„Pille danach“: Erzbistum Berlin will Kölner Linie nicht folgen


Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Berlin (2011) Bild: wikipedia/Botulph

Im Erzbistum Berlin wird es auch in Zukunft in den katholischen Krankenhäusern keine „Pille danach“ geben.

Deutschlandradio Kultur

Dies teilte ein Sprecher dem Magazin „Focus“ mit. Der Hamburger Weihbischof Jaschke erklärte dagegen, man werde den neuen Vorgaben aus Köln folgen. Dort hatte Kardinal Meisner die Abgabe der sogenannten „Pille danach“ an Vergewaltigungsopfer als vertretbar bezeichnet, falls das Präparat die Befruchtung einer Eizelle verhindert. Allerdings dürften keine Medikamente eingesetzt werden, die das Einnisten bereits befruchteter Eizellen verhinderten.

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