Auge um Auge, Knarre um Knarre – An eye for an eye, a gat for a gat


Bild. MotherJones
Bild. MotherJones

Mitten in der US-Waffendebatte schießt eine texanische Bank dazwischen: Schusswaffen sind in der Filiale ausdrücklich erlaubt – man müsse sich schließlich gegen Überfälle verteidigen können

Von Patrick SpätTELEPOLIS

„Das einzige, was einen bösen Menschen mit einer Waffe stoppen kann, ist ein guter Mensch mit einer Waffe“, sagte Wayne LaPierre nach dem Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School, der sich am 14. Dezember 2012 in der Kleinstadt Newtown im US-amerikanischen Connecticut ereignete. Wayne ist Geschäftsführer der mächtigen US-Waffenlobby National Riffle Association (NRA) und hat seine ganz eigene Logik was Waffen angeht: Das Problem sei nicht, dass man die Knarren problemlos während des Wochenendeinkaufs bei Walmart kaufen könne. Das Problem sei vielmehr, dass an den Schulen keine bewaffneten Sicherheitskräfte patrollieren. Diesem Hochrüsten will Präsident Barack Obama nun mit neuen Waffengesetzen ein Ende bereiten. Doch während Obama sich mit republikanischen Waffennarren rumschlägt und Paragraphen wälzt, ruft eine Bankfiliale in der texanischen Provinz die Selbstjustiz aus:

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