Potsdam: Richter entscheiden im Streit um Opus-Dei-Schule


Nur für Jungen: In diesem Gebäude soll das neue Gymnasium entstehen. – Foto: dpa

Eltern, die dem konservativen katholischen Laienorden Opus Dei nahestehen, wollen in Potsdam eine Jungenschule gründen. Das Land ist dagegen, schon seit sieben Jahren. Nun urteilt das Bundesverwaltungsgericht – womöglich mit grundsätzlichen Folgen.

Von Claudia KellerDER TAGESSPIEGEL

Seit sieben Jahren dauert der Streit schon an: Zwei Dutzend Eltern, die dem konservativen katholischen Laienorden Opus Dei nahestehen, wollen in Potsdam ein Jungengymnasium gründen. Das Land Brandenburg ist dagegen. Heute in einer Woche will das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig über den Fall urteilen. Es geht darum, was schwerer wiegt: das grundgesetzlich verbriefte Recht der Eltern auf Erziehung und auf Gründung von Privatschulen oder das Recht des Staates, das Schulwesen nach seinen Maßstäben zu ordnen. Das Leipziger Urteil könnte grundsätzliche Bedeutung haben, weil damit entschieden wird, ob das Grundgesetz die gemeinsame Beschulung von Jungen und Mädchen verlangt.

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2 Comments

  1. Arthur Schopenhauer (1788-1860) hatte schon vor 150 Jahren erkannt, dass es genau die Kinderverführung in der Schule ist, die Nachschub für die Religioten generiert.
    Er sagte:
    „Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahr keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein.“
    Bin gespannt wie das Gericht urteilt.

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  2. Solange wir (die Atheisten) es nicht schaffen Religion aus der Schule fern zu halten, so lange müssen wir uns mit deren Folgen rumschlagen. Eine dieser Folgen war Adolf Schicklgruber, der von der RKK zum großdeutschen GRÖFAZ gemacht wurde. Der RKK Priester, Trierer Reichtagsabgeordneter und Vorsitzender der Zentrumspartei Dr.Dr. Ludwig Kaas sorgt 1933 im Reichstag für die Annahme des Ermächtigung-Gesetzes der NSDAP und tötet so in christlicher Nächstenliebe etwa 50 Millionen Menschen. Als Belohnung bekommt er ein Grab im Peterdom

    Rassismus ist die übelste Folge aller Religionen. Ungläubige, Fremdgläubige und Abweichler werden missioniert, in ihrer Existenz bedroht, die Ehe verweigert. der Job gekündigt, gesteinigt oder verbrannt. Die Menschenrechte der UN-Resolution von 1948 lehnt die RKK ab und diskriminiert in Doppelmoral nach Geschlecht, Glauben, Handeln, Denken und Lebensweise als von Gott gewollt.

    Die Kirchen dominieren Fanatiker, Pädophile, Schizophrene, Unsterbliche, All-Wissende, von Gott Auserwählte wie in der geschlossenen Psychiatrie und hämmern Kindern ihren Rassismus ins Gehirn. Gläubige sind in geistiger Einfalt obrigkeitshörig und beschränkt, ihr Denken ist zu inflexibel abweichende Positionen zu analysieren und Kritik zu verstehen. Glaube ist die logische Ursache fehlender Kritikfähigkeit und nicht dessen Folge. Kritik ist religiös nicht zu diskutieren, als Blasphemie wird sie gewaltsam bis hin zum Mord unterdrückt.

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