Kirche und Evangelikale sollen enger zusammenrücken


Eine führende Repräsentantin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Pröpstin Annegret Puttkammer. Foto: idea/Rösler

Angesichts einer zunehmenden Skepsis gegenüber Religion in der Gesellschaft sollten die Volkskirche und die evangelikale Bewegung enger zusammenrücken.

idea.de

Dafür hat sich eine führende Repräsentantin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Pröpstin Annegret Puttkammer (Herborn), ausgesprochen. Nach ihren Worten ist ein „Grundverdacht“ gegenüber allem spürbar, „was religiös ist“. Das habe sich zum Beispiel in der Debatte um die Beschneidung jüdischer und muslimischer Jungen gezeigt, sagte die 49-jährige Theologin am 6. Februar bei einem Besuch der Evangelischen Nachrichtenagentur idea in Wetzlar. Sie ermunterte Evangelikale, in gesellschaftspolitischen Fragen Stellung zu beziehen: „Wir dürfen uns nicht in unsere Hauskreise zurückziehen.“ Christen könne es nicht egal sein, wenn Menschen etwa unter Zuglärm im Rheintal oder unter Fluglärm im Rhein-Main-Gebiet litten.

weiterlesen

1 Comment

  1. Diesen sogenannten Grundverdacht kann man nicht durch neue Marschformationen, durch Jubelveranstaltungen wie Kirchentage, durch Ignorieren der Fakten und ähnlichen Verschleierungen überwinden. Einmal Kinderficker – immer Kinderficker wird zur Volksweisheit. Es hilft nur die Beseitigung der Stolpersteine, die in der Menge schon ein ganzer Steinbruch sind.

    Was nach dieser Beseitigung vom Märchen des allerliebsten Jesulein bliebe, das reicht nicht zur Religion, ein Kleingärtnerverein käme käme mit dem wenigen Text klar. Zur Beseitigung gehört auch die totale Ausblendung der frommen Berufstrommler bis hin zu den vielen Politreligioten mit ihren haarsträubenden Weisheiten, die wie unser Bundebegrüßungsonkel mal wieder ein große Predigt halten wollen.

    Noch schwieriger als beten ist ganz sicher das Maul halten

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.