Ch. Pfeiffer und die Studien-Posse mit der katholischen Kirche


Kriminologe Pfeiffer: „Die Opfer müssen die wahren Gründe für das Scheitern erfahren“ Bild: dapd

Die Missbrauchsstudie der katholischen Kirche mit dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen ist gescheitert – aber wer trägt die Schuld? KFN-Chef Pfeiffer wehrt sich im Interview gegen Kritik an seinem Vorgehen und sagt: „Es ist der größte Frust meines gesamten Wissenschaftlerlebens.“

Von Barbara HansSpON

2010 erschütterte der Missbrauchsskandal die katholische Kirche: Immer mehr Opfer brachen ihr Schweigen, anhand immer weiterer Fälle wurde deutlich, wie die Kirche auf die Übergriffe durch Geistliche jahrelang reagiert hatte – indem sie die Kirchenleute versetzte, die Taten vertuschte. Die Glaubwürdigkeit der Kirche war ramponiert.

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Deutsche Bischöfe erleiden Rückschlag bei Streit um Missbrauchsstudie

Der «Anwalt der Kirche» habe einen Antrag vor dem Hamburger Landgericht zurückgezogen

kath.net

Im Streit um die kirchliche Missbrauchsstudie hat die Deutsche Bischofskonferenz laut «Süddeutscher Zeitung» (Dienstag) offenbar einen Rückschlag hinnehmen müssen. Der «Anwalt der Kirche» habe einen Antrag vor dem Hamburger Landgericht zurückgezogen, der dem bisherigen Leiter der Studie, Christian Pfeiffer, kritische Aussagen über die Rolle der Kirche bei der Aufarbeitung des Missbrauchsskandals untersagen wollte. «Damit ist dieser erneute Zensurversuch gescheitert», zitiert das Blatt den Kriminologen.

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2 Gedanken zu “Ch. Pfeiffer und die Studien-Posse mit der katholischen Kirche

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