US-Kardinal Roger Mahony hat pädophile Priester gezielt geschützt


Kardinal Roger Mahony
Kardinal Roger Mahony

Kardinal Roger Mahony hatte offenbar 1986/87 mit einem damaligen kirchlichen Missbrauchsreferenten eine Strategie entworfen, um drei Priester den polizeilichen Ermittlungen zu entziehen. Diese Priester hatten der Kirchenleitung Pädophilie gestanden.

kath.net

Der US-amerikanische Kardinal Roger Mahony (Foto) soll kircheninternen Akten zufolge pädophile Priester gezielt vor Strafverfolgung geschützt haben. Laut den Dokumenten von 1986 und 1987, aus denen die Zeitung «Los Angeles Times» (Montagnachmittag Ortszeit) zitierte, entwarfen Mahony als damaliger Erzbischof von Los Angeles und der für Missbrauchsfälle zuständige Referent Thomas Curry eine Strategie, um drei Priester, die der Kirchenleitung sexuellen Missbrauch von Kindern gestanden hatten, polizeilichen Ermittlungen zu entziehen.

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3 Gedanken zu “US-Kardinal Roger Mahony hat pädophile Priester gezielt geschützt

  1. Nachtrag:
    https://brightsblog.wordpress.com/2013/01/24/osterreich-erstmals-gerichtserfolg-fur-kirchliche-missbrauchsopfer/

    Auch in Bregenz, Vorarlberg, Österreich werden jetzt gerichtlich 200.000 € Schadensersatz pro Fall gegen ein „pädophiles“ Kloster verhängt. Das Kloster wollte sich mit dem zynischen Argument, „Pesch gehabt, die Verbrechen sind dank unserer erfolgreichen Vertuschung verjährt“, aus der Haftung stehlen. Dem hat das Gericht einen Riegel vorgeschoben. Auch Europa können kirchliche Opfer gerichtlich ordentlichen Schadensersatz bekommen und müssen sich nicht der Wllkür einer klerikalen Täterorganisation beugen.

    Pervers ist allerdings, dass der Abt des Klosters, obwohl er weiss wo der pädophile Täter im Ausland versteckt wurde, damit durch kommt, sein Wissen dem ôsterreichischen Gericht zu verheimlichen. In den USA hätte der Richter den Sheriff gerufen und den Abt wegen der „Missachtung des Gerichtes“ solange in Beugehaft genommen, bis er schwätzt…und sei es der jüngste Tag. ;-

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  2. 1, 2 Milionen US $ musste die ErzDiözese Los Angeles auf Gerichtsbeschluss jedem der 550 missbrauchten Kinder als Schadensersatz für die durch ihre pädophilen Priester verpfuschten Leben zahlen. Der Missbrauch fand über Jahrzehnte statt. Anstatt die pädophilen Priester – wie vom kalifornischen Gesetz gefordert – bei der Polizei anzuzeigen und sie zu entlassen , wurden sie versetzt, um Spuren zu verwischen. Die Strafe von 660 Millionen US $ trieb die Erzdiozese fast in den finanziellen Ruin. Bei solchen Summen hört offensichtlich auch bei der Kirche der Spass an Kindern auf….  😉 

    Zusätzlich werden ab nächster Woche die Gerichtsakten über die Strafvereitelung unter Leitung des pensionierten Kardinals von Los Angeles, Roger M. Mahony und des heutigen Weihbischofs von Stanta Barbara, Thomas Curry, in der Los Angeles Times online abgedruckt. Dann wird man erkennen, der Kiche ging es nie um die Opfer sondern nur um den Schutz ihrer Priester und dem Schutz der Kirche. Im Staat Kalifornien ist – wie in Frankreich – Kindsmissbrauch anzeigepflichtig. In beiden Staaten schützt die Kirche auch kein Beichtgeheimnis.  😉 

    Die kriminelle Energie der Diözese Los Angeles machte viele Opfer faktisch zu Sexsklaven pädophiler Priester. Missbrauchsopfern wurde die Ausweisung aus den USA angedroht, falls sie die Polizei informierten; denn als illegale Immigranten drohte ihnen die Entdeckung. Zur Strafvereitelung wurden aufgefallene pädophilen Priester nicht aus dem Verkehr gezogen, sondern im Staat New Mexico psychologisch aufgerüstet, und irgendwo anders wieder eingesetzt.weil. In New Mexico braucht   – wie bei uns – der Kindsmissbrauch nicht angezeigt zu werden.    Eine solche staatsübergreifende Organisation kennt man sonst eher von der Mafia…. aber plötzlich macht der Operettenstaat Vatikan für den Klerus viel Sinn     😉 

    Nicht nur die LA Times auch die NY Times berichtet heute ausgiebig über den Fall. Viele Diözesen sind drüben betroffen.

    Interessant ist ein Vergleich zu Deutschland. Bei uns werden Missbrauchsopfer – wenn überhaupt mit – 5.000 € als „milde Gabe“ faktisch aus der Portokasse der reichen Kirchen finanziert, festgelegt durch die Täterorganisation Kirche. Der Staat hat sich aus der Strafverfolgung der Täter und der Hilfe für die Opfer faktisch verabschiedet. Auch bei Pädophilie scheint diese öffentlich-rechtlichen Körperschaft autonom. Um eine vergiftete Bemerkung der Kanzlerin Merkel zu religiöser Willkür an Jungen zu zitieren: „KomikerNation Deutschland“?    😉 

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