Katzen dezimieren Wildtiere extrem


Bild: beller.lima-city.de

Das Bild vom harmlosen Stubentiger oder Streuner, der nur gelegentlich eine Maus oder einen unvorsichtigen Spatz erbeutet, sich aber sonst an die Fleischtöpfchen seines Herrchens hält, muss wohl gründlich revidiert werden:

Von Daniel LingenhöhlSpektrum.de

Laut einer neuen Metastudie verursachen frei herumlaufende sowie verwilderte Hauskatzen die stärksten anthropogen verursachten Verluste unter einheimischen Wildtieren – mehr jedenfalls als Tod durch Jagd, unabsichtliches Vergiften oder Kollisionen an Freileitungen, Glaswänden, Fahrzeugen und Gebäuden. Diese Zahlen sind weitaus höher, als frühere Untersuchungen nahelegen, die bislang allenfalls von mehreren hundert Millionen Opfern ausgegangen sind.

Bis zu 3,7 Milliarden Vögel und 20,7 Milliarden Säugetiere sterben jährlich in den USA durch Klauen und Zähne der Katzen, kalkulieren Scott Loss vom Smithsonian Conservation Biology Institute in Washington und seine Kollegen nach Auswertung Dutzender Studien zum Thema aus den unterschiedlichsten Regionen der USA und Europas sowie in verschiedenen Tiergruppen.

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3 Comments

  1. Jetzt fehlt nur noch der historische Beweis, dass die Katzen einst fast die Büffel ausgerottet haben und auch für das Verschwinden der Höhlenbären verantwortlich sind

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