Sozialethiker Ockenfels kritisiert neue Sinus-Studie


Wolfgang Ockenfels Bild: Uni Trier

Die «wissenschaftsgläubigen Theologen» würden leichtfertig Begriffe, Kategorien und Methoden übernehmen, mit denen die religiöse Realität kaum erfasst werden könne.

kath.net

Der Trierer Sozialethiker Wolfgang Ockenfels hat die neue Sinus-Studie über die Lage der katholischen Kirche in Deutschland kritisiert. Die «wissenschaftsgläubigen Theologen» würden leichtfertig Begriffe, Kategorien und Methoden übernehmen, mit denen die religiöse Realität kaum erfasst werden könne, sagte der Dominikanerpater der in Würzburg erscheinenden «Tagespost» (Samstag). Zugleich wies er darauf hin, dass das «Sinus-Milieu-Modell» auch innerhalb der Soziologenzunft umstritten sei.

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1 Comment

  1. Eine Befragung von nur 100 Nasen kann man schwerlich eine Studie nenen. Dann komm das Gruppenverhalten dazu. Fragt man einige einer Gruppe (Kirchgänger, Chorsinger, Kleingärtner, Kegelbrüder, Fußballfans usw.), dann hat man schnell ein Ungleichgewicht in den Daten und ein sinnfreies Ergebnis. Mathematisch richtig berechnet ohne Bezug zur Realität

    Die „London School of Economics and Political Science“ ermittelt 2009 per Befragung von 14.000 US-Jugendlichen Werte des Intelligenz-Quotienten bei Atheisten über 106, bei religiös Gläubigen unter 95 und bei Fanatikern unter 70. Religion als negative Auslese der Menschheit repräsentiert die untersten Schichten, geniale Begabung und Wahnsinn sind durch eine Gen Variante eng verwandt. Gläubige sind wenn überhaupt einseitig gebildet, geistig bequem, dafür aber vermehrungsfreudig.

    Bei der Menge der Befragten ist das Ergebnis durchaus repräsentativ und damit ein zutreffende Aussage

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