Ändern Frauenärzte Berufsverbände Studien im Sinne von Meisner?


Bild: n-tv.de

Möglicherweise um Kardinal Meisner zu unterstützen, änderten die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologische Endokrinologie und Fortpflanzungsmedizin (DGGEF) e.V. und der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) e.V. ihre gemeinsame Stellungnahme zur Verabreichung der „Notfallkontrazeption“. Jegliche frühabtreibente Wirkung wird nun plötzlich geleugnet.

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„Liebe KollegInnen, leider wird in diesen Tagen viel Unsinn über die Pillen danach, EllaOne und Pidana, verbreitet. Einzig richtig ist, dass beide Pillen den Eisprung verschieben und somit die Spermien keine Gelegenheit finden, eine Eizelle zu befruchten. Dabei ist Mittel der Wahl ellaOne, weil Ulipristalazetat es noch bis zur Follikelgröße von 18mm also kurz vor der Ovulation vermag, den Eisprung zu verschieben. Pidana mit Levonorgestrel vermag das nur bis 48 Stunden vor dem Eisprung.“

In einer gemeinsamen Stellungnahme 04/2012 wird deutlich vorsichtiger argumentiert. Wir dokumentieren hier die Stellen, die eine frühabtreibende Wirkungen zumindest nicht ausschließen und ersatzlos in der neuen Stellungnahme fehlen:

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