Weiteres Vergewaltigungsopfer: Verweigert St. Vinenz Hospital jede medizinische Versorgung

Das Eingangsportal des St. Vinzenz-Hospital in Köln. Foto: dpa

Erneut ist ein Fall bekannt geworden, in dem ein katholisches Krankenhaus eine vergewaltigte Frau abgewiesen haben soll. Nach Radio Köln-Informationen hat das St. Vinenz Hospital einer Frau jegliche medizinische Versorgung verweigert.

Kölner Stadt-Anzeiger

Nach Informationen von Radio Köln gibt es einen weiteren Fall im Skandal um katholische Kliniken. Wieder ist das St. Vinzenz-Krankenhaus betroffen, das schon am ersten bekannt gewordenen Fall eines abgewiesenen Vergewaltigungsopfers beteiligt war.

Die betroffene Frau will anonym bleiben. Sie berichtet, im Herbst vergangenen Jahres nach einer Vergewaltigung in die gynäkologische Abteilung des St. Vinzenz-Krankenhaus gegangen zu sein. Sie habe sich ganz bewusst für die Klinik entschieden, weil sie als Katholikin dort ihre Kinder entbunden und nach einer Krankheit ihre Gebärmutter verloren hatte.

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„Langnasen-Papst“ will auf Chinesisch twittern

pontifex_twitterFrüherer „Avvenire“-Chefredakteur Boffo übt Kritik an Social-Media-Engagement der Kirche.

kath.net

Papst Benedikt XVI. will seine Kurznachrichten über Twitter demnächst auch auf Chinesisch übermitteln. Das bestätigte der vatikanische Medien-Minister Erzbischof Claudio Celli am Wochenende gegenüber der Turiner Zeitung „La Stampa“. Über Twitter könne der Papst Menschen erreichen, die ansonsten nie mit ihm und seiner Botschaft in Berührung kämen, betonte Celli. Die Kirche verstehe die neuen Medien und Technologien nicht mehr nur als neue Mittel der Evangelisierung, sondern als Förderer, Inspiratoren und kreative Faktoren einer neuen Kultur.

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Parawissenschaft und Esoterik: Die Geisterjäger von Berlin

Minckee (26) und Alex (34) sind mit Hightech-Geräten paranormalen Phänomenen auf der Spur.Foto: Kremming Screenshot: brightsblog
Minckee (26) und Alex (34) sind mit Hightech-Geräten paranormalen Phänomenen auf der Spur.
Foto: Kremming Screenshot: brightsblog

Erst neulich wieder fragte jemand Minckee nach ihrem Beruf. Die Antwort verschlug dem guten Mann fast die Sprache.

Geisterjägerin.

Von ROLF KREMMING – Berliner Kurier

Dann wurde es aber doch noch ein langes Gespräch. „Die meisten Menschen sind erst skeptisch, aber sehr interessiert“, erzählt Minckee, die eigentlich Ariane Gerhold heißt. „Sie beteuern zwar, dass sie an so etwas nicht glauben, doch im Laufe des Gesprächs geben sie zu, dass es schon möglich wäre und man schließlich nichts ausschließen könne.“

In einer Umfrage gaben drei von vier Personen zu, schon mal Erlebnisse gehabt zu haben, die sie sich nicht erklären können.

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Teeladen: Wenn Buddha-Statuen das katholische Seelenheil gefährden

Bild: teekönig.de

Zumindest im südbadischen Münstertal scheint man zu glauben, dass es riskant sein könne, wenn man Tee in einem Laden kauft, in dem Buddha-Figuren standen

Von Christoph JehleTELEPOLIS

Auslöser der in der heutigen Zeit doch sehr seltsam anmutenden Geschichte scheint die Ordensschwester Margaritha Valappila aus Kerala zu sein, die der Kongregation der Schwestern vom Heiligen Josef zu Saint Marc angehört, die ihr Ordenshaus in der Gemeinde Münstertal im ehemaligen Benediktinerkloster St. Trudpert haben. Die Kongregation ist im Bereich der Krankenpflege engagiert und Gesellschafter der Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (RkK).

Die frühere Krankenschwester und ehemalige Pflegedienstleiterin Valappila arbeitet jedoch seit 1999 nicht mehr in der Krankenpflege, sondern im „Zentrum Evangelisation 2000 St. Theresia von Lisieux“, der vormaligen Kurklinik „Haus Raphael“ in Bad Soden-Salmünster, wo man sich als Teil der „Charismatischen Erneuerung“ sieht. Diese charismatische Erneuerung ist eine konfessionsübergreifende christliche Bewegung, die sich seit den 1960er-Jahren ausbreitet. Sie will einen neuen geistlichen Aufbruch bieten und verfolgt die Idee eines neuen Pfingsten, bei dem der Heilige Geist den Menschen eingibt, was sie tun und lassen sollen.

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Elefanten: Christlicher Glaube soll Bio-Diversität einschließen

Elefantenherde in freier Wildbahn. (Foto: Flickr, carlesmicro, 2013)

Vatikansprecher Federico Lombardi hat in seinem Antwortschreiben an das Magazin „National Geographic“ mitgeteilt, dass der Vatikan nie zum Gebrauch von Elfenbein in der Kirche ermutigt habe. Der christliche Glaube schliesse die Biodiversität mit ein, so Lombardi. Dies meldete „Radio Vatikan“ am Freitag auf seinem Blog.

kipa-apic

„Der Vatikan verteidigt Elefanten, die kirchliche Soziallehre und seinen eigenen Namen.“ So beginnt ein Artikel auf der Webseite einer italienischen Zeitung über einen Austausch zwischen der Zeitschrift „National Geographic“ und dem Vatikan. Ursache war ein Artikel des Magazins im vergangenen Oktober, der der Kirche allgemein und dem Vatikan im Besonderen vorwarf, nichts gegen den Elfenbeinschmuggel zu tun und damit Verantwortung zu tragen für den Tod und das Aussterben des Elefanten.

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