R. Marx: Kirche darf Menschen nicht abweisen – bigott


Kardinal_Reinhard_MarxDie Kirche darf nach den Worten des Münchner Kardinals Reinhard Marx niemanden abweisen. „Wir stehen für die ein, die niemanden haben, besonders für die, die Gewalt erlitten haben, getreten, geschunden sind“, betonte Marx am Samstag in München bei einem Gottesdienst in der Michaelskirche. Anlass war der XXI.Welttag der Kranken.

kathweb

Gerade kirchliche Krankenhäuser hätten den Auftrag, medizinische Versorgung und geistlichen Trost zu verbinden. Die medizinische Versorgung sei erst dann fortschrittlich, wenn sie den Menschen nicht aufteile, sondern ihn insgesamt in den Horizont der Hoffnung stelle.
Die aktuelle Diskussion um den Umgang mit einer mutmaßlich vergewaltigten Frau, die in zwei katholischen Krankenhäusern keine Behandlung erfuhr, „möge uns ermahnen, dass wir in diesem Zeugnis glaubwürdig sind“, betonte Marx laut deutscher katholischer Nachrichtenagentur KNA.

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1 Comment

  1. “Wir stehen für die ein, die niemanden haben, besonders für die, die Gewalt erlitten haben, getreten, geschunden sind”

    Das ist klassisch doppeldeutiger Kirchensprech. Für jemanden „einstehen“ bedeutet ganz klar, dass man ihm weder medizinisch hilft noch mit den notwendigen Medikamenten versorgt.

    Für jemanden „einstehen“ bedeutet katholisch beim eucharistischen Gebeten Hilfestellung leisten und in der heiligen Beichte Trost für die Sünden zu spenden, die derjenige zwangsläufig begangen haben muß. Denn der all-gütige Gott straft nur die Sündigen.

    Bringt diese Form der Hilfe kein Resultat, dann werden zusätzlich durch einen päpstlich ernannten Exorzisten die Dämonen ausgetrieben, die das Unheil verursacht haben. Oft ist der Delinquent hinterher tot und klagt nie wieder über Dämonen

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