Verdienste um Judentum: Schavan bekommt Geiger-Preis


Preisverdächtig: Ihre Doktorarbeit war es nicht, ihr Engagement für die jüdische Theologie in Potsdam schon, findet die Jury des Abraham Geiger-Kollegs. Foto: dpa

Nach fast 200 Jahren wird die jüdische Theologie endlich als Fach an einer deutschen Uni etabliert. Das ist auch ein Verdienst der scheidenden Bildungsministerin, meint man beim Potsdamer Abraham-Geiger-Kolleg.

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Die nach Plagiatsvorwürfen zurückgetretene Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) wird in Potsdam mit dem Abraham-Geiger-Preis 2013 ausgezeichnet. Der Politikerin sei es „ganz wesentlich zu verdanken“, dass die jüdische Theologie nach fast zweihundert Jahren endlich als Fach an einer deutschen Universität etabliert werden könne, teilte das liberale Rabbinerseminar Abraham-Geiger-Kolleg am Montag in Potsdam mit. Damit habe Schavan die Gleichberechtigung der jüdischen mit der christlichen Theologie und dem Islam hergestellt, begründet die Jury: „So hatte es sich unser Namensgeber Rabbiner Abraham Geiger schon Anfang des 19. Jahrhunderts gewünscht.“ Die Auszeichnung soll am 19. März in Potsdam verliehen werden. Das Preisgeld in Höhe von 10 000 Euro soll zur Finanzierung von Stipendien für Rabbiner-Studenten verwendet werden.

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4 Comments

  1. @Anette Schavan
    Frau Schavan,
    ach, wenn Sie nur nicht so erzkatholisch und religiotophil wären. Bei Ihren zukünftigen, wirtschaflichen Verhältnissen sollte man allerdings trotzdem abwägen, Ihnen umgehend einen Heiratsantrag (Warteliste?) zu machen.
    Mit humanitären Grüßen
    (Nie gehabter Dr. Titel, desshalb auch nie aberkannt.) Rolo

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  2. Herr Rolo,
    ich weiß Ihre Anerkennung (einschl. Dankesgruß) zu schätzen.
    Dass ich, wie Sie fabulieren, “nicht ganz freiwilig die Fliege machen muss”, das, und bitte glauben Sie mir (!), tangiert mich allenfalls rektal…
    schließlich erhalte ich (Dank auch Ihren Steuergeldern) zunächst ein fettes Übergangsgeld (in Höhe von – und da lacht mein Herz – 186.000 Euronen) und anschl. beziehe ich (sehr vergnügt) bis zum Lebensende eine richtig fette Ministerrente.

    Mit katholisch-herzlichen Grüßen
    Dr. c. Annette Schavan

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  3. Das bisherige brandenburgische Hochschulgesetz hat vernünftigerweise keine theologischen Fächer zugelassen. Annettchen war noch schnell so frei und hat die Sache zu Gunsten ihrer Mitreligioten gerichtet.
    -Vielen Dank Frau Schavan! Aber bestimmt nicht für die Gesetzesänderung sondern dafür, dass sie (wenn auch nicht ganz freiwillig) die Fliege machen.-

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