Abrechnung mit Scientology


Jenna Miscavige Hill, Photo: Theda Bara
Jenna Miscavige Hill, Photo: Theda Bara

Die Nichte des Scientology-Führers David Miscavige packt aus: Jenna Miscavige Hill war seit Kindestagen in der Sekte, im Jahr 2005 floh sie aus der Glaubensgemeinschaft. In einem neuen Buch kritisiert sie aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen, wie Scientology mit Kindern umgeht.

pro Medienmagazin

Die 29-Jährige spricht von Kinderarbeit, Verhören, Denunziationen und Einschüchterungen. Schon als Sechsjährige habe sie Steine schleppen müssen. „Wir mussten Ketten bilden und gaben die Steine weiter“, zitiert die Zeitung Die Welt aus ihrem Buch „Beyond Belief: My Secret Life Inside Scientology and My Harrowing Escape“ („Kaum zu glauben: Mein geheimes Leben bei Scientology und meine grauenhafte Flucht“).

Scientology hält Hill vor, dass sie Lügen und böse Märchen über die Organisation verbreite, so wie es jeder Abtrünnige tue.

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1 Comment

  1. Die Frage ist doch: weshalb sollte sie sich nach 8 JAHREN plötzlich melden und erzählen, was ihr alles schreckliches passiert ist – aber nicht indem sie vor Gericht zieht, sondern indem sie ein Buch schreibt und dabei von Talkshow zu Talkshow wandert und sich so ganz nebenbei eine goldene Nase verdient?!
    Ich denke: vor Gericht braucht man Beweise (die sie nicht hat), bei einem Buch kann man sich noch immer auf die Meinungsfreiheit oder künstlerische Fantasie berufen (wovon sie offensichtlich mehr als genug hat) …
    Es gibt eine Website, wo ehemalige Klassenkamerade von ihr (Scientologen aber auch nicht Scientologen) ihre Geschichte entkräften – schade nur, dass die Medien ihnen nicht ebenso viel Gehör schenken!

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