Teeladen: Wenn Buddha-Statuen das katholische Seelenheil gefährden


Bild: teekönig.de

Zumindest im südbadischen Münstertal scheint man zu glauben, dass es riskant sein könne, wenn man Tee in einem Laden kauft, in dem Buddha-Figuren standen

Von Christoph JehleTELEPOLIS

Auslöser der in der heutigen Zeit doch sehr seltsam anmutenden Geschichte scheint die Ordensschwester Margaritha Valappila aus Kerala zu sein, die der Kongregation der Schwestern vom Heiligen Josef zu Saint Marc angehört, die ihr Ordenshaus in der Gemeinde Münstertal im ehemaligen Benediktinerkloster St. Trudpert haben. Die Kongregation ist im Bereich der Krankenpflege engagiert und Gesellschafter der Regionalverbund kirchlicher Krankenhäuser (RkK).

Die frühere Krankenschwester und ehemalige Pflegedienstleiterin Valappila arbeitet jedoch seit 1999 nicht mehr in der Krankenpflege, sondern im „Zentrum Evangelisation 2000 St. Theresia von Lisieux“, der vormaligen Kurklinik „Haus Raphael“ in Bad Soden-Salmünster, wo man sich als Teil der „Charismatischen Erneuerung“ sieht. Diese charismatische Erneuerung ist eine konfessionsübergreifende christliche Bewegung, die sich seit den 1960er-Jahren ausbreitet. Sie will einen neuen geistlichen Aufbruch bieten und verfolgt die Idee eines neuen Pfingsten, bei dem der Heilige Geist den Menschen eingibt, was sie tun und lassen sollen.

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