Homo-Ehe oder warum Männer Babys stillen könnten

Erzbischof Salvatore Cordileone, San Francisco Bild: thinkprogress LGBT.

Kircheninformationen, die so tagtäglich durch Netz schwirren bringen unglaubliche Inhalte zu tage. Manchmal zweifelt der eigene Verstand, ob der wahnwitzigen Neuigkeiten aus dem Parallel-Universum des Christentums.

Feststellbar ist, die evangelische Kirche produziert weniger religiösen Müll. Ist durchdachter und näher an der Vernunft und Realität. Bei den evangelikalen Fundis fängt dann schon die  Retardierung der Vernunft an, die sich dann auch schon mal im evangelikalen Rassismus manifestiert. Ganz schlimm wird es bei der katholischen Kirche, je höher stehend, in der Hierarchie, bringen die Nachfolger der Apostel Argumente, die an der intellektuellen Evolution des Menschen  zweifeln lassen. Da fragt man sich, spricht hier der letzte Affe oder der erste Mensch?

Allen gemeinsam ist die schon fast antagonistische Abneigung der Homosexualität. Schwule, Lesben, Bisexuelle bringen die perfekte Schöpfung des Herrn durcheinander. Sie sind der wandelnde Beweis des göttlichen Pfuschs.

Salvatore Cordileone, Erzbischof von San Francisco ist nun ein ganz besonderes Exemplar des evolutionären Verlustes von Vernunft. Für sich selbst beansprucht er der Urheber des Volksentscheids zur Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in den Vereinigten Staaten(Proposition 8) zu sein. Um es kurz zu sagen, er ist ein verbissener, inhumaner, reaktionärer Vertreter seiner Apostel-Zunft. Als Erzbischof von San Francisco betet er in einer Stadt, die wegen ihrer Schwulen-Kultur schon mal „Gay-City“ genannt wird. Es gibt wohl kaum eine Stadt in unserer Welt die so sehr von der Homosexualität geprägt ist wie Frisco. Sexuelle Vielfalt, Kultur und identische Lebensformen existieren hier. Diskriminierung erfährt man, wenn man sich mit den religiösen Spinnern abgeben muss. Die Schlimmsten sind die Katholen. Jene Hierarchie von Männern, die die Welt glauben lassen wollen, dass sie im Zölibat leben, eigene homosexuelle Neigungen unterdrückt, oder sie eben an Minderjährigen, mangels Sexualpartner, austobt. Männer die sich anmaßen über Sexualität den Stab zu brechen, keine Ahnung haben, inkompetent sind und von einer verlotterten Moral die jedem Menschen den Angstschweiß auf die Stirn treiben sollte.
Ein neuer Höhepunkt religiöser Idiotie wurde durch Cordileone erklommen:

Salvatore Cordileone:

Wer gleichgeschlechtliche Ehen legalisiert, sollte auch das Stillen durch Männer legalisieren.

Ein saudummer Vergleich. Dabei übersieht der Schwarzkittel eine Tatsache. Es gibt Männer, die soweit Frau sind, dass sie Stillen können(Transgender), die Anzahl derer, die dazu in der Lage sind, dürfte nicht allzu groß sein, aber es gibt sie.

Es bleibt zu sagen, religiöse Idiotie, wie von Cordileone gezeigt, ist ihrem Wortsinn entsprechend unvernünftig, eine schwere Minderung der Intelligenz und somit eine geistige Behinderung. Besonderes schwere Fälle sollten stationär behandelt werden, in jeder Hinsicht sollte sich aber niemand von Behinderten seine sexuelle Identität vorschreiben lassen.

Prince Charles’ vision of a “post-modern medicine” – answer from E. Ernst

Prinz Charles Foto: i-Images

His Royal Highness, the Prince of Wales has today published in the JOURNAL OF THE ROYAL SOCIETY his vision of what he now calls “post-modern medicine” and previously named integrated health care. As the article does not seem to be available on-line, allow me to quote those sections which, in my view, are crucial.

Von Edzard Ernst

“By integrated medicine, I mean the kind of care that integrates the best of new technology and current knowledge with ancient wisdom. More specifically, perhaps, it is an approach to care of the patient which includes mind, body and spirit and which maximizes the potential of conventional, lifestyle and complementary approaches in the process of healing”.

Charles believes that conventional medicine aims “to treat the symptoms of disease” his vision of a post-modern medicine therefore is “actively to create health and to put the patient at the heart of this process by incorporating those core human elements of mind, body and spirit

The article continues: “This whole area of work – what I can only describe as an ‘integrated approach’ in the UK, or ‘integrative’ in the USA – takes what we know about appropriate conventional, lifestyle and complementary approaches and applies them to patients. I cannot help feeling that we need to be prepared to offer the patient the ‘best of all worlds’ according to a patient’s wishes, beliefs and needs“.

