden: „Wir leben hier nun mal anders als im Südsudan oder in Somalia. Wir haben christlich-jüdische Traditionen, und ich trete dafür ein, dass das auch so bleibt.“ Neukölln solle nicht nur geografisch, sondern auch in den Köpfen der Menschen mitten in Europa liegen.

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3 Comments

  1. Was für ein infantiles Geschwätz, wie definiert man „soziale Schwäche“. Jemand der keinen Job mehr hat oder wegen mangelnder Qualifikation bis hin zum Analphabeten keinen findet, der ist immer „sozial schwach“. Davon gibt es in der BRD 3 – 5 Millionen. Wenn der Staat als Volksgemeinschaft denjenigen mit Aufenthaltsgenehmigung ins Land gelassen hat, dann ist der Staat verpflichtet diese Person soweit zu bilden/auszubilden, das sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Verweigert sich die Person aus irgendwelchen Gründen, dann ist sie dahin zu befördern wo sie ursprünglich herkommt.

    Was passiert wenn der Staat dieser Verpflichtung nicht nachkommt, ist als Lehrstunde in den USA zu studieren.
    Die kreationistischen Republikaner in US-Alabama setzen am 1.10.2011 das Gesetz HB-56, in Kraft, das Illegalen jegliche Bürgerrechte verweigert und sie striktesten Kontrollen unterwirft. Das Resultat ist ein Chaos in der Wirtschaft, über Nacht sind Hunderttausende billige Hilfskräfte in die Nachbarstaaten abgewandert, im Bauwesen und der Landwirtschaft bewirkt deren Fehlen Umsatzausfälle um 50% mit Verlusten des Staates bis zu 11 Milliarden US$ und dem Verlust von 140.000 Arbeitsplätzen. Führenden Republikanern wird langsam klar, ihr HB-56 Anti Immigration angekündigt Arbeitsplätze für Amerikaner zu schaffen, ruiniert die Wirtschaft. Bei hoher US-Arbeitslosigkeit und geringer Unterstützung sind in Alabama und Georgia die US-Bürger nicht gewillt die miese Drecksarbeit in der Landwirtschaft zu tun.

    Die große Mehrheit der Bundesbürger ist zu faul, zu bequem oder zu verwöhnt sich in schwierigen Zeiten „zu bücken“ um auch den letzten Dreck zu machen. In der Zeit 1945 – 1951 mußten wird das alle tun, alternativ gab es damals noch verhungern.

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  2. Seine Überlegungen sind im Ansatz, was den sozialen Bereich betrifft, ja ganz vernünftig. Der Hammer folgt jedoch sofort. Er setzt die christlichen Kirchen, samt ihrer jüdischen Tradition mit ins Boot. Somit ist seine gut gemeinte, aber leider ziemlich naive Vorstellung von einem erfolgreichen Integrationsprozess, ad absurdum geführt. Schade, aber jetzt bin ich von Herrn Buschkowsky doch enttäuscht. Kann er nicht, will er nicht oder darf er vielleicht nicht anderst ?

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