Apostel Overbeck unterstreicht NEIN der Kirche zur Abtreibung


Bischof Franz-Josef Overbeck (2012) Bild: wikipedia/Christoph Wagener

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck: Die Sorge um das ungeborene Leben ist eine Grundsatzfrage des Christentums.

kath.net

In der Debatte um den Umgang mit Vergewaltigungsopfern hat Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck (Foto) das Nein der katholischen Kirche zu Abtreibungen bekräftigt. Die Sorge um das ungeborene Leben sei eine Grundsatzfrage des Christentums, sagte er am Dienstag bei einem Gottesdienst in Düsseldorf mit Vertretern von Landtag und Landesregierung. Der Kirche gehe es auch um den Schutz des menschlichen Lebens an seinem Ende. Deshalb lehne sie Maßnahmen wie die Beihilfe zum Suizid ab. Zugleich betonte der Essener Bischof, es sei eine Gewissensfrage, Menschen in allen Lebenslagen die notwendige Hilfe zukommen zu lassen.

Overbeck rief dazu auf, familiäre Bindungen zu stärken. Kirchliches Ideal sei «die Gemeinschaft von Mann und Frau als Vater und Mutter mit Kindern»

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3 Comments

  1. @rhenus
    Dieses „liturgisch ab und zu unrein sund, was den “guten Draht des Priesters zu Gott” behindern soll.. ? “ trifft aber auch auf den Mann zu, nämlich immer dann, wenn er eine Pollution hatte 🙂
    Nur mit dem Unterschiede, dass diese Heuchler sich dann nicht vom Altar fernhalten würden ….

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  2. Der „Schutz ungeborenen Lebens“ wird von Bischof Overbeck weiterhin als Keule gegen das Menschenrecht der Frau missbraucht. Schon der griechische Philosoph Protagoras hatte im 5. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung herausgefunden „nicht die Götter, sondern der Mensch sei das Mass aller Dinge“. Möglicherweise ist Overbeck ja auch nur Voreingenommen, weil Frauen ja nach kirchlichem Dogma eher „dienende“ Wesen sind die den Kopf beim Besuch des Priesters zu bedecken haben und ausserdem -nach der Bibel – liturgisch ab und zu unrein sund, was den „guten Draht des Priesters zu Gott“ behindern soll.. ?
    😉

    Solange Bischof Overbeck aber noch von der „Jungfrauengeburt“ Jesu nach einer sogenannten „unbefleckten“ Empfängnis Maria’s spricht, kann seine biologische und medizinische Kompetenz ernsthaft bezweifelt werden und er sollte sich aus gynäkologischen Diskussionen einfach heraushalten. Vielleicht sollte man Overbeck dahingehend aufklären, dass gynäkologische Stühle nichts mit BeichtStühlen gemein haben.
    😉

    Die Scheinheiligkeit von Overbeck’s Argument wird besonders klar, wenn es um die unerwünschten „Kinder Gottes“ geht. Neben den im „Spiegel“ beschriebenen menschenunwürdigen Dramen von Priesterfrauen und Priesterkindern bleibt die Abtreibung ein stilles Mittel der Wahl. Aber hier ist ja „für einen guten Zweck“?
    😉

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25990787.html

    Der schlaue Spruch des Kölner Kaberettisten Jürgen Becker passt auch auf den dogmatischen Bischof Overbeck: „Moral ist nur erträglich wenn sie doppelt ist.“
    Helau und Alaaf! 😉

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  3. Kirchliches Ideal sei «die Gemeinschaft von Mann und Frau als Vater und Mutter mit Kindern»
    Ach ja?
    Wer keine Frau abkriegt oder keine will, kann ja immer noch Priester werden.

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