Sachsen-Bischof entsetzt über Bundestagspräsidenten Lammert


Bild: wikipedia/Th1979

Der Bundestagspräsident behauptete, dass die Kirche stärker an der Aufrechthaltung ihres Geschäftsmodells interessiert zu sein scheine als an der Vermittlung von Glaubensinhalten – Designierter Dresdner Bischof Heiner Koch ist entsetzt

kath.net

Der künftige Bischof von Dresden-Meißen, Heiner Koch (Foto), hat sich im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ entsetzt über eine umstritten Anti-Kirchen-Äußerung von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) geäußert. Lammert hatte vor kurzem bei einem Gesprächsabend in Neuss gesagt, eines seiner größten Probleme mit seiner Kirche sei es, dass diese an der Aufrechthaltung ihres Geschäftsmodells stärker interessiert zu sein scheine als an der Vermittlung von Glaubensinhalten.

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3 Comments

  1. Schau an, der Heiner Koch. Er ist entsetzt ! Na so was. Was Heuchler besonders gut beherrschen ist, sich in Scene zu setzen und sich, (oh Gottchen, oh Gottchen, mir kommen die Tränen) zu entsetzen.
    Das dem Herrn Lammert vielleicht doch noch ein Licht aufgehen könnte ist natürlich für die Katholen schon ein Grund sich aufzuregen. Nestbeschmutzer sind das Letzte was der Klerus brauchen kann. Schon gar nicht wenn sie so prominente und einflussreiche Politreligioten sind wie der bekennende Untertan Lammert. Ich wünschte mir, meine Meinung über ihn, wenn er denn die Nase von dem lächerlichen, anachronistischen Reliquatsch möglicherweise doch noch voll bekommen sollte und die Reißleine zieht, revidieren zu müssen.

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  2. Herr Lammert hat wohl Recht mit dieser Äußerung. Schade, dass er diese Meinung nicht ungestraft äußern darf.

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  3. Donnerwetter, das hätte ich dem Präsidenten des Deutschen Bundestages gar nicht zugetraut. Ich schäme mich deshalb, weil es mir zeigt, wie leicht man sich von seinen Vorurteilen leiten lässt.

    Wenn dieser Lammert’sche Geist doch, bitte, die ganze Bundesregierung und vor allem die gesamte CDU beflügeln und leiten würde: Dann würde unser Staat endlich sich entschliessen, das von der deutschen Teufelsfigur namens Adolf Hitler mit dem zielstrebig verblendet sich gebenden damaligen Vatikanleiter geschlossene Konkordat, weil es zeitlich vollkommen überholt ist, endlich aufzukündigen. Grundgedanke einer freien Vernunft hierzu wäre: Wenn die katholische Kirche glaubt, etwas anzubieten zu haben, was die Menschen in unserem Lande angeblich brauchen und was sie auch zu schätzen wissen, dann würde sie frei und entschlossen darauf verzichten, dass der Staat als ihr Erfüllungsgehilfe ihr die Kirchensteuern eintreibt und ihre Priester bezahlt, weil sie die wie staatliche Beamte einschätzt und entsprechend besoldet. Priester gehören auch nicht in staatliche Universitäten und sonstige Bildungsanstalten. Aber unsere christlichen Regierungsvertreter sind ja gar nicht freie Volksvertreter, sondern auf diesem Felde selber voreingenommene Erfüllungsgehilfen dieser übergroßen und schier allmächtigen Kirche. Wann wird sich – seit Karl dem Großen – wohl je etwas hieran ändern?

    Rudi K. Sander alias dieterbohrer aka @rudolfanders

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