Charles also points out that “health inequalities have lowered life-expectancy” in parts of the UK and suggests, if we ”tackle some of these admittedly deep-seated problems, not only do you begin to witness improvements in health and other inequalities, but this can lead to improvements in the overall cost-efficiency and effectiveness of local services“.

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NRW-Atheisten für weltanschaulich neutrale Krankenhäuser

Zur Abweisung mehrerer Vergewaltigungsopfer in zwei Kölner Kliniken sagt Rainer Ponitka, NRW-Pressesprecher des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA):

IBKA

„Der Staat muss der Bevölkerung flächendeckend Krankenhäuser zur Verfügung stellen. Auch kirchliche Träger handeln im Auftrag der gesamten Gesellschaft und dürfen keinesfalls aus religiösen Gründen medizinische Standards in Behandlung, Beratung und Medikation verweigern.“
Ponitka weiter: „ Anlässlich des Kölner Krankenhaus-Skandals bekräftigt der IBKA seine Forderung nach einer flächendeckenden Versorgung der Bevölkerung mit weltanschaulich neutralen Einrichtungen der Gesundheitsfürsorge.“
Auch Krankenhäuser in kirchlicher Trägerschaft seien durch die öffentliche Hand, Versicherungsbeiträge und Eigenleistungen der Patienten finanziert. So habe die Umsetzung der Forderung keine stärkere Belastung des Steuerzahlers zur Folge.

Hintergrund:

Im Dezember 2012 war einem 25-jährigen mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer von zwei Kölner Kliniken in Trägerschaft der „Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria“ Untersuchung und Beratung verweigert worden.

 

Äthiopische Juden – Hormonspritzen in Israel und die falschen Lehrmeister

Einwanderungsplakat. Bild: dija.de

Die israelische Regierung räumte erstmals offiziell ein, äthiopische Frauen zum Teil ohne ihr Wissen oder gegen ihren Willen mit Hormonspritzen unfruchtbar gemacht zu haben.

derStandard.at

Die Geburtenrate der in Israel lebenden äthiopischen Juden hatte sich in zehn Jahren halbiert und zunehmend für Spekulationen gesorgt. Der Leiterin eines Jugendzentrums fiel bereits 2010 auf, dass unter den 45 weiblichen Mitgliedern innerhalb von vier Jahren nur ein Kind geboren wurde. Sie stieß bei ihren Nachforschungen auf das umstrittene Verhütungsmittel Depo-Provera als Auslöser für die niedrige Geburtenrate.

Daraufhin wurde in Medien der Vorwurf laut, dass die israelische Regierung dieses nebenwirkungsreiche und mit extremer Langzeitwirkung ausgestattete Verhütungsmittel absichtlich ausgegeben habe, um die unliebsame äthiopisch-jüdische Minderheit langsam zu dezimieren. Bis vor kurzem bestritten die israelischen Behörden den Vorwurf.

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Atheismus als theologisches Modell

iamatheistErlösung und Heil verspricht die Atheistische Religionsgesellschaft nicht – sie kämpft um Gleichstellung mit anderen konfessionellen Gruppen

Von Mascha DabićderStandard.at

Gott und Mensch, Götter und Menschen: eine Beziehung, die seit Menschengedenken existiert und unzählige Kunstwerke, Bauten und Erzählungen hervorgebracht hat, aber auch als Vorwand für Kriege herhalten musste. Während die meisten religiösen Vorstellungen den Menschen als eine göttliche Schöpfung sehen, sind Atheisten vom Gegenteil überzeugt: Es ist Gott oder es sind die Götter, die von den Menschen erschaffen wurden. So lautet jedenfalls die Überzeugung von Wilfried Apfalter, Präsidiumsmitglied der Atheistischen Religionsgesellschaft in Österreich.

Kein Widerspruch

Wenn Apfalter über seine Überzeugungen spricht, drückt er sich präzise und bedächtig aus. Den Einwand, Atheismus sei keine Religion und eine atheistische Religionsgesellschaft somit ein Widerspruch in sich, kann er nicht gelten lassen:

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Kirche im Blindflug

Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen

Eine im Auftrag der katholischen Kirche erstellte Studie sieht eine „Abkehr der Katholiken” von ihrer Kirche. Dumm nur, dass sie kaum allgemeingültig sein dürfte

Von Alexander KisslerCicero

Die Kirchen in Deutschland haben eine lange Erfahrung darin, sich ins eigene Bein zu schießen. Dem protestantischen Zweig etwa gebührt das gar nicht hoch genug einzuschätzende Verdienst, durch die „Lutherbibel“ deutsche Sprache und Theologie enorm bereichert zu haben. Also gefiel es der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vor wenigen Jahren, eine kaum lesbare „Bibel in gerechter Sprache“ als Konkurrenzprodukt auf den Markt zu werfen. Luther drehte sich im Grabe um.

Kaum weniger toll treibt es die katholische Amts- und Gremienkirche. Sie lässt es sich gewaltige Steuermittel kosten, um enorm schlecht da zu stehen.

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