Klinik-Skandal: Aufsichtsrat wirft Bistum Gängelung der Ärzte vor


Erzbischof Kardinal Joachim Meisner Foto: dapd

Ein Aufsichtsratsmitglied der katholischer Kliniken wirft der Bistumsleitung vor, Ärzte zu gängeln. Die Kirche baue mit ihrem „Alles-oder-nichts-Prinzip“ zusätzlich Druck auf. Das führe zu „Kurzschluss-Reaktionen“ wie in dem Kölner Fall.

Von Joachim FrankKölner Stadt-Anzeiger

Kardinal Joachim Meisner hat sich tief beschämt über die Abweisung einer vergewaltigten Frau durch zwei katholische Kliniken in Köln gezeigt. Was der jungen Frau widerfahren sei, „hätte nie geschehen dürfen“, schreibt der Kölner Erzbischof in einer persönlichen Erklärung am Dienstag.

Das Opfer „suchte Hilfe in großer Not und fand keine Aufnahme“. Dies widerspreche christlichem Auftrag und Selbstverständnis. „Es gab und gibt auch keine kirchliche Anweisung, Vergewaltigungsopfer anders zu behandeln oder gar abzuweisen“, betont der Erzbischof. Warum dies im Dezember 2012 trotzdem geschehen sei, müsse „jetzt genau erforscht“ werden. „So etwas darf sich auf keinen Fall wiederholen.“

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3 Comments

  1. Das Menschenbild des Christentums ist krank und abartig. Es ist an der Zeit es auf den geschichtlichen Müllhaufen zu werfen, was bisher an den politisch aktiven Religioten und dem vielen Geld der RKK gescheitert ist, die sich jede Unterstützung kaufen kann

    Die all-wissenden Päpste schwurbeln gegen die Menschenrechte wie Papst Leo XII: „Jeder, der eine solche (Pocken)Impfung vornimmt, ist kein Sohn Gottes mehr … Die Pocken sind ein Gericht Gottes….die Impfung ist eine Herausforderung des Himmels“ oder Papst Ratzfatz: „Die Immunschwächekrankheit AIDS ist nicht mit Kondomen zu überwinden, im Gegenteil, das verschlimmert nur das Problem“. Das ist Pseudowissen wie von Erzbischof Maputo Francisco Chimoio, die Kondome werden bereits bei der Herstellung mit HIV Viren verseucht. Es geht der katholischen Kinderficker Sekte nicht darum leidenden Menschen zu helfen, sondern nur mit Angst und Terror ihren religiösen Wahn möglichst teuer zu verkaufen.

    AIDS heilt man gemäß katholischer Mediziner mit Olivenöl, Knoblauch und rote Beete, bei 800 AIDS Toten je Tag in Südafrika und 4 Mill pro Jahr in Afrika christlich liebevoll pervers. Englische Prediger überzeugen HIV-Infizierte zu Jesus zu beten und ihre Medikamente absetzen, 3 HIV-Infizierte sterben. Die seit 2008 in England angebotene HPV Impfung schützt gegen den sexuell übertragenen Papilloma Virus, der Krebs verursacht. Nach der “Freedom of Information” Anfrage verzichten 24 Schulen in 83 von Englands 152 Schutzbezirken aus religiösen Gründen auf die Schutzimpfung der 12 – 13 jährigen Mädchen. Die Impfgegner berichten immer wieder über Todesfälle, ohne jemals medizinische Beweise vorzulegen.

    Rauchschwaden aus Weihrauch, „harmonisiertes“ Leitungswasser aus Lourdes als Essenz frei nach TV-Pfarrer Jürgen Fliege für 39 € pro 1/2 Literflasche und intensives Beten heilen Krebs, Multiple Sklerose usw. Die Ärzte des BKA werben für die Heilung von Homosexualität mit theologischer Hilfe durch Psychotherapie, Homöopathie und Akupunktur wie einst im Mittelalter. Homöopathie-Experte Jeremy Sherr behauptet, Aids mit Kügelchen behandeln zu können, seine Methoden sind absurd. Dennoch fördert die Ärztekammer Berlin ein Fortbildungsseminar mit ihm.

    Wer krank wird, der sollte sich versichern keinen gläubigen Quacksalber zu konsultieren, der ihm eucharistisch das Ohrenschmalz weg betet, dafür aber den Leistenbruch ohne jede biblische Vorgabe nicht glaubenskonform behandeln kann.

